08.11.2023, 2219 Zeichen
In einer Kurzmitteilung zu den FACC-Zahlen meinen die Analysten von Raiffeisen Research: "Für Q3 wies FACC einen Umsatz von EUR 159 Mio. (+6,5 %) aus, was in etwa unseren Prognosen von EUR 152 Mio. entspricht. Das operative Ergebnis lag bei -10 Mio. EUR und damit auf den ersten Blick deutlich unter unseren Schätzungen von EUR -3,9 Mio. Im Conference Call erwähnte das Management jedoch, dass in Q3 Entwicklungskosten in Höhe von EUR 7 Mio. angefallen sind. Diese sollen in Q4 in Rechnung gestellt und bezahlt werden. Bereinigt man das ausgewiesene EBIT um diese Sondereffekte, liegt das Ergebnis nicht mehr allzu weit von unseren Schätzungen entfernt. Der Grund für die Verlangsamung des Umsatzes in Q3 im Vergleich zu H1 (+31 %) waren die (bereits kommunizierten) saisonal schwächeren Abrufe der OEMs in den Sommermonaten Juli und August. FACC betonte auch, dass das Unternehmen in der Lage ist, pünktlich und mit entsprechender Qualität zu liefern, wobei die anhaltenden Spannungen in der Lieferkette nach wie vor höhere Inputkosten verursachen und das Unternehmen vor operative Herausforderungen stellen. Dies bringt uns zu dem Schluss, dass auf ein nach unten verzerrtes drittes Quartal wahrscheinlich ein nach oben verzerrtes viertes Quartal folgen wird, und wir sehen keine wesentlichen Änderungen in unserem Investment Case. Darüber hinaus bestätigte das Unternehmen seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Wir erinnern daran, dass es ein Umsatzwachstum in einer Spanne von 12 % bis 16 % erwartet, was Erlöse im Bereich von EUR 680 Mio. bis EUR 704 Mio. impliziert. Dies steht im Vergleich zu einem Median-Konsens von 692 Mio. EUR, der gleichzeitig die Mitte der prognostizierten Spanne markiert. In der Telefonkonferenz erklärte das Management, dass es eher das obere Ende anstrebe und deutete positives Überraschungspotenzial an, was unsere Schätzung von EUR 699 Mio. (+15 %) unterstützt. In Bezug auf das EBIT bekräftigte das Unternehmen seine Aussage, dass es ein positives operatives Ergebnis in der zweiten Jahreshälfte erwartet, wenn auch niedriger als in der ersten Jahreshälfte. Dies erscheint unter Berücksichtigung der zusätzlichen EUR 7 Mio., die im vierten Quartal zurückerstattet werden, angemessen."
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Die Firma RWT Hornegger & Thor GmbH wurde 1999 von den beiden Geschäftsführern Hannes Hornegger und Reinhard Thor gegründet. Seitdem ist das Unternehmen kontinuierlich, auf einen derzeitigen Stand von ca. 30 Mitarbeitern, gewachsen. Das Unternehmen ist in den Bereichen Werkzeugbau, Formenbau, Prototypenbau und Baugruppenfertigung tätig und stellt des Weiteren moderne Motorkomponenten und Präzisionsteile her.
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