09.11.2023, 2176 Zeichen
Wienerberger hat in den ersten neun Monaten 2023 einen konsolidierten Umsatz von 3.286 Mio. Euro (Vorjahresperiode: 3.848 Mio. Euro) sowie ein operatives EBITDA in Höhe von 665 Mio. Euro (Vorjahresperiode: 820 Mio. Euro) erwirtschaftet. Das EBIT ging um 28 Prozent auf 443,0 Mio. Euro zurück, das Ergebnis nach Steuern um 36 Prozent auf 312,5 Mio. Euro. CEO Heimo Scheuch: „Mit klarem Fokus auf proaktives Kostenmanagement, Innovation und ökologische Lösungen für Neubau, Sanierung sowie Wasser- und Energiemanagement, konnte sich Wienerberger auch im dritten Quartal erfolgreich behaupten und ist für zukünftige Herausforderungen und Chancen noch besser gerüstet. Orientiert an den Umwelt-Kernthemen Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und Biodiversität, liefern von Wienerberger entwickelte Lösungen die notwendigen Werkzeuge für leistbares und nachhaltiges Bauen sowie Renovieren. Um seine hohe Profitabilität zu sichern, wird Wienerberger weiterhin auf proaktives Kostenmanagement und die Umsetzung des Self-Help Programms setzen. Da sich Wienerberger in den ersten neun Monaten 2023 erheblich besser entwickelte als die deutlich schwächeren Endmärkte, können wir die Guidance für das operative EBITDA im Jahr 2023 mit 800 Mio. Euro bis 820 Mio. Euro bestätigen."
Insgesamt geht man für 2023 von einer besseren Marktentwicklung im Neubau in Osteuropa verglichen mit dem ersten Halbjahr und einer positiven Entwicklung der Infrastruktur in Europa sowie Nordamerika aus. Bezüglich der Terreal-Akquisition heißt es, dass man die erforderlichen behördlichen Genehmigungen ohne größere Auflagen erhalten habe und die Genehmigung der Sekundärtransaktion durch die Wettbewerbsbehörden noch erteilt werden muss. Die Transaktion ist nicht in den Ergebnissen 2023 enthalten, man ist zuversichtlich, dass die Transaktion bis Ende 2023 oder Anfang 2024 abgeschlossen sein wird.
Wienerberger erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen einen Cashflow aus dem Ergebnis in Höhe von 514,7 Mio. Euro (1-9/2022: 713,3 Mio. Euro). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zeigte trotz des Working Capital Aufbaus einen Mittelzufluss von 105,8 Mio. Euro (1-9/2022: 419,4 Mio. Euro).
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Die börsennotierte Semperit AG Holding ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe, die mit ihren beiden Divisionen Semperit Industrial Applications und Semperit Engineered Applications Produkte aus Kautschuk entwickelt, produziert und in über 100 Ländern weltweit vertreibt.
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