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Wohnbau: Bauwirtschaft fordert weitere Maßnahmen der Bundesregierung

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).
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28.02.2024, 3984 Zeichen

Wien (OTS) - Die am Mittwoch nach dem Ministerrat präsentierten Maßnahmen der Bundesregierung zur Förderung des Wohnbaus in Österreich seien richtig, gingen aber noch nicht weit genug. Das erklären führende Unternehmen und Institutionen der österreichischen Bauwirtschaft und Baustoffindustrie, die sich zur Initiative „Mehr Zuhaus‘ in Österreich“ zusammengeschlossen haben. Gemeinsames Ziel der Initiative ist es, der drohenden Wohnraumnot entgegenzuwirken und Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft zu sichern. Dazu hatte die Initiative einen Forderungskatalog entwickelt, [der im Jänner präsentiert wurde] (https://is.gd/7LHOPh).
Wohnbaumilliarde kein Ersatz für echte Reform des Wohnbaufördersystems
Von den angekündigten Maßnahmen sei vor allem die Wohnbaumilliarde zu begrüßen, so die Branchenvertreter. Laut Bundesregierung sollen so 20.000 neue Wohnungen entstehen und 5.000 saniert werden. Doch dieser Anschub sei langfristig kein Ersatz für eine echte Reform des Wohnbauförderungssystems, wie von der Initiative im Jänner gefordert.
Die Zuschüsse müssten dauerhaft um 500 Millionen Euro jährlich erhöht und die Zweckbindung wieder eingeführt werden, damit die Gelder tatsächlich in die Schaffung von neuem Wohnraum fließen. Außerdem müssten bürokratische Hürden abgebaut und neue Informationsangebote geschaffen werden. Aktuell stehen viele, auch gemeinnützige Wohnbauprojekte in ganz Österreich still, weil Wohnbauförderungen verzögert und die falschen Prioritäten gesetzt werden.
Privater Wohnbau muss stärker gestützt werden
Auch die Maßnahmen für mehr privaten Wohnbau, konkret die Abschaffung von Grundbuch- und Pfandrechtseintragungsgebühr bis zu einem Immobilienwert von 500.000 Euro sowie die Möglichkeit günstiger Kredite durch die Bundesländer, werden von den Branchenvertretern begrüßt.
Allerdings brauche es hier weitreichendere Maßnahmen, um besonders jungen Familien wieder Zugang zu Wohnbaufinanzierung zu ermöglichen. Vor allem wird eine Lockerung der KIM-Verordnung gefordert, die für einen Großteil der Probleme im privaten Wohnbau verantwortlich ist. Die Eigenkapitalquote müsse gesenkt oder durch staatliche Fördermaßnahmen, zum Beispiel zinsfreie Kredite, gestützt werden. Die monatlich mögliche Kreditrate für Wohnraumschaffung sollte auf 60 Prozent des Haushaltseinkommens angehoben werden beziehungsweise für Besserverdienende zur Gänze entfallen.
Auf steuerlicher Ebene begrüßt die Initiative die Reform der Liebhabereiverordnung und die Verbesserung bei Abschreibungen von Wohnbauinvestitionen.
Zusätzliche Maßnahmen der Bundesländer gefordert
Jetzt liege es an den neun Bundesländern, das Paket der Bundesregierung nicht nur rasch umzusetzen, sondern auch zu verstärken und sich für weitere Schritte zur Ankurbelung des Wohnbaus einzusetzen. Im Bereich der Bauordnung brauche es etwa schnellere Bauverfahren und Flächenumwidmungen. Ebenso solle die Aufstockung bestehender Gebäude erleichtert werden, was auch der Bodenversiegelung entgegenwirken würde.
Über „Mehr Zuhaus‘ in Österreich!“
„Mehr Zuhaus‘ in Österreich!“ ist eine Initiative führender Unternehmen und Institutionen der österreichischen Bauwirtschaft und Baustoffindustrie zur Förderung des Wohnungsbaus in Österreich. Sie wurde initiiert, um auf drohende Wohnungsnot, Mieterhöhungen und steigende Arbeitslosigkeit aufmerksam zu machen, die aufgrund des aktuellen Rückstaus beim Wohnungsbau drohen. Zur Absicherung des steigenden Wohnraumbedarfs einer wachsenden österreichischen Bevölkerung hat die Initiative eine Wohnbau-Agenda mit konkreten Lösungsvorschlägen und Forderungen ausgearbeitet, darunter Änderung der Kreditvergabe-Richtlinien für Wohnraumschaffung, Förderreformen, Investitionsanreize und Bürokratieabbau. Initiatoren und Mitträger (Stand: Jänner 2024) von „Mehr Zuhaus‘ in Österreich!“ sind: ACO, ARDEX, Bundesinnung Bau in der WKO, Baumit, Domoferm, Friedl, hagebau, Holcim, Internorm, PCI, Profibaustoffe, RWA Salzburg, RWA Lagerhaus, Saint Gobain, Schiedl, Sopro, Teubl, Wienerberger Österreich.

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