21.04.2023, 3259 Zeichen
Der Feuerwehrenausrüster Rosenbauer hat die finalen Zahlen für 2022 veröffentlicht: Die Umsatzerlöse des Konzerns erreichten 2022 972,2 Mio Euro (2021: 975,1 Mio Euro). Das EBIT war aufgrund von Lieferkettenproblemen und hoher Materialpreise sowie durch Sondereffekte aus der Branchenleitmesse Interschutz und Restrukturierungsmaßnahmen belastet und mit -10,6 Mio. Euro negativ (2021: 35,0 Mio Euro). Die EBIT-Marge betrug -1,1 Prozent (2021: 3,6 Prozent). Das Periodenergebnis lag bei -22,3 Mio. Euro (2021: 23,2 Mio Euro). Auf die Ausschüttung einer Dividende (2021: 0,90 Euro) für das Geschäftsjahr 2022 wird verzichtet.
"Die wiederholten Lieferkettenunterbrechungen haben 2022 zu erheblichen Ineffizienzen in der Produktion geführt und es zum schwierigsten Jahr in der Geschichte von Rosenbauer gemacht. Kostensteigerungen bei Vorprodukten, Rohstoffen und Energie sowie eine Reihe von Sondereffekten haben unser Ergebnis stark belastet. Wir haben im zurückliegenden Geschäftsjahr umfangreiche Maßnahmen zur Effizienzsteigerung auf Schiene gebracht und zusätzlich in mehreren Schritten unsere Angebotspreise für neue Ausschreibungen angepasst. Die Ergebnisse daraus werden dieses und nächstes Jahr schrittweise sichtbar werden. Unser Fokus liegt dabei ganz klar auf Cashflow und Ergebnisqualität", erklärt Sebastian Wolf, CEO der Rosenbauer International AG.
"Die im öffentlichen Ausschreibungsgeschäft üblichen Fixpreisvereinbarungen, die hohen Individualisierungsgrade von Feuerwehrfahrzeugen und die langen Durchlaufzeiten lassen nur wenig Spielraum, um derart dynamischen Umfeldveränderungen wie im Geschäftsjahr 2022 entgegenzuwirken. Das heißt aber: Wir müssen in unserem Kerngeschäft Fahrzeugbau schlanker und effizienter werden, um rasch zu einer branchenüblichen Profitabilität zurückzukehren. Der hohe Auftragsbestand und die derzeit erkennbare Entspannung der Materialversorgung sind dafür wichtige Rahmenbedingungen", sagt Markus Richter, CFO der Rosenbauer International AG.
Einige Aufträge: Das LA County, Kalifornien, und Nashville, Tennessee, haben ihre Orders aus 2021 um acht bzw. 22 Fahrzeuge erhöht, zudem wurde von den Oregon State Fire Marshalls ein Großauftrag über die Lieferung von 57 Fahrzeugen erteilt. In Australien konnten bedeutende Aufträge in den Bereichen Flughafenlöschfahrzeuge und Persönliche Schutzausrüstung gewonnen werden. Das Segment Vorbeugender Brandschutz verzeichnete mit einem Auftrag im Müllheizkraftwerk Wiesbaden, Deutschland, das bislang größte Einzelprojekt in der Unternehmensgeschichte. Der Auftragseingang erreichte mit 1.230,0 Mio. Euro eine neue Rekordmarke (2021: 1.064,3 Mio Euro). Der Auftragsbestand im Rosenbauer Konzern lag mit 1.469,7 Mio € zum 31. Dezember 2022 (2021: 1.145,2 Mio. Euro) deutlich über einem Konzernjahresumsatz.
Im Ausblick heißt es: Nach einem Rekordauftragseingang 2022 ist der Rosenbauer Konzern mit einem soliden Auftragsbestand deutlich über einem Jahresumsatz und viel Zuversicht in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Unter der Annahme einer weiteren Verbesserung bei der Belieferung mit LKW-Fahrgestellen erwartet der Konzernvorstand für 2023 einen Umsatz von über 1 Mrd Euro. Die EBIT-Marge soll sich um etwa 4 Prozentpunkte gegenüber dem Berichtsjahr 2022 verbessern.
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