22.11.2023, 2068 Zeichen
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) erzielte in den ersten neun Monaten 2023 Umsätze in Höhe von 437,2 Mio. Euro (+21 Prozent) und ein Betriebsergebnis (EBIT) von 82,0 Mio. Euro (+13 Prozent). Bereinigt um Währungsverluste erhöhte sich das EBIT um 53 Prozent auf 86,3 Mio. Euro und erreichte eine bereinigte EBIT-Marge von 19,7 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 55,8 Mio. Euro (1-9/2022: 55,3 Mio. Euro).
„Dank unserer globalen Position und eines boomenden internationalen Geschäfts haben wir in diesem Jahr ein weiteres erfreuliches Wachstum bei Umsätzen und Erträgen erzielt. Mit der Übernahme von Praxis bauen wir unsere führende Position weiter aus und vergrößern unsere Präsenz im Nahen Osten, einem Markt, der für unser künftiges Geschäft von zentraler Bedeutung ist. Darüber hinaus verzeichnet Praxis bereits erste Erfolge im vielversprechenden Bereich von Carbon Capture and Storage. Für SBO ist das ein strategisch wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutztechnologien”, sagt SBO-CEO Gerald Grohmann.
Der Auftragseingang lag mit 427,0 Mio. Euro auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahreszeitraum (1-9/2022: 431,1 Mio. Euro). Der Auftragsstand der Gruppe liegt bei 245,2 Mio. Euro per Ende September (30. September 2022: 189,5 Mio. Euro).
Wenn die gute Entwicklung weiterhin anhält, plant das Unternehmen für das Jahr 2023 die Auszahlung einer Dividende in Höhe des vorigen Geschäftsjahrs (2,00 Euro je Aktie).
Im Ausblick heißt es, dass man in Bezug auf den Öl- und Gassektor optimistisch bleibt und zuversichtlich ist, dass die zugrundeliegenden Fundamentaldaten einen nachhaltigen, mehrjährigen Anstieg der weltweiten Upstream-Investitionen unterstützen werden. Gleichzeitig fokussiert das Unternehmen auf Projekte zum Ausbau ihres Segments “New Energy” im Rahmen der Strategie 2030, um die Entwicklung zukünftiger Energielösungen voranzutreiben. Im Einklang mit dieser Vision verfolgt SBO aktiv potenzielle Akquisitionsziele und strategische Investitionen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Wasserstoff und Wasserstoffderivate.
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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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