14.03.2024, 2530 Zeichen
Der heimische Versorger Verbund verbucht für das Jahr 2023 ein um 42,1 Prozent höheres EBITDA von 4.490,5 Mio. Euro. Das berichtete Konzernergebnis stieg um 32,0 Prozent auf 2.266,1 Mio. Euro. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 0,98 um 2 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt, aber 12 Prozentpunkte über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Umsatzerlöse verbesserten sich um 1 Prozent auf 10.449,5 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2024 wird aus heutiger Sicht ein EBITDA zwischen rund 2.600 Mio. Euro und 3.300 Mio. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rund 1.300 Mio. Euro und 1.750 Mio. Euro in Aussicht gestellt.
Die Erzeugung der Jahresspeicherkraftwerke stieg 2023 laut dem Unternehmen gegenüber der Vorjahresberichtsperiode um 9,6 Prozent. Die Erzeugung aus Wasserkraft erhöhte sich somit um 3.755 GWh auf 30.509 GWh. Deutlich positiv auf die Ergebnisentwicklung wirkten auch die für die Berichtsperiode relevanten stark gestiegenen Terminmarktpreise auf dem Großhandelsmarkt für Strom. Die Spotmarktpreise waren 2023 hingegen rückläufig. Der durchschnittlich erzielte Absatzpreis im Bereich der Eigenerzeugung aus Wasserkraft konnte um 52,0 €/MWh auf 167,1 €/MWh gesteigert werden. Positive Effekte resultierten darüber hinaus aus der gestiegenen Erzeugung aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen, insbesondere aus den Inbetriebnahmen von neuen Kraftwerkskapazitäten in Spanien. Zusätzlich positiv wirkten deutlich höhere Ergebnisbeiträge der Gas Connect Austria GmbH und der Austrian Power Grid AG im Segment Netz. Ergebnismindernd wirkten hingegen die deutlich geringere thermische Erzeugung, der niedrigere Beitrag der Flexibilitätsprodukte und der negative Ergebnisbeitrag des Segments Absatz, bedingt unter anderem durch die hohen Beschaffungskosten für Strom, die nur teilweise an Endkund:innen weitergegeben wurden. Auch die Maßnahmen zur Umsetzung der Gewinnabschöpfung wirkten mit insgesamt rund 95 Mio. Euro negativ auf das EBITDA, wie das Unternehmen mitteilt
Der aktualisierte Investitionsplan von Verbund für den Zeitraum 2024 bis 2026 sieht 5.535 Mio. Euro an Investitionen vor. Der Großteil der Investitionen fließt in den Ausbau und die Instandhaltung des regulierten österreichischen Stromnetzes.
In der Hauptversammlung am 30. April 2024 wird eine Dividende von 4,15 Euro pro Aktie für das Geschäftsjahr 2023 vorgeschlagen. Diese Dividende besteht aus einer ordentlichen Dividende in Höhe von 3,40 Euro pro Aktie und einer Sonderdividende in Höhe von 0,75 Euro pro Aktie.
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Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ist die gemeinsame Fondstochter der 3 Banken Gruppe (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, BKS Bank AG) und der Generali Holding Vienna AG. Die Fonds-Gesellschaft verwaltet aktuell 8,65 Mrd. Euro - verteilt auf etwa 50 Publikumsfonds und 130 Spezial- bzw. Großanlegerfonds (Stand 06/17)
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