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Russische RBI-Tochter kauft Strabag-Aktien von Rasperia

Magazine aktuell


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19.12.2023, 2664 Zeichen

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) hat die Entscheidung getroffen, über ihre russische Tochter AO Raiffeisenbank 28.500.000 Aktien der Strabag SE, dies entspricht 27,78 Prozent der ausgegebenen Aktien, von Oleg Deripaskas MKAO Rasperia Trading Limited für einen Kaufpreis in Höhe von 1,51 Mrd. Euro (einschließlich früherer Dividenden) zu erwerben, wie die RBI mitteilt. Erst heute Mittag hat die Strabag mitgeteilt, informiert worden zu sein, dass eine gewisse "Iliadis Joint Stock Company (JSC)"  am 14.12.2023 einen Kaufvertrag über sämtliche Anteile an der MKAO Rasperia Trading Limited abgeschlossen habe und gemäß den Beteiligungsmeldungen die MKAO Rasperia Trading Limited mit Durchführung des Kaufvertrags nicht mehr von Oleg Deripaska (indirekt) kontrolliert werde.

Laut RBI ist die Durchführung des Strabag Aktien-Erwerbs abhängig von verschiedenen aufschiebenden Bedingungen, darunter der zufriedenstellende Abschluss der Sanktions-Compliance-Due-Diligence-Prüfung durch die RBI, die Genehmigungen der Aufsichtsbehörden und die kartellrechtlichen Freigaben. Im Rahmen der Transaktion habe die RBI alle Sanktionsbestimmungen gewissenhaft eingehalten und werde dies auch weiterhin tun, wie es heißt.

Nach der Durchführung der Transaktion (Closing) wird die AO Raiffeisenbank die Strabag-Aktien als Sachdividende an die RBI übertragen. Die Genehmigung der Sachdividende durch die zuständigen russischen Behörden sei auch eine aufschiebende Bedingung für den Erwerb der Strabag-Aktien durch die AO Raiffeisenbank.

Mit Closing der Transaktion wird laut RBI ein Effekt auf die harte Kernkapitalquote des gesamten Konzerns von rund minus 10 Basispunkten (basierend auf 16,5 Prozent pro-forma einschließlich Gewinn zum 30. September 2023) erwartet, die harte Kernkapitalquote des Konzerns ohne Russland (basierend auf 14,4 Prozent unter der Annahme einer Entkonsolidierung der russischen Einheit zum Kurs-Buchwertverhältnis von Null, pro-forma einschließlich Gewinn zum 30. September 2023) würde um rund 120 Basispunkte steigen.

Die Akquisition von Aktien an Strabag SE und die Ausschüttung der Sachdividende werden voraussichtlich im ersten Quartal 2024 abgeschlossen sein. Nach dem Closing wird die RBI die Aktien an Strabag SE als langfristige Kapitalbeteiligung behalten. Die RBI bringt die Strabag-Aktien in die vollkonsolidierte Tochtergesellschaft Gabarts GmbH & Co KG ein, die diese Beteiligung verwaltet.

Mit dieser Transaktion reduziere die RBI ihr Engagement in Russland, wie es heißt. Die RBI wird weiterhin an der Entkonsolidierung der AO Raiffeisenbank durch einen Verkauf oder ersatzweise durch eine Abspaltung arbeiten, heißt es ebenfalls.



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1. RUSSLAND RBI, AO Raiffeisenbank, Russland, Credit: RBI , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

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RUSSLAND RBI, AO Raiffeisenbank, Russland, Credit: RBI, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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