14.08.2024, 2015 Zeichen
Der Aerospace-Zulieferer FACC profitiert eigenen Angaben zufolge überproportional vom stabilen Wachstum der internationalen Luftfahrtindustrie konnte und konnte daher im ersten Halbjahr 2024 eine Umsatzsteigerung von 23,6 Prozent auf 438,3 Mio. Euro verbuchen. Das EBIT erhöhte sich um 51,2 Prozent auf 22,5 Mio. Euro, das Ergebnis nach Steuern wurde von 8,0 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf nunmehr 9,5 Mio. Euro erhöht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird im Halbjahr 2024 mit 21,3 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr: 36,6 Mio. Euro). Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 bleibt unverändert: Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Umsatzwachstum von 10 bis 15 Prozent sowie eine Steigerung der Profitabilität im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 erwartet. Zur Kompensation der in Österreich überproportional gestiegenen Personal- und Lohnnebenkosten im direkten Vergleich zum globalen Mitbewerb werden neben den kontinuierlichen Verbesserungsmaßnahmen zusätzliche konzernweite Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen zur Umsetzung kommen, um die Wettbewerbsfähigkeit der FACC langfristig und stufenweise weiter zu verbessern, so das Unternehmen. „Aufgrund unseres diversifizierten Kunden- und Produktportfolios mit allen großen Flugzeug- und Triebwerkherstellern weltweit profitieren wir nachhaltig vom derzeit stattfindenden Ratenhochlauf bei allen wesentlichen Flugzeugmodellen. Insbesondere bei Kurzstrecken- und Geschäftsreiseflugzeugen ist der Bedarf derzeit enorm“, erklärt CEO Robert Machtlinger. Die Nachfrage nach emissionsärmeren Flugzeugen der nächsten Generation, sowie Steigerungen im Passagieraufkommen, würden dieses Wachstum in den kommenden Jahren weiter verstärken – bis 2043 bestehe am internationalen Markt ein Bedarf an über 42.000 neuen Passagierflugzeugen, so das Unternehmen.
Innerhalb der letzten 12 Monate ist die Belegschaft der FACC an allen internationalen Standorten um 604 Personen (FTE) gewachsen – seit Jahresbeginn wurden 265 neue Mitarbeiter*innen eingestellt.
Börsepeople im Podcast S24/21: Hugo Brock
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