10.05.2023, 2121 Zeichen
„Die IPO-Pipeline ist gefüllt, es könnte sich sogar noch im 2. Quartal diesbezüglich etwas tun“, kündigte Wiener Börse-Chef Christoph Boschan beim Jahresgespräch an, und stellte auch gleich eine Neuheit bei Emissionen vor. So haben sich mehrere heimische Banken zusammengetan (bislang Raiffeisen, RLB OÖ, dad.at, Erste Group, Oberbank und Wiener Privatbank), um das direkte Zeichnen von Emissionen zu vereinfachen. Konkret soll das Tool namens "First Place" privaten Anleger:innen das Zeichnen von Wertpapieren insofern direkter möglich machen, indem ein gemeinsames Orderbuch entsteht. „Das Tool ist einsatzbereit, jetzt muss man nur noch auf die nächste Emission warten", so Boschan. Angekündigt haben sich bekanntlich bereits ASTA Energy sowie die A1 Telekom Austria mit ihrem Tower-Geschäft. Ein Listing im direct market oder direct market plus ist mit RWT ebenso geoutet. Generell nimmt man seitens der Wiener Börse auch ein steigendes Interesse an den IPO-Workshops wahr.
Im abgelaufenen Jahr ist der Handelsumsatz bei heimischen Wertpapieren gestiegen. "Anleger:innen besinnen sich auf die Investmentansätze zurück und investieren in solide Titel mit einer stabilen Dividende", erklärt Boschan. In Summe lagen die Aktienumsätze an der Wiener Börse im vergangenen Jahr bei 87 Mrd. Euro, der Umsatz der Börse-Gruppe liegt bei 80,0 Mio. Euro (2021: 79,3 Mio. Euro) das Ergebnis blieb in etwa stabil bei 47,3 Mio. Euro.
Zwar besitzen 25 Prozent der Österreicher.innen laut einer Erhebung bereits Wertpapiere, dennoch: "Die Aktienkultur muss noch weiter gestätrkt werden, die Börse soll Menschen die Möglichkeit geben, eine Daseinsvorsorge aufzubauen", betonte Börsen-Aufsichtsrat Heimo Scheuch beim Jahresgespräch und fordert einmal mehr bessere Rahmenbedingungen seitens Entscheidungsträgern ein. Wie auch Christoph Boschan ist er nach wie vor zuversichtlich, dass die Behaltefrist wieder eingeführt wird. "Es gibt konstruktive Gespräche und fachliche Diskussionen", so Scheuch. Gefordert wird zudem u.a. die Ausweitung der Palette an Vorsorgeprodukten von Pensions- und Vor sorgekassen sowie Investmentfonds.
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Die Baader Bank ist eine der führenden familiengeführten Investmentbanken im deutschsprachigen Raum. Die beiden Säulen des Baader Bank Geschäftsmodells sind Market Making und Investment Banking. Als Spezialist an den Börsenplätzen Deutschland, Österreich und der Schweiz handelt die Baader Bank über 800.000 Finanzinstrumente.
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