08.11.2023, 1743 Zeichen
Die auf Konsumenten und KMU spezialisierte Addiko Bank verbucht nach drei Quartalen einen Gewinn nach Steuern von 30,1 Mio (Vorjahreszeitraum: 19,6 Mio. Euro). Das Ergebnis würde die starke Geschäftsentwicklung, Zinsanpassungen, Rückstellungen für Rechtsfälle und relativ geringe Kreditverluste widerspiegeln, so die Bank. Die Risikokosten beliefen sich auf 9,5 Mio. Euro (Vorjahresperiode: 16,3 Mio. Euro).
Das Nettozinsergebnis stieg um 29,5 Prozent auf 167,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 129,3 Mio. Euro), die entsprechende Nettozinsmarge verbesserte sich auf 3,67 Prozent (Vorjahresperiode: 2,97 Prozent). Das Provisionsergebnis sank im Jahresvergleich um 9,2 Prozent auf 50,3 Mio. Euro (Vorjareszeitraum: 55,4 Mio. Euro), was hauptsächlich auf entgangene Einnahmen aus FX/DCC in Kroatien nach der Einführung des Euro am 1. Januar 2023 zurückzuführen war, wie die Bank erklärt. Die Bruttokundenforderungen (Performing Loans) wuchsen auf 3,49 Mrd. Euro im Vergleich zu 3,30 Mrd. Euro zum Jahresende 2022. Insgesamt belief sich das Wachstum der Fokusbereiche auf 11 Prozent im Jahresvergleich. Die NPE-Quote wurde auf 2,2 Prozent (Ende 2022: 2,4 Prozent) reduziert bei einer höheren NPE-Deckung durch Risikovorsorgen von 79,2 Prozent (Ende 2022: 75,4 Prozent). Die CET1-Quote lag bei 19,5 Prozent fully-loaded (Ende 2022: 20,0 Prozent).
Der Gesamtjahresausblick von Bruttokundenforderungen in Höhe von ca. 3,5 Mrd. Euro und mehr als 10 Prozent Wachstum in den Fokusbereichen der Bank wird bestätigt. Herbert Juranek, CEO der Gruppe. "Die Investitionen in unser digitales Angebot zahlen sich aus und unser Kreditvolumen steigt weiterhin deutlich. Das zeigt, dass unsere Kunden von unseren Produkten und attraktiven Konditionen überzeugt sind."
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Addiko Bank, Credit: Addiko
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Die Agrana Beteiligungs-AG ist ein Nahrungsmittel-Konzern mit Sitz in Wien. Agrana erzeugt Zucker, Stärke, sogenannte Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate sowie Bioethanol. Das Unternehmen veredelt landwirtschaftliche Rohstoffe zu vielseitigen industriellen Produkten und beliefert sowohl lokale Produzenten als auch internationale Konzerne, speziell die Nahrungsmittelindustrie.
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