10.08.2023, 1921 Zeichen
Die Umsatzerlöse der Österreichischen Post lagen im 1. Halbjahr 2023 bei 1.284,8 Mio Euro, was einem Plus von 6,0 Prozent zur Vorjahres-Periode entspricht. Die Division Paket & Logistik zeigte einen Umsatzzuwachs von 9,9 Prozent auf 628,4 Mio Euro. Das Geschäft in der Türkei blieb weiterhin von Inflation und Währungseffekten beeinträchtigt, laut Post ist es jedoch in allen Regionen gelungen, einen Anstieg im Umsatz zu erzielen. Die Division Brief & Werbepost verzeichnete einen leichten Umsatzrückgang von 0,2 Prozent auf 598,1 Mio. Euro, wobei ein Anstieg des klassischen Briefgeschäfts einem Rückgang in der Werbepost gegenüberstand, so das Unternehmen. Ein starkes Umsatzwachstum von 41,3 Prozent auf 76,5 Mio. Euro generierte die Division Filiale & Bank durch das verbesserte Zinsumfeld für Banken.
Das EBITDA steigerte sich im Halbjahr um 5,3 Prozent auf 189,0 Mio Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 4,6 Prozent auf 95,2 Mio. Euro. Das Periodenergebnis steigerte sich im 1. Halbjahr 2023 um 43,5 Prozent auf 78,6 Mio Euro,
Generaldirektor Georg Pölzl: „Mit der notwendigen Kosten- und Preisdisziplin ist es gelungen, sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis zu wachsen."
Für das Geschäftsjahr 2023 wird – nach einem Konzernumsatz von 2,5 Mrd Euro im Vorjahr – mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Bereich gerechnet. Beim EBIT ist das angepeilte Ziel der Österreichischen Post für 2023 das Niveau des Vorjahres zu erreichen. Als herausfordernde Rahmenbedingungen für 2023 würden sich die hohe Inflation in den Kernmärkten mit dem damit verbundenen stetigen Kostenauftrieb erweisen. Steigerungen der Energie-, Transport- und Personalkosten gelte es durch Effizienzmaßnahmen zu begegnen bzw. in der Produkt- und Preisgestaltung so gut wie möglich zu berücksichtigen, wie es heißt. Am österreichischen Markt etwa werden Personalkostensteigerungen in der zweiten Jahreshälfte 2023 wirksam.
Börsepeople im Podcast S24/25: Markus Tritthart
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