23.11.2023, 3014 Zeichen
Die Uniqa hat in den ersten neun Monaten die verrechneten Prämien um 9,4 Prozent auf 5,5 Mrd. Euro gesteigert. Insbesondere die Schaden- und Unfallversicherung und die Krankenversicherung trugen zu diesem Wachstum bei, teilt der Versicherungskonzern mit. Das Ergebnis vor Steuern der Uniqa Group verbesserte sich um 21,7 Prozent auf 304,9 Mio. Euro (1 – 9/2022: 250,4 Mio. Euro). Das Konzernergebnis erhöhte sich um 2,5 Prozent auf 224,5 Mio. Euro (1 – 9/2022: 219,1 Mio. Euro). CEO Andreas Brandstetter: „Trotz hoher Schadenbelastung durch Unwetter- und Großschäden, insbesondere im Sommer in Österreich, konnten wir unser Ergebnis deutlich steigern. Die erhöhte Profitabilität, die vor allem durch unsere Gesellschaften in CEE getragen wird, ermöglicht uns, weiter in das Ökosystem Gesundheit zu investieren. Zusätzlich zu den 65 Mio. Euro, die in die bereits laufende Erweiterung und Modernisierung der Privatklinik Döbling fließen, investieren wir in Wien 180 Mio. Euro in den gemeinsamen Neubau der Privatkliniken Confraternität und Goldenes Kreuz. Neben dem wichtigen Schwerpunkt der Prävention, den wir mit unserer Zweitmarke ‚Mavie‘ adressieren, setzen wir so in den Privatspitälern unserer PremiQaMed Gruppe neue Standards in Medizin und Pflege.“
Das versicherungstechnische Ergebnis der Uniqa lag bei 398,2 Mio. Euro (1 – 9/2022: 468,1 Mio Euro). Das Kapitalanlageergebnis stieg in den ersten neun Monaten 2023 vor allem dank gestiegener laufender Erträge auf 440,7 Mio. Euro (1 – 9/2022: 33,6 Mio. Euro). Die regulatorische Kapitalquote nach Solvency II, die als Gradmesser für die Kapitalisierung gilt, lag bei Uniqa am Stichtag 30. September 2023 bei 244 Prozent und damit laut Uniqa "auf hohem Niveau".
Der Vorstand wird verkleinert. Das Vorstandsteam, das für die börsennotierte Uniqa Insurance Group AG und ihre Tochtergesellschaft Uniqa Österreich Versicherungen AG weiterhin ident ist, wird in Zukunft sieben statt neun Personen umfassen. Die Vorstandsmandate von Peter Eichler und Erik Leyers enden plangemäß mit 30. Juni 2024. Um Synergien in den Vorstandsressorts zu optimieren, wird Wolf Gerlach die Agenden von Erik Leyers übernehmen, René Knapp jene von Peter Eichler, wie es heißt.
Für das Geschäftsjahr 2023 wird eine Fortsetzung der Verbesserungen im Kerngeschäft angestrebt. "Jedoch wird das laufende Geschäftsjahr 2023 – wie auch bereits das Geschäftsjahr 2022 – wegen der erwarteten instabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung von maßgeblichen Unsicherheiten geprägt sein, unter anderem durch volatile Kapitalmärkte, große Zinssensitivitäten bei den Kapitalanlagen, Ungewissheit über die Inflationsentwicklung und tendenziell zunehmende Schäden aus Naturkatastrophen," so das Unternehmen. Das seien die Gründe, warum für das Geschäftsjahr 2023 kein Ausblick auf die Ergebnisentwicklung gegeben werden könne, wie es heißt. Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen und politischen Umfelds plant man weiter mit einer "attraktiven Entwicklung der jährlichen Ausschüttung", wie es heißt.
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Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).
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