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CA Immo hebt Erwartung für FFO I leicht an

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29.11.2023, 3107 Zeichen

Die CA Immo erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen einen Konzerngewinn in Höhe von 61,1 Mio. Euro, der – vor allem auf Grund des negativen Ergebnisses aus Neubewertung – um rund 77 Prozent unter dem Vorjahreswert in Höhe von 267,5 Mio. Euro lag. Das Neubewertungsergebnis belief sich nach den ersten drei Quartalen auf –155,7 Mio. Euro (30.9.2022: 180,4 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 121,5 Prozent auf 184,6 Mio. Euro (1. Halbjahr 2022: 83,3 Mio. Euro), was vor allem auf das höhere Verkaufsergebnis und gestiegene Mieteinnahmen zurückzuführen ist, so das Unternehmen. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) lag mit 111,1 Mio. Euro  um 65,3 Prozent unter dem Vorjahresergebnis (30.9.2022: 319,7 Mio. Euro) im Wesentlichen bedingt durch das negative Immobilienbewertungsergebnis. Der FFO I lag zum Stichtag bei 82,7 Mio. Euro und damit um 19,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 102,5 Mio. Euro, was laut CA Immo vor allem auf die intensive Verkaufstätigkeit in den letzten Quartalen (einschließlich des Verkaufs der rumänischen Plattform im 4. Quartal 2022) und damit verbundene Einkommensverluste zurückzuführen ist.

Das Unternehmen verzeichnete in den ersten neun Monaten 2023 trotz des Verkaufs nicht-strategischer Immobilien einen Anstieg der Mieterlöse um 9 Prozent auf 172,7 Mio. Euro. Diese Entwicklung ist laut CA Immo vor allem auf höhere Mieteinnahmen im Bestand und die Fertigstellung von Projektentwicklungen im Vorjahr zurückzuführen.

Der Netto-LTV liegt bei 30,4 Prozent (31.12.2022: 32,5 Porzent), die liquiden Mittel inkl. Festgeldveranlagungen bei 862,9 Mio. Euro. Der Substanzwert (IFRS NAV) je Aktie lag zum 30. September 2023 bei 33,44 Euro gegenüber 33,71 Euro zum Jahresende 2022, der EPRA NTA je Aktie lag zum Berichtszeitpunkt bei 39,53 Euro (31.12.2022: 40,31 Euro).

Für das Gesamtjahr 2023 wird die Erwartung für das nachhaltige Ergebnis (FFO I) von über 100 Mio. Euro auf über 105 Mio. Euro leicht angehoben. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr (125,3 Mio. Euro) spiegelt laut CA Immo insbesondere die reduzierten Mieterträge durch den Verkauf der rumänischen Plattform und anderer nicht-strategischer Assets wider.

CEO Keegan Viscius: „Dank unseres aktiven Programms zur Portfolio-Optimierung, das unser Portfolio auf Prime-Objekte in attraktiven urbanen Metropol-Märkten fokussiert hat, ist unser Geschäft weiterhin resilient und zeigt eine stabile Vermietungsleistung bei gleichzeitig starkem Mietwachstum. Unsere Entwicklungspipeline hat sich im Laufe des Quartals mit der Fertigstellung eines hochprofitablen, zu 100% vermieteten Berliner Hochhausprojekts – sechs Monate vor dem Zeitplan und 10 Prozent unter Budget – weiter reduziert. Wir gehen davon aus, dass die herausfordernden Marktbedingungen und der erschwerte Zugang zu Kapital interessante Chancen für ein gut kapitalisiertes Unternehmen wie das unsrige bieten werden. Mit unserer stabilen Bilanz, dem fokussierten Geschäftsmodell und unserer operativen Expertise sind wir gut positioniert, um erfolgreich aus dem aktuellen Marktabschwung hervorzugehen.



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CA Immo, Canada Square, Budapest; Credit: CA Immo


Autor
Christine Petzwinkler
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