04.04.2023, 2051 Zeichen
Die BKS Bank erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernjahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 63,6 Mio. Euro (-23,7 Prozent). Der Jahresüberschuss wurde von Sondereffekten beeinflusst, so verringerte sich das Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen um 54,0 Prozent auf 20,7 Mio. Euro. Das volatile Börsenumfeld führte zu einem Rückgang des Ergebnisses aus finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten um 13,5 Mio. Euro auf -8,1 Mio. Euro.
Die Zinserträge inklusive der sonstigen Zinserträge beliefen sich zum Jahresende 2022 auf 186,5 Mio. Euro (+11,7%). Den Zinserträgen standen Zinsaufwendungen in Höhe von 29,9 Mio. Euro gegenüber. Daraus ergab sich ein Zinsüberschuss vor Risikovorsorge in Höhe von 156,6 Mio. Euro, ein Zuwachs um 12,7 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2021. Die Risikolage blieb entspannt. Es wurden Risikovorsorgen in Höhe von 25,9 Mio. Euro gebildet, um 6,5 Mio. Euro weniger als im Vorjahr. Dementsprechend belief sich der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge auf 130,7 Mio. Euro, eine Steigerung um 22,7 Prozent.
Im Berichtsjahr wurden konzernweit 1,9 Mrd. Euro an neuen Krediten vergeben, wobei der Großteil der Neukredite (rund 86%) an Unternehmen ging.
Die angekündigte Kapitalerhöhung startet voraussichtlich am 24. April und endet voraussichtlich am 11. Mai 2023. Geplant ist die Ausgabe von bis zu 2.862.860 neuen Aktien. Bestehende Aktionäre erhalten Bezugsrechte im Ausmaß von
1 Stück Junge Aktie für 15 bestehende Stamm-Stückaktien, die während der Bezugsfrist ausgeübt werden können. Ebenso positiv bewertet Stockbauer die vom Nationalrat beschlossenen Erleichterungen beim Kreditzugang für Senioren: „Die Restriktionen waren aus Sicht der BKS Bank schon immer diskriminierend. Daher haben wir bereits 2016 mit dem Silberkredit ein spezielles Finanzierungsprodukt für ältere Menschen auf den Markt gebracht. Der Silberkredit ermöglicht beispielsweise Umbauten für mehr Barrierefreiheit. Er erfreut sich einer konstant guten Nachfrage. 2022 erzielten wir eine Steigerung um 13% auf 62,3 Mio. Euro.“
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