27.09.2023, 5035 Zeichen
Das börsennotierte Biotech-Unternehmen Marinomed lud am Dienstag zum Rooftop-Talk ins Headquarter nach Korneuburg. CEO Andreas Grassauer stellte aktuelle Entwicklungen vor und skizzierte das Wachstumspotenzial. So hätten jüngste klinische Daten die Wirksamkeit von Carragelose auch bei Allergien bestätigt. "Mit dem Schutz vor Viren UND Pollen wird Carragelose zum Ganzjahresprodukt", so Grassauer. Neben dem Nasenspray sollen 2024 auch Augentropfen mit virusblockierendem Potential auf den Markt kommen. Ebenfalls in Planung ist ein Inhalationsprodukt. Für dieses Jahr noch wird die Marktzulassung des Carragelose-Nasensprays in Mexiko erwartet. "Mexiko liegt auf Platz 12 der weltweiten Customer Health Care-Märkte", veranschaulicht Grassauer das Potenzial. Weitere vielversprechende Partnerschaften gibt es bekanntlich mit P&G in den USA und M8 in Brasilien. Hier sei man noch in Zulassungsprozessen. Auch in Asien gibt es Geschäftsentwicklungsaktivitäten. In der Pipeline ist bekanntlich auch die Plattform Budesolv, ein Nasenspray mit Kortison zur Behandlung von schwer allergischer Rhinitis, der im Vergleich mit Peer-Produkten schneller wirkt und auch mit weniger Kortison auskommt. Hier ist die Zulassung in Vorbereitung. Mit Tacrosolv zielt man auf die Behandlung schwer entzündlicher Augenkrankheiten ab. Hier befindet man sich in der Phase II Studie. Laut Grassauer stehe neben der Stärkung des bestehenden Geschäfts und Abschlüssen neuer Partnerschaften die Entwicklung neuer Produktkandidaten im Fokus. „Wir haben mit unseren Entwicklungen einige Asse im Ärmel, was meiner Meinung nach noch nicht im Aktienkurs reflektiert ist", so Grassauer.
Marinomed Biotech ( Akt. Indikation: 39,10 /40,00, -1,13%)
Der Strabag-Aktionär Uniqa übt im Zuge der laufenden Kapitalmaßnahme, welche die Verwässerung des sanktionierten Oligarchen Deripaska (Rasperia) zum Ziel hat, die Bezugsrechte zur Wahl einer Ausschüttung in Form von Aktien aus. Entsprechende Mitteilungen wurden von einigen Uniqa-Gesellschaften nun veröffentlicht. Vergangene Woche gaben bereits die Haselsteiner Familien-Privatstiftung, Klemens Peter Haselsteiner, die Raiffeisen Holding NÖ/Wien registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung, die Strabag Arbeits- und Sozialfonds" Privatstiftung sowie die BLR-Baubeteiligungs GmbH bekannt, die Bezugsrechte auszuüben. Wie berichtet, erfolgt eine bedingte Ausschüttung aus den Rücklagen, wobei jede:r Aktionär:in die Ausschüttung in Form neuer Aktien oder in bar in Anspruch nehmen kann. Wer die Aktienvariante wählt kann noch bis einschließlich 29. September 2023, 17:00 Uhr MESZ, seiner Depotbank mit Bezugs- und Abtretungserklärung mitteilen. Der Bezugspreis wurde auf Basis eines Bewertungsgutachtens mit 36,20 Euro je neuer Aktie festgelegt. Wer die Barvariante wählt, muss derzeit noch keine Handlungen setzen.
Strabag ( Akt. Indikation: 37,20 /37,25, -0,07%)
Der Licht-Konzern Zumtobel Group hat Kyndryl Austria mit dem Betrieb von SAP Basis beauftragt. Im Rahmen der Vereinbarung hat Kyndryl den SAP-Betrieb von Zumtobel vom Rechenzentrum des Unternehmens in Dornbirn in die Rechenzentren von Kyndryl in Wien migriert und gleichzeitig wichtige Geschäftsanwendungen auf SAP S/4Hana aktualisiert. Laut Kyndryl hilft dies der Zumtobel Group viele ihrer Kerngeschäftsprozesse zu digitalisieren, zu automatisieren, zu rationalisieren und zu beschleunigen und die Markteinführungszeit für neue Beleuchtungslösungen zu verkürzen, um ein schlankeres und umweltfreundlicheres Beleuchtungsgeschäft zu fördern. „Inmitten der sich verändernden Beleuchtungs-Branche ergeben sich neue Nischen wie zum Beispiel Lichtsteuerungssysteme und andere IT-basierte Beleuchtungsdienstleistungen. Um diese Chancen zu nutzen, müssen wir als Unternehmen flexibel und rasch reagieren können", erklärt Christoph Heiss, CIO der Zumtobel Group.
Zumtobel ( Akt. Indikation: 6,11 /6,16, 1,74%)
Die S Immo startet ein Aktienrückkaufprogramm. Das Volumen dieses Rückkaufprogrammes beläuft sich auf bis zu 736.088 Aktien, was und 1 Prozent des derzeitigen Grundkapitals entspricht. Derzeit hält die Gesellschaft 3.084.797 Stück eigene Aktien (rund 4,19 Prozent des derzeitigen Grundkapitals). Das Programm beginnt am 02.10.2023 und endet voraussichtlich am 31.12.2023, wie die S Immo mitteilt.
S Immo ( Akt. Indikation: 11,98 /12,10, 4,51%)
Evotec SE fördert gemeinsam mit den Einrichtungen LabCentral, BioLabs und MBC BioLabs frühphasige Innovationen durch den Zugang zu Evotecs führender vollintegrierter F&E-Plattform. Die Vereinbarung wird das LabCentral / BioLabs / MBC BioLabs-Netzwerk von vielversprechenden frühen Life-Science- und Biotech-Unternehmen durch einen verbesserten Zugang zu Evotecs End-to-End-Plattform und neuesten Technologien für erfolgreiche Wirkstoffforschung und -entwicklung stärken, um Life-Science-Forschung in neue, verbesserte Behandlungsmethoden für Patient:innen zu überführen.
Evotec ( Akt. Indikation: 18,43 /18,45, -1,15%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 27.09.)
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Die sinnvolle Kapitalmarktstrategie aus der Sicht des Staates oder insgesamt die Lüge der Nation
Evotec
Uhrzeit: 16:52:29
Veränderung zu letztem SK: 0.37%
Letzter SK: 5.40 ( -1.13%)
Marinomed Biotech Letzter SK: 5.40 ( -4.23%)
S Immo Letzter SK: 5.40 ( 0.00%)
Strabag
Uhrzeit: 16:52:29
Veränderung zu letztem SK: -0.39%
Letzter SK: 89.50 ( -1.65%)
Zumtobel
Uhrzeit: 16:52:29
Veränderung zu letztem SK: 0.93%
Letzter SK: 4.31 ( 3.61%)
Bildnachweis
1.
mind the #gabb
Aktien auf dem Radar:FACC, RHI Magnesita, Amag, Agrana, Austriacard Holdings AG, Kapsch TrafficCom, Wolford, UBM, AT&S, DO&CO, Rath AG, RBI, Verbund, Wienerberger, Warimpex, Zumtobel, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Infineon, Deutsche Boerse, Fresenius Medical Care, SAP, Scout24, Continental.
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