30.03.2023, 3098 Zeichen
Die Immofinanz hat Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert. Die Mieterlöse erhöhten sich demnach um 5,4 Prozent auf 300,2 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern betrug 185,7 Mio. Euro (2021: 386,3 Mio. Euro). Das Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien belief sich auf –110,5 Mio. Euro (2021: 86,2 Mio. Euro). Gegenläufig wirkte ein positiver Ergebniseffekt aus der erstmaligen Vollkonsolidierung des Anteils an der S Immo mit 214,6 Mio. Euro. Das Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Firmenwerte belief sich somit auf insgesamt 104,0 Mio. nach 85,9 Mio. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) betrug 258,3 Mio. Euro (2021: 296,0 Mio.), das Konzernergebnis lag bei 142,0 Mio. Euro (2021: 345,8 Mio. Euro). Der ordentlichen Hauptversammlung wid vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2022 keine Dividende auszuschütten und die Mittel für die Bilanzstärkung zu verwenden. Die ordentliche Hauptversammlung der Immofinanz findet am 3. Mai 2023 statt und wird als virtuelle Hauptversammlung gemäß der geltenden Covid-19-Verordnung abgehalten, teilt die Gesellschaft mit.
Gemeinsam mit der S Immo und mit Unterstützung durch die CPIPG sollen 2023 weitere Synergien und Effizienzsteigerungen identifiziert werden, die die Transparenz und die Rentabilität für alle Stakeholder verbessern sollen, teilt das Unternehmen mit, das eigenen Angaben zufolge in der Portfoliostrategie unverändert auf resiliente und kosteneffiziente Einzelhandelsimmobilien sowie auf innovative Bürolösungen setzt. Mittelfristig soll das Angebot in den Kernländern weiter ausgebaut werden. Die Verkaufspipeline umfasst derzeit rund 830 Mio. Euro, auf Sicht der nächsten Monate weitere Abschlüsse erwartet, wie es heißt. Die Erlöse daraus sollen für die Rückzahlung von Schulden verwendet oder in Immobilien reinvestiert werden. Insgesamt sieht sich die Gesellschaft mit ihren flexiblen und resilienten Immobilienprodukten auch für ein mit höheren Unsicherheiten behaftetes Umfeld gut positioniert.
CEO Radka Doehring: „Die Qualität unserer Immobilien und stete Mieteinnahmen erweisen sich einmal mehr als stabile Säulen in einem volatilen Umfeld. Insgesamt haben wir sehr solide gewirtschaftet und die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells unter Beweis gestellt. So verbesserten sich unsere Like-for-like Mieterlöse um mehr als 8 Prozent und der nachhaltige FFO 1 um rund 22 Prozent. Darüber hinaus haben wir wichtige Wachstumsschritte gesetzt und unsere Position als internationaler Anbieter von resilienten Einzelhandelsimmobilien sowie innovativen Bürolösungen deutlich gestärkt. Durch Zukäufe und Fertigstellungen, vor allem im Retail-Bereich, sowie vor allem durch die zum Jahresende erfolgte Aufstockung unseres Anteils an der S IMMO und die daraus resultierende Vollkonsolidierung bauten wir unser Immobilienportfolio um mehr als 60 Prozent auf rund 8,4 Mrd. Euro aus."
Der Substanzwert EPRA NTA je Aktie erhöhte sich um 5,3 Prozent auf 30,74 Euro nach 29,19 Euro zum 31. Dezember 2021. Der IFRS-Buchwert je Aktie verbesserte sich trotz einer Erhöhung der Aktienanzahl auf 27,47 Euro (31. Dezember 2021: 27,44 Euro).
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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