06.12.2023, 1997 Zeichen
Die BKS Bank begibt einen weiteren Green Bond. "Mit dessen Emissionserlös werden bis zu neun Photovoltaikanlagen errichtet“, so BKS CEO Herta Stockbauer. Konkret errichtet die Kelag damit in Kärnten PV-Anlagen mit einer Leistung von 8,6 MWp. Danny Güthlein, Vorstand der Kelag. „Wir finanzieren mit dem Geld PV-Anlagen auf Dachflächen von Gebäuden der Kelag sowie Freiflächenanlagen in Kärnten, wie zum Beispiel die „Sonnen-Wiese“ in Klagenfurt und die Agri-PV-Anlage in Bleiburg, die derzeit in Bau ist. In Summe geht es um eine Gesamtleistung von 8,6 MWp und eine jährliche Stromerzeugung, die dem Bedarf von rund 2.900 Haus- halten entspricht. Wir können die Energiewende nur mit einer sinnvollen Mi- schung aller zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energiequellen meistern. Damit uns die verantwortungsvolle Aufgabe, ein neues Energiesystem zu erschaffen, gelingt, braucht es eine Investitionsoffensive in grüne Ener- gien.“
Herta Stockbauer zu den Eckdaten des Green Bonds: „Die Emission startet am 6. Dezember 2023. Das Emissionsvolumen beträgt acht Mio. EUR, die Laufzeit sechs Jahre. Die Stückelung von 1.000 EUR haben wir bewusst so gewählt, um damit auch Bürger:innen die Möglichkeit eines attraktiven Investments bieten zu können, die einen Beitrag zur CO2-Reduktion und zum Ausbau erneuerbarer Energien in Kärnten leisten wollen. Der Green Bond ist mit 3,75 % attraktiv verzinst.“
Der Green Bond mit der Kelag ist bereits der neunte Green Bond, den die BKS Bank seit 2017 aufgelegt hat, weiters wurden auch zwei Social Bonds und ein Sustainability Bond begeben. Stockbauer: „Uns ist es auch sehr wichtig, die Auswirkungen der Investments messen zu können. Daher publizieren wir einmal jährlich einen Wirkungsbericht, der auf unserer Website abrufbar ist. So ist in jenem über das Jahr 2022 nach- zulesen, dass mit unseren Green Bonds im Berichtsjahr rund 39 GWh an Strom aus erneuerbaren Energiequellen produziert und über 7.800 t CO2-Emissionen eingespart werden.
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