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Fazits zu Lenzing, Agrana, ams Osram, FACC, RBI

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06.05.2023, 4222 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu Lenzing: "Das Management bestätigte seine EBITDA-Guidance 2023 in einer Spanne zwischen EUR 320-420 Mio. (2022: EUR 241,9 Mio.) unter der Voraussetzung einer weiteren Markterholung. Die Textilnachfrage erholte sich zuletzt leicht, dennoch bleibt sie vom getrübten Konsumklima weiter belastet. Auch die Energie- und Rohstoffkosten sind in der letzten Zeit etwas zurückgegangen, bleiben aber immer noch auf relativ hohem Niveau. Dennoch markiert das 1. Quartal 23 eine sequenzielle Verbesserung zum Q4/22. Im Laufe des Jahres sollten zudem die Einsparungen aus dem Kostensenkungsprogramm durchschlagen mit jährlichen anvisierten Einsparungen von mehr als EUR 70 Mio. nach vollständiger Implementierung. Langfristig bleibt für uns die ESG-getriebene Investment Story von Lenzing weiter attraktiv. Jedoch wir denken, dass Lenzing zunächst weitere Ergebnissteigerungen präsentieren wird müssen, um für nachhaltig positive Kursimpulse zu sorgen. Wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung."

Zu Agrana: "Wir sehen die langfristige Investment Story von Agrana basierend auf ihren diversifizierten Einnahmenströmen im Bereich der Grundnahrungsmittel sowie der stabilen Dividendenpolitik weiter attraktiv. Jedoch ist die Performance von Agrana sehr stark von vielen externen Einflussfaktoren abhängig. Kurzfristig lasten die immer noch hohen Energie- und Rohstoffpreise (gekoppelt mit einem abnehmenden Wirtschaftswachstum) auf den Margen. Wir erwarten, dass die erhöhten Unsicherheiten dementsprechend die Kursentwicklung der Agrana-Aktie auch in der nahen Zukunft begrenzen werden. Auf aktuellen Kursniveaus sehen wir Chancen und Risiken weiter adäquat reflektiert und wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung."

Zu ams Osram: "Die Q1-Zahlen lagen am unteren Ende der Guidance und auch der Ausblick für das 2. Quartal zeigt noch keine Trendumkehr. Dennoch könnte das Q2/23 die Trendwende markieren, da ams OSRAM sich für die Nachfrage in der 2. Jahreshälfte optimistisch zeigte, gestützt auf das Automobilsegment und eine saisonal stärkere Smartphone-Nachfrage in der 2. Jahreshälfte. Positiv zu erwähnen ist auch der erfolgreiche Abschluss des Veräußerungsprogramm mit Erlösen über Plan. Der neue CEO Aldo Cam- per plant zudem eine weitere Rationalisierung des Portfolios. Wir denken, dass der Aktienkurs von ams OSRAM sich deutlich von seinen aktuellen Tiefständen erholen sollte, sobald erste Zeichen einer Nachfragestabilisierung erkennbar sind."

Zur FACC: "Für das Gesamtjahr erwartet das Management weiter ein Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich sowie eine stufenweise Verbesserung des Ergebnisses (EBIT 2022: EUR 5,0 Mio.). Zudem rechnet das Management mit einer Entspannung der Lieferketten im Laufe des Jahres, was bereits im 2. Quartal 23 den Druck auf die Margen mindern sollte. Die Q1-Zahlen entsprachen unseren Erwartungen und belegen, dass die Zuliefererindustrie nach wie vor mit Lieferengpässen kämpft. Der Anstieg des Working Capitals und der damit einhergehende negative operative Cashflow führten zu einer Erhöhung der Nettoverschuldung. Auch hier erwartet das Management eine Entlastung bis Jahresende. Die langfristigen Wachstum- saussichten der Industrie bis 2040 mit einem jährlichen CAGR von 5,4% bleiben intakt, sodass wir weiter bei unserer Kauf-Empfehlung bleiben."

Zu RBI: "Für 2023 hob der Vorstand die Finanzziele deutlich an und erwartet nun einen Konzern-Return-on-Equity (ROE) von ~17% (zuletzt: ~10%) sowie von ~10% ohne Russland und Belarus (zuletzt: ~7%). Die harte Kernkapitalquote soll zum Jahresende über 16% liegen (zuletzt: über 15%). Die RBI verfolgt weiter eine Abspaltung oder einen Verkauf des Russland-Geschäfts. Wir stufen die Q1-Zahlen sowie die angehobene Guidance für 2023 als stark ein und bestätigen unsere Kaufempfehlung."

Ausblick: Kommende Woche berichten Verbund, Wienerberger, Österrei- chische Post, Addiko Bank, Semperit und Polytec über ihre Q1-Ergebnisse. Erste Group und FACC halten ihre Hauptversammlungen ab.CA Immo und Wienerberger handeln Ex-Dividende.

 


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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Zu ams Osram: "Die Q1-Zahlen lagen am unteren Ende der Guidance und auch der Ausblick für das 2. Quartal zeigt noch keine Trendumkehr. Dennoch könnte das Q2/23 die Trendwende markieren, da ams OSRAM sich für die Nachfrage in der 2. Jahreshälfte optimistisch zeigte, gestützt auf das Automobilsegment und eine saisonal stärkere Smartphone-Nachfrage in der 2. Jahreshälfte. Positiv zu erwähnen ist auch der erfolgreiche Abschluss des Veräußerungsprogramm mit Erlösen über Plan. Der neue CEO Aldo Cam- per plant zudem eine weitere Rationalisierung des Portfolios. Wir denken, dass der Aktienkurs von ams OSRAM sich deutlich von seinen aktuellen Tiefständen erholen sollte, sobald erste Zeichen einer Nachfragestabilisierung erkennbar sind."

    Zur FACC: "Für das Gesamtjahr erwartet das Management weiter ein Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich sowie eine stufenweise Verbesserung des Ergebnisses (EBIT 2022: EUR 5,0 Mio.). Zudem rechnet das Management mit einer Entspannung der Lieferketten im Laufe des Jahres, was bereits im 2. Quartal 23 den Druck auf die Margen mindern sollte. Die Q1-Zahlen entsprachen unseren Erwartungen und belegen, dass die Zuliefererindustrie nach wie vor mit Lieferengpässen kämpft. Der Anstieg des Working Capitals und der damit einhergehende negative operative Cashflow führten zu einer Erhöhung der Nettoverschuldung. Auch hier erwartet das Management eine Entlastung bis Jahresende. Die langfristigen Wachstum- saussichten der Industrie bis 2040 mit einem jährlichen CAGR von 5,4% bleiben intakt, sodass wir weiter bei unserer Kauf-Empfehlung bleiben."

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