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ATX-Trends: Immofinanz, EVN, Marinomed

02.01.2024, 1894 Zeichen

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat am Freitag den letzten Handelstag des Jahres 2023 mit moderaten Gewinnen beendet. Der österreichische Aktienindex ATX legte in einer verkürzten Börsensitzung 0,61 Prozent auf 3.434,97 Punkte zu. Auf Jahressicht hat der Index damit 9,88 Prozent gewonnen. Der als Performance-Index konzipierte ATX Total Return, in dem Dividenden mitberücksichtigt werden, kommt sogar auf ein Plus von 15,4 Prozent. Auch an anderen wichtigen Börsen ging es im ablaufenden Jahr 2023 nach oben. Der deutsche Dax beendete das Jahr am Freitag mit einer Jahresperformance von gut 20 Prozent. Der Euro-Stoxx-50 steuert auf ein Jahresplus von gut 19 Prozent zu. Der Dow Jones peilt vor seinem letzten Handelstag ein Plus von rund 14 Prozent an. Der Index hatte zuletzt neue Rekordstände erzielt.

Angetrieben wurden die Börsen zu Jahresende vor allem von der Aussicht auf sinkende Zinsen. Angesichts der seit dem Ukraine-Krieg deutlich gestiegenen Energiepreise und Inflationsraten hatten die Notenbanken lange an ihrem restriktiven Kurs festgehalten und die Zinsen im Kampf gegen die Inflation hochgehalten. Dazu kamen im Herbst Ängste vor einer Eskalation der Lage in Israel. Gegen Ende des Jahres mehrten sich aber die Hoffnungen, dass das Nachlassen des Inflationsdrucks den Weg frei macht für Leitzinssenkungen im kommenden Jahr. Auch entsprechende Signale von Notenbankern hatten zuletzt zu einer Jahresendrally an den Börsen geführt. Unter den im ATX gelisteten österreichischen Aktien hielten sich Gewinner und Verlierer im abgelaufenen Jahr in etwa die Waage. Die mit Abstand größten Gewinner im prime market waren Immofinanz mit einer Jahresperformance von rund 82 Prozent. Auf Platz zwei fanden sich die Aktien des Stromkonzerns EVN mit einem Plus von rund 68 Prozent. Das größte Jahresminus von rund 48 Prozent verbuchten die Aktien von Marinomed."


(02.01.2024)

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