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Frequentis bringt Polizei und Feuerwehr in die Cloud

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20.09.2024, 10752 Zeichen

Der G7-Gipfel in Elmau im Juni 2015 brachte für Frequentis den großen Durchbruch mit seinem Kommunikationssystem 3020 LifeX. Für die Kontrollzentralen der Bayerischen Polizei lieferte das Unternehmen aus Wien die in den Jahren zuvor entwickelte multimediale Kommunikationsplattform. 3020 LifeX ist so konzipiert, dass es den Notrufzentralen oder Polizeileitstellen eine digitale und multifunktionale Kommunikation zur Verfügung stellt. Im Hochsicherheits-Umfeld des G7-Events sorgte die Kommunikations-Plattform für einen reibungslosen Ablauf aller Sicherheitsvorkehrungen – und erwies sich für Frequentis in den darauffolgenden Jahren als Türöffner für Großaufträge von anderen Blaulichtorganisationen.

 

„Mit der Multimedia-Plattform 3020 LifeX haben wir ein System geschaffen, das entweder als Notrufanlage oder als Radio Dispatching funktioniert, speziell aber kombiniert einsatzbar ist, in welchem der größte Mehrwert dieser neuen sicherheitskritischen Plattform besteht“, erläutert Robert Nitsch, Vice President Public Safety bei Frequentis. Den zweiten Wettbewerbsvorteil sieht Nitsch im modularen Aufbau, der auf die individuellen Bedürfnisse der Auftraggeber zugeschnitten ist. „Die Kunden entscheiden, welche Funktionen in ihrem System anwendbar sind. Der Ausgangspunkt für alle Installationen ist immer, dass die Disponenten und Disponentinnen der Kommunikationszentralen der Kunden stets Hoheit über alle Entscheidungen haben.“ Ob Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, kritische Infrastrukturen in Industriebetrieben – so vielfältig wie die Zielkunden, deren Kontrollsysteme Frequentis ausstattet, sind auch deren technologische Standards und operationelle Abläufe.

 

Für den Geschäftsbereich Öffentliche Sicherheit von Frequentis bedeutete die Entwicklung der Plattform 3020 LifeX einen technologischen Quantensprung von einem bislang hardwarezentrierten Geschäft zu softwarebasierten Produkten. Frequentis-Experte Nitsch erinnert sich, dass dieser Prozess firmenintern 2012 ins Laufen kam. Unter dem Motto „Die Zukunft wird eine All IP World“ kamen die für die Forschung und Entwicklung verantwortlichen Experten zum Schluss, dass auf Sicht der nächsten zwei Jahrzehnte die Kommunikationssysteme in sicherheitskritischen Organisationen softwarebasiert

funktionieren werden. Für die Produktentwicklung definierte Frequentis drei Elemente als Basis: ein Adapterkonzept für die Integration aller missionskritischen Infrastrukturen, eine cloudfähige IT-Architektur und Java als Hauptprogrammiersprache.

 

Zugleich waren sich die Frequentis-Verantwortlichen bewusst, dass eine Zeitspanne von zehn bis 15 Jahren erforderlich ist, um die alten Kommunikationssysteme von Blaulichtorganisationen komplett durch softwarebasierte Anwendungen zu ersetzen. Diese Erkenntnis bildete die Grundlage dafür, dass Frequentis seine softwarebasierten Produkte auf modularer Basis anbietet. Auf diese Weise können die Kunden alle Technologien und Anwendungsfunktionen stufenweise integrieren - angefangen von der Notrufannahme über Kontrollzentren bis zur Integration der einsatzkritischen Sprach- und Datenkommunikation in die Funksysteme. In der Praxis geht es hier darum, das Zusammenwachsen und Bedienen von Sprache, Video, Messenger-Diensten, Daten und Bildern aus dem Kontrollraum in Richtung Einsatzleitung auf den technologisch neuesten Stand zu bringen.

 

Bis die neuen Kommunikationssysteme sich über erste Großaufträge kommerzialisieren ließen, investierte Frequentis nach eigenen Angaben im niedrigen achtstelligen Bereich in Forschung und Entwicklung. Wie bei anderen Blaulichtorganisationen ist Deutschland auch bei der Polizei der für Frequentis geografisch größte Markt. Das erste Highlight war zweifelsohne der 2019 unterzeichnete Vertrag mit der Polizei Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen des Projekts MVL wurde 3020 LifeX in insgesamt 50 Polizeileitstellen und 385 Leitstellen-Arbeitsplätze implementiert.

 

Aufträge in England durch die London Metropolitan Police, in Katar und in Australien haben dazu beigetragen, das Geschäft international zu erweitern. Was mit zehn Spezialisten begann, umfasst bei Frequentis jetzt einen Pool von weit über 100 Personen, die an Projekten rund um LifeX mitarbeiten. Die Umsatzvolumina schwanken im LifeX-Bereich zwischen Werten im unteren Millionenbereich bis zu zehnjährigen Verträgen im Umfang von mehr als 30 Millionen Euro.

 

Je nach Kunden variieren die Zahlungsmodelle: Vorabzahlungen in der Größenordnung von zehn Prozent des Gesamtbetrags sind eine Variante wie leistungsfortschrittsabhängige Meilensteinzahlungen oder monatliche Gebühren. Eine Konstante ist, dass über die Software weitere Umsätze mit Services und Cross-Selling generiert werden. „Unser Ansatz ist das Evergreen-Modell, mit dem wir die Anwendungen permanent weiterentwickeln. Die einzelnen Umsatzkanäle werden aktiviert, je nachdem welche Art von Geschäft in den jeweiligen Kundenverträgen definiert wurde“, erläutert Nitsch.

 

Für das LifeX-System erhielt Frequentis im Jahr 2022 den renommierten Critical Communications Association Control Room Innovation Award. Sehr gut positioniert ist Frequentis bei Installationen von Großanlagen bei Polizei und regionalen Blaulicht-Organisationen. Hier ist das Unternehmen Nitsch zufolge bei jeder Großausschreibung in Europa dabei. Die Gesellschaft fährt dabei eine zweigleisige Strategie: die Produktgruppe ASGARD kommt bei lokalen Feuerwehr-Organisationen und kleinen Anlagen mit kleineren Architekturen in Deutschland zum Einsatz. LifeX wird dagegen in Kommunikationszentralen weltweit mit einer Vielzahl von Standorten und einer größeren Mitarbeiterzahl vom dreistelligen Bereich aufwärts installiert.

 

In den vergleichsweise neuen Märkten USA und Australien wiederum tendieren die Kunden zu zentralisierten gehosteten Systemen. Der im März unterzeichnete Vertrag mit Tait Communications könnte die Expansion in den nordamerikanischen Markt beschleunigen. Die exklusive Vereinbarung mit dem Reseller sieht vor, dass Tait die LifeX-Software bei seinen Kunden einsetzt, um analoge und digitale Funksysteme sowie Kommunikationstechnologien wie Digital Mobile Radio (DMR) und Mission-Critical Data (MCX) zu integrieren.

 

Mittel- bis langfristig könnte der Vertrag mit Tait als erstem Wiederverkäufer in den USA dem umsatzmässig kleineren Segment Öffentliche Sicherheit & Verkehr (PST) innerhalb der Frequentis-Gruppe einen weiteren Umsatz- und Ertragsschub bescheren. Im ersten Halbjahr 2024 steigerte PST den Auftragseingang um neun Prozent. Die zunehmenden Lizenzzahlungen mit dem immer stärker softwarezentrierten Geschäft sollten bei anhaltend steigenden Auftragseingängen die Profitabilität weiter nach oben schieben.

 

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Lassen Sie sich in den Verteiler für Frequentis eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler Frequentis“ bzw. auch gern „Verteiler Nebenwerte“ für unseren Nebenwerte-Newsletter.

 

Frequentis AG

ISIN: ATFREQUENT09

www.frequentis.com

Land: Österreich

 

Disclaimer/Risikohinweis

 

Interessenkonflikte: Mit dem in dieser Meldung genannten Unternehmen kann ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag existieren. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher im Interesse des Unternehmens. Aktien des genannten Unternehmens können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) – befinden.

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von Frequentis können dem Geschäftsbericht entnommen werden, der auf https://www.frequentis.com/de/IR heruntergeladen werden kann.

 

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

 

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

 

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen, die auf der Unternehmenswebseite verfügbar sind, berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

 

Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

 

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

 

Dr. Reuter Investor Relations

Dr. Eva Reuter

Friedrich Ebert Anlage 35-37

60327 Frankfurt

+49 (0) 69 1532 5857

www.dr-reuter.eu

 

Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu

 



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    Bis die neuen Kommunikationssysteme sich über erste Großaufträge kommerzialisieren ließen, investierte Frequentis nach eigenen Angaben im niedrigen achtstelligen Bereich in Forschung und Entwicklung. Wie bei anderen Blaulichtorganisationen ist Deutschland auch bei der Polizei der für Frequentis geografisch größte Markt. Das erste Highlight war zweifelsohne der 2019 unterzeichnete Vertrag mit der Polizei Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen des Projekts MVL wurde 3020 LifeX in insgesamt 50 Polizeileitstellen und 385 Leitstellen-Arbeitsplätze implementiert.

     

    Aufträge in England durch die London Metropolitan Police, in Katar und in Australien haben dazu beigetragen, das Geschäft international zu erweitern. Was mit zehn Spezialisten begann, umfasst bei Frequentis jetzt einen Pool von weit über 100 Personen, die an Projekten rund um LifeX mitarbeiten. Die Umsatzvolumina schwanken im LifeX-Bereich zwischen Werten im unteren Millionenbereich bis zu zehnjährigen Verträgen im Umfang von mehr als 30 Millionen Euro.

     

    Je nach Kunden variieren die Zahlungsmodelle: Vorabzahlungen in der Größenordnung von zehn Prozent des Gesamtbetrags sind eine Variante wie leistungsfortschrittsabhängige Meilensteinzahlungen oder monatliche Gebühren. Eine Konstante ist, dass über die Software weitere Umsätze mit Services und Cross-Selling generiert werden. „Unser Ansatz ist das Evergreen-Modell, mit dem wir die Anwendungen permanent weiterentwickeln. Die einzelnen Umsatzkanäle werden aktiviert, je nachdem welche Art von Geschäft in den jeweiligen Kundenverträgen definiert wurde“, erläutert Nitsch.

     

    Für das LifeX-System erhielt Frequentis im Jahr 2022 den renommierten Critical Communications Association Control Room Innovation Award. Sehr gut positioniert ist Frequentis bei Installationen von Großanlagen bei Polizei und regionalen Blaulicht-Organisationen. Hier ist das Unternehmen Nitsch zufolge bei jeder Großausschreibung in Europa dabei. Die Gesellschaft fährt dabei eine zweigleisige Strategie: die Produktgruppe ASGARD kommt bei lokalen Feuerwehr-Organisationen und kleinen Anlagen mit kleineren Architekturen in Deutschland zum Einsatz. LifeX wird dagegen in Kommunikationszentralen weltweit mit einer Vielzahl von Standorten und einer größeren Mitarbeiterzahl vom dreistelligen Bereich aufwärts installiert.

     

    In den vergleichsweise neuen Märkten USA und Australien wiederum tendieren die Kunden zu zentralisierten gehosteten Systemen. Der im März unterzeichnete Vertrag mit Tait Communications könnte die Expansion in den nordamerikanischen Markt beschleunigen. Die exklusive Vereinbarung mit dem Reseller sieht vor, dass Tait die LifeX-Software bei seinen Kunden einsetzt, um analoge und digitale Funksysteme sowie Kommunikationstechnologien wie Digital Mobile Radio (DMR) und Mission-Critical Data (MCX) zu integrieren.

     

    Mittel- bis langfristig könnte der Vertrag mit Tait als erstem Wiederverkäufer in den USA dem umsatzmässig kleineren Segment Öffentliche Sicherheit & Verkehr (PST) innerhalb der Frequentis-Gruppe einen weiteren Umsatz- und Ertragsschub bescheren. Im ersten Halbjahr 2024 steigerte PST den Auftragseingang um neun Prozent. Die zunehmenden Lizenzzahlungen mit dem immer stärker softwarezentrierten Geschäft sollten bei anhaltend steigenden Auftragseingängen die Profitabilität weiter nach oben schieben.

     

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    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von Frequentis können dem Geschäftsbericht entnommen werden, der auf https://www.frequentis.com/de/IR heruntergeladen werden kann.

     

    Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

     

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