14.11.2024, 1948 Zeichen
Der Konzernumsatz des Kunststoff-Konzerns Polytec betrug in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 507,1 Mio. Euro und lag damit 4,5 Prozent über dem Vergleichszeitraum 2023 von 485,2 Mio. Euro. Das EBITDA beläuft sich auf 24,9 Mio. Euro gegeünber 22,3 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Das EBIT wird mit 1,4 Mio. Euro ausgewiesen (Q1-Q3 2023: -2,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge liegt damit bei 0,3 Prozent (vs. -0,6 Prozent in der Vorjahresperiode). Das Ergebnis nach Steuern beträgt nach dei Quartalen -7,4 Mio. Euro (Q1-Q3 2023: -8,7 Mio. Euro). Laut Polytec wird die Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 durch das hohe Niveau der Lohn- und Sachkosten sowie Zinsen belastet. Das Management passt daher seinen Ausblick an und rechnet aus heutiger Sicht für das gesamte Geschäftsjahr 2024 mit einem Konzernumsatz in der Größenordnung von 660 Mio. Euro (bisher zwischen 660 Mio. Euro und 710 Mio. Euro) und einer EBIT-Marge von rund 1 Prozent (bisher: rund 2 bis 3 Prozent). Das Erreichen dieses Ausblicks unterliege jedoch Unsicherheiten und sei auch vom Ausgang von laufenden Kundenverhandlungen abhängig. Wie sich die Nachfrage im 4. Quartal entwickeln wird, könne aufgrund des volatilen Marktumfeldes aktuell nicht eindeutig abgeschätzt werden, heißt es seitens Polytec.
Im Marktbereich Passenger Cars & Light Commercial Vehicles, dem mit 72,7 Prozent (Q1-Q3 2023: 74,0 Prozent) umsatzstärksten Bereich, wurde in den Monaten Jänner bis September 2024 ein Umsatz in Höhe von 368,4 Mio. Euro erzielt (+2,6 Prozent). Die Erlöse im Marktbereich Smart Plastic & Industrial Applications erhöhten sich um deutliche 60,3 Prozent auf 68,6 Mio. Euro. Der Anteil dieses Marktbereichs am Konzernumsatz kletterte im Vergleich zu den neun Monaten des Jahres 2023 auf 13,5 Prozent. Der Umsatz im Marktbereich Commercial Vehicles (Anteil 13,8 Prozent vs. 17,2 Prozent im Vorjahr) reduzierte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 15,8 Prozent auf 70,1 Mio. Euro.
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