28.06.2024, 1301 Zeichen
Die Rohlik Group will in den kommenden Jahren an die Börse gehen. Für den weiteren Wachstumskurs hat sich die Mutter-Gesellschaft des österreichischen Online-Supermarkts Gurkerl kürzlich 160 Mio. Euro von neuen und bestehenden Investoren sichern können. Die Investitionsrunde wird von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) angeführt, gemeinsam mit den Bestandsinvestoren Sofina, Index Ventures, Quadrille und TCF Capital. Das frische Kapital soll die Expansion von Rohlik in der DACH- und CEE-Region vorantreiben. Bis 2030 will das Unternehmen in 15 zusätzlichen Städten vertreten sein.
Rohlik wurde vor zehn Jahren in Tschechien gegründet, um die wachsende Nachfrage nach hochwertigen und kundenorientierten E-Food-Anbietern zu bedienen. In 2023 wickelte das Unternehmen rund eine Million Bestellungen pro Monat ab und verfügt über 800.000 Kunden. In den Ländern Tschechien, Ungarn und seit Ende letzten Jahres auch in München ist Rohlik eigenen Angaben zufolge profitabel. In allen bestehenden Märkten arbeitet das Unternehmen "nahe am Break-Even", wie es heißt. Die neuen Finanzierungsmittel sollen vollständig für Wachstum und Marktdurchdringung verwendet werden. Für das Geschäftsjahr 2024 strebt Rohlik einen Umsatz von über einer Milliarde Euro mit positivem Cashflow an.
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