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Fazits zu wienerberger, FACC, Semperit, Polytec

Magazine aktuell


#gabb aktuell



16.08.2024, 3705 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu wienerberger: "Der Vorstand senkte seinen EBITDA-Ausblick für 2024 erneut leicht ab auf nun EUR 800-820 Mio. (zuvor: EUR 860-890 Mio.), da die Erholung der Bauwirtschaft langsamer als erwartet voranschreitet. Der globale Renovierungsmarkt entwickelte sich laut Unternehmen im 1. Halbjahr 2024 stabil, der Infrastrukturbereich verzeichnete sogar einen leichten Anstieg. Im Wohnungsneubau ist die Entwicklung differenzierter. Osteuropa erholt sich weiter, während sich in den zentralwesteuropäischen Ländern die Bodenbildung zwar fortsetzt, aber die Aufwärtsbewegung noch nicht eingesetzt hat. In Nordamerika erwartet das Management nur eine vorübergehende Verlangsamung im Wohnungsneubaumarkt aufgrund der Wahlen und bisher ausstehender Zinssenkungen. Zusammenfassend sieht das Management das Jahr 2024 als das Jahr der Talsohle. 2025 sollen staatliche Anreizprogramme und Zinssenkungen dann eine Marktbelebung anstoßen und 2026 sollte sich der Markt schließlich normalisieren. Die EBITDA-Guidance 2026 von EUR 1,2 Mrd. wurde bestätigt. Die Q2-Ergebnisse lagen unter unseren Erwartungen und der Ausblick deutet auf eine weitere Verschiebung der Markterholung auf 2025 hin. Im Hinblick auf die derzeit schwache Visibilität sehen wir trotz der zuletzt zurückgekommenen Kursniveaus kurzfristig keine fundamentalen Aufwärtstrigger für den Aktienkurs. Wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung."

Zu FACC: "FACC präsentierte starke Halbjahreszahlen, den Ausblick aufs Gesamtjahr sehen wir nun als eher konservativ an. Das 3. Quartal ist jedoch das saisonal schwächste, dennoch sehen wir die FACC auf gutem Weg, ihre Profitabilität heuer deutlich zu steigern."

Zu Semperit: "Der Vorstand bestätigte seine EBITDA-Prognose 2024 von rund EUR 80 Mio. Der Vorstand erwartet, dass das herausfordernde Marktumfeld bis 2025 andauern wird. Die Division SIA spürt die nach wie vor schwache Nachfrage relevanter Industrien (Bau- und landwirtschaftliche Maschinen). In der Division SEA sollte die Nachfrage aus Bergbau, Gesundheitswesen sowie dem Lebensmittel- und Bahnbereich hingegen anhalten. Gleichzeitig stellte Semperit zum ersten Mal seine Mittelfristziele bis 2026 vor. Der Umsatz soll 2026 EUR 900 Mio. übersteigen (2023: EUR 721,1 Mio.) und das EBITDA soll um über 50% auf EUR 120 Mio. bis 2026 zulegen (2023: EUR 71,8 Mio.). Wir sehen die neuen Mittelfristziele als sehr vielversprechend an. Die EBITDA-Prognose für 2024 gekoppelt mit einem verhaltenen Marktausblick deutet jedoch auf ein weiter herausforderndes Marktumfeld in naher Zukunft hin. Wir bleiben weiter bei unserer Halten-Empfehlung."

Zu Polytec: "2024 erwartet der Vorstand weiter einen Umsatz von EUR 660-710 Mio. sowie eine EBIT-Marge von 2-3%. Wir sehen die Fortschritte bei der Steigerung der Profitabilität als wichtigen Schritt Richtung Margenerholung nachdem das Vorjahr von Produktionsineffizienzen belastet war (Lieferverzögerungen neuer Fertigungsanlagen, Produkthochläufe). Nach einer EBIT-Marge von 1% im 1. Halbjahr deutet die Bestätigung der Guidance auf eine sequenzielle Steigerung der Margen im 2. Halbjahr hin. Für eine anhaltende Trendwende in der Kursentwicklung erwarten wir jedoch, dass Polytec im 2. Halbjahr die erwartete Profitabilitätssteigerung erst vorlegen muss, um eine nachhaltige Erholung zu untermauern."

Ausblick: Kommende Woche präsentieren Uniqa, SBO, Mayr-Melnhof, Porr und der Flughafen Wien ihre Halbjahresergebnisse. Kapsch TrafficCom legt ihr Ergebnis zum 1. Quartal 2024/25 vor.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:CA Immo, UBM, Semperit, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Marinomed Biotech, voestalpine, Wienerberger, Zumtobel, Kapsch TrafficCom, Andritz, AT&S, DO&CO, Strabag, RBI, Agrana, FACC, CPI Europe AG, Bajaj Mobility AG, Verbund, Wolford, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Amag, EVN, Österreichische Post, Telekom Austria, Infineon, BASF, Symrise.


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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.

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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: Erste Group(1), Zumtobel(1), Wienerberger(1)
    Star der Stunde: Lenzing 1.59%, Rutsch der Stunde: Flughafen Wien -0.78%
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    16.08.2024, 3705 Zeichen

    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    Zu wienerberger: "Der Vorstand senkte seinen EBITDA-Ausblick für 2024 erneut leicht ab auf nun EUR 800-820 Mio. (zuvor: EUR 860-890 Mio.), da die Erholung der Bauwirtschaft langsamer als erwartet voranschreitet. Der globale Renovierungsmarkt entwickelte sich laut Unternehmen im 1. Halbjahr 2024 stabil, der Infrastrukturbereich verzeichnete sogar einen leichten Anstieg. Im Wohnungsneubau ist die Entwicklung differenzierter. Osteuropa erholt sich weiter, während sich in den zentralwesteuropäischen Ländern die Bodenbildung zwar fortsetzt, aber die Aufwärtsbewegung noch nicht eingesetzt hat. In Nordamerika erwartet das Management nur eine vorübergehende Verlangsamung im Wohnungsneubaumarkt aufgrund der Wahlen und bisher ausstehender Zinssenkungen. Zusammenfassend sieht das Management das Jahr 2024 als das Jahr der Talsohle. 2025 sollen staatliche Anreizprogramme und Zinssenkungen dann eine Marktbelebung anstoßen und 2026 sollte sich der Markt schließlich normalisieren. Die EBITDA-Guidance 2026 von EUR 1,2 Mrd. wurde bestätigt. Die Q2-Ergebnisse lagen unter unseren Erwartungen und der Ausblick deutet auf eine weitere Verschiebung der Markterholung auf 2025 hin. Im Hinblick auf die derzeit schwache Visibilität sehen wir trotz der zuletzt zurückgekommenen Kursniveaus kurzfristig keine fundamentalen Aufwärtstrigger für den Aktienkurs. Wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung."

    Zu FACC: "FACC präsentierte starke Halbjahreszahlen, den Ausblick aufs Gesamtjahr sehen wir nun als eher konservativ an. Das 3. Quartal ist jedoch das saisonal schwächste, dennoch sehen wir die FACC auf gutem Weg, ihre Profitabilität heuer deutlich zu steigern."

    Zu Semperit: "Der Vorstand bestätigte seine EBITDA-Prognose 2024 von rund EUR 80 Mio. Der Vorstand erwartet, dass das herausfordernde Marktumfeld bis 2025 andauern wird. Die Division SIA spürt die nach wie vor schwache Nachfrage relevanter Industrien (Bau- und landwirtschaftliche Maschinen). In der Division SEA sollte die Nachfrage aus Bergbau, Gesundheitswesen sowie dem Lebensmittel- und Bahnbereich hingegen anhalten. Gleichzeitig stellte Semperit zum ersten Mal seine Mittelfristziele bis 2026 vor. Der Umsatz soll 2026 EUR 900 Mio. übersteigen (2023: EUR 721,1 Mio.) und das EBITDA soll um über 50% auf EUR 120 Mio. bis 2026 zulegen (2023: EUR 71,8 Mio.). Wir sehen die neuen Mittelfristziele als sehr vielversprechend an. Die EBITDA-Prognose für 2024 gekoppelt mit einem verhaltenen Marktausblick deutet jedoch auf ein weiter herausforderndes Marktumfeld in naher Zukunft hin. Wir bleiben weiter bei unserer Halten-Empfehlung."

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