14.06.2023, 2105 Zeichen
Kapsch TrafficCom verzeichnete im Geschäftsjahr 2022/23 einen leichten Umsatzzuwachs um 6,5 Prozent auf 553,4 Mio. Euro, das EBIT ging um -31,1 Prozent auf 7,6 Mio. Euro zurück, der Verlust weitete sich auf -24,8 Mio. Euro aus (Vorjahr -9,3 Mio. Euro). Ursache dafür waren insbesondere steigende Kosten bei Komponenten, inflationsbedingt bei Löhnen und Gehältern sowie eine negative Margenanpassung in bestehenden Kundenprojekten. Die in den vergangenen Jahren restrukturierte und reduzierte Kostenbasis konnte dies nicht ausgleichen, so das Unternehmen. Wie erwartet wird Kapsch TrafficCom keine Dividende für das Geschäftsjahr 2022/23 ausschütten. CEO Georg Kapsch: „Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr sehr erfreuliche Projekterfolge erzielt. Die Neuprojekte bestätigen auch zunehmend unsere Strategie 2027. Allerdings haben mehrere Faktoren und Einmaleffekte dazu geführt, dass das EBIT deutlich unter unseren Erwartungen liegt. Die Maßnahmen, die wir für unsere Profitabilität und kommendes Wachstum umgesetzt haben, ermöglichten ein positives EBIT. Wir sehen uns daher unverändert auf dem richtigen Weg.".
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit war aufgrund des niedrigeren EBIT und durch den Anstieg des Nettoumlaufvermögens negativ, ebenso wie der Free Cashflow, der im Geschäftsjahr -6 Mio. Euro (Vorjahr: 17 Mio Euro) betrug. Der Verschuldungsgrad liegt bei 363 Prozent, die Eigenkapitalquote ging auf 11 Prozent zurück.
Für das Geschäftsjahr 2023/24 erwartet das Management ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich sowie eine leichte Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBIT). Der Fokus liegt weiterhin auf Neugeschäft, sowie auf konsequentem Kosten- und Liquiditätsmanagement und einer Verbesserung der Finanzkennzahlen.
In Deutschland wartet Kapsch TrafficCom nach Kündigung der Verträge durch den Kunden unverändert die weiteren Entwicklungen ab. Zuletzt hatte Kapsch TrafficCom im März 2022 ein Zwischenschiedsspruch erreicht, der einen Entschädigungsanspruch dem Grunde nach bejaht. In der laufenden Phase des Schiedsverfahrens wird über die Höhe des Anspruchs entschieden.
Wiener Börse Party #1114: ATX schwächer, das komplette Programm des Aktientags morgen und Alles ist jetzt Anders
1.
Georg Kapsch, CEO, HV der Kapsch TrafficCom AG, 9.9.2020
>> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:Uniqa, Semperit, FACC, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Bawag, ATX NTR, RBI, VIG, voestalpine, Erste Group, DO&CO, CA Immo, Andritz, ATX, Rosgix, Porr, Wienerberger, ATX TR, ATX Prime, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, UBM, Polytec Group, Verbund, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Österreichische Post, Zalando.
wienerberger
wienerberger ist einer der führenden Anbieter von innovativen, ökologischen Lösungen für die gesamte Gebäudehülle in den Bereichen Neubau und Renovierung sowie für Infrastruktur im Wasser- und Energiemanagement.
>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
Wiener Börse Party #1114: ATX schwächer, das komplette Programm des Aktientags morgen und Alles ist jetzt Anders
Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...
Marcel Natkin (ed.)
Le nu en photographie
1937
Éditions Mana
Yasuhiro Ishimoto
Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
1958
Geibi Shuppan
Siri Kaur
Sistermoon
2025
Void