14.05.2024, 3966 Zeichen
AT&S hat im herausfordernden Geschäftsjahr 2023/24 einen Konzernumsatz von 1.550 Mio. Euro erwirtschaftet, was einem Minus von 13 Prozent zum Vorjahr entspricht. Das EBITDA reduzierte sich, vorrangig aufgrund des geringeren Konzernumsatzes, um 26 Prozent auf 307 Mio. Euro. Das EBIT fiel von 146 Mio. Euro auf 31 Mio. Euro, das Konzernergebnis von 137 Mio. Euro auf -37 Mio. Euro. Wie bereits mitgeteilt, wird für das abgelaufene Geschäftsjahr keine Dividende vorgeschlagen.
Laut AT&S haben sich die Märkte für mobile Endgeräte und Industrieapplikationen deutlich abgeschwächt, bei Notebooks und PCs gab es zwar eine leichte Erholung, die Schwäche bei Servern habe ich allerdings ausgeweitet. „Für das neue Geschäftsjahr 2024/25 sehen wir AT&S wieder auf Wachstumskurs. Die für die zweite Geschäftsjahreshälfte 2024/25 erwartete generelle Markterholung in unserer Branche sollte sich positiv auf die Nachfrage und somit die Auslastung unserer bestehenden Werke auswirken. Unterstützt wird das Unternehmenswachstum mit dem Start der Hochvolumen-Produktion in unseren beiden neuen Werken in Kulim und Leoben zum Ende des Geschäftsjahres. Damit wird es uns gelingen unsere bereits eingeleitete Diversifizierung des Kundenportfolios bei IC-Substraten weiter voranzubringen und zusätzliche Anwendungen im Bereich von Datenmanagement und AI zu adressieren. Um dem weiterhin erwarteten Preisdruck in der Industrie entgegenzuwirken, haben wir unsere bereits laufenden Effizienzprogramme weiter intensiviert. In diesem Zusammenhang wird es neben zahlreichen anderen Kostensenkungseffekten auch zu einem Abbau von bis zu 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den bestehenden Standorten kommen“, kommentiert CEO Andreas Gerstenmayer.
Für das Geschäftsjahr 2024/25 plant das Management – in Abhängigkeit vom Marktumfeld und den Projektfortschritten – ein Investitionsvolumen von rund 500 Mio. Euro, was deutlich weniger als in den Vorjahren ist. Der überwiegende Teil dieser Investitionen wird in die IC-Substrate-Produktion in den neuen Werken in Kulim und Leoben fließen. Mit dem Start der Hochvolumen-Produktion der beiden Werke zum Ende des Geschäftsjahres 2024/25 wird AT&S seine Kundenbasis bei IC-Substraten weiter differenzieren. AT&S geht davon aus, im Geschäftsjahr 2024/25 einen Jahresumsatz zwischen 1,7 und 1,8 Mrd. Euro zu erzielen. Exklusive der Effekte aus dem Anlauf der neuen Produktionskapazitäten in Kulim und Leoben in Höhe von rund 80 Mio. Euro wird die bereinigte EBITDA-Marge voraussichtlich zwischen 25 und 27 Prozent liegen.
„AT&S wird mit AI wachsen“, sagt AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer. „Wir liefern auch für AI die richtige Technologie, von Substraten für AI-Prozessoren bis zu effizienten Energiemanagement-Lösungen für IT-Infrastruktur wie Server und Datenzentren.“ Auch im Bereich der sogenannten On-Device-AI, bei der Endgeräte wie Smartphones und Notebooks mit AI-Funktionalitäten ausgestattet werden, ist AT&S ein gefragter Technologiepartner. Mit AMD konnte einer der Weltmarktführer im Halbleiterbereich als Kunde für dieses Segment gewonnen werden, drei weitere neue namhafte US-Technologiekunden haben sich ebenfalls auf AI-Lösungen spezialisiert und setzen auf AT&S-Technologie. Gerstenmayer: „AT&S hat sich über Jahre als Technologiepartner in der Industrie und bei Kunden etabliert. Unsere Kunden schätzen unsere Innovationskraft, Zuverlässigkeit und Lösungsorientierung. So gelingt es uns regelmäßig neue Kunden für verschiedene zukunftsweisende Anwendungen zu gewinnen.“ Das Unternehmen musste, wie berichtet, am 10. Mai 2024 aufgrund aktuellster Marktprognosen die Prognose für das Geschäftsjahr 2026/27 anpassen und geht nunmehr davon aus, dass im Geschäftsjahr 2026/27 ein Umsatz von rund 3,1 Mrd. Euro (zuvor: 3,5 Mrd. Euro) erzielt wird, die EBITDA-Marge wird weiter bei 27 bis 32 Prozent erwartet. In dieser Prognose ist laut AT&S ein möglicher Umsatz aus dem zweiten Werk, das AT&S in Kulim errichtet hat, nicht enthalten.
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VIG
Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.
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