16.11.2023, 2096 Zeichen
Der börsenotierte Baukonzern Strabag hat sein Trading Statement für die ersten neun Monate 2023 veröffentlicht und hebt darin die Leistungsprognose an. Die Gruppe erwirtschaftete eine Leistung von 13,6 Mrd. Euro, was einem Plus von 8 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres entspricht. Die größten Leistungssteigerungen wurden in den Heimatmärkten Deutschland und Österreich verzeichnet, gefolgt von Rumänien, Polen und dem Vereinigten Königreich, wo aktuell die beiden größten Projekte im Auftragsbestand abgearbeitet werden. Demgegenüber standen Leistungsrückgänge in Tschechien, Schweden und Dänemark. Der Auftragsbestand liegt um 4 Prozent höher bei 24,4 Mrd. Euro. „Angesichts des weiterhin wachsenden Auftragsbestands und der deutlichen Leistungssteigerung in den ersten neun Monaten, heben wir unsere Leistungsprognose für das Jahr 2023 von bisher 18,6 Mrd. Euro auf rund 18,9 Mrd. Euro an. Im bisherigen Jahresverlauf hat sich bestätigt, dass wir dank unserer breiten Aufstellung – nach Ländern und Bausparten – in der Lage sind, Rückgänge in einzelnen Bausegmenten mehr als auszugleichen. Während der Wohnbau im aktuellen Umfeld unter Druck bleibt, nehmen wir im öffentlichen Hochbau und im Gewerbe- und Industriebau positive Tendenzen wahr. Die Geschäftsentwicklung im Verkehrswegebau stellt sich unverändert solide dar“, erklärt Klemens Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender der Strabag. An dem Ziel, eine EBIT-Marge von mindestens 4 Prozent zu erreichen, wird weiterhin festgehalten. Die Netto-Investitionen (Cashflow aus der Investitionstätigkeit) sollten 700 Mio. Euro nicht überschreiten.
In den ersten neun Monaten 2023 wurden im Durchschnitt 76.632 Mitarbeitende (FTE) beschäftigt. Das entspricht einem Zuwachs von 4 Prozent gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres. Infolge einer Übernahme im Property & Facility Service wurde der größte Anstieg in Deutschland verzeichnet, gefolgt von der Region Americas, wo die Mitarbeiteranzahl zur Abarbeitung von Mining-Projekten aufgestockt wurde. Die Veränderungen in den restlichen Märkten gleichen einander nahezu aus.
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Strabag, Verkehrswegebau, Credit: Strabag
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