08.03.2023, 1990 Zeichen
Der Technologiekonzern Andritz hat 2022 bei Auftragseingang, Umsatz und operativem Ergebnis (EBITA) die besten Werte seiner Unternehmensgeschichte erzielt. In das neue Geschäftsjahr ist Andritz mit einem Rekord-Auftragsstand von rund 10 Mrd. Euro gestartet, der zusammen mit einem straffen Kosten- und Projektmanagement sowie der erfolgreichen Trendwende im Geschäftsbereich Metals mit der deutschen Schuler-Gruppe auch für 2023 die Grundlage für weiteres Wachstum und Rentabilitätssteigerungen bildet. Die Dividende soll auf 2,10 Euro (Vorjahr 1,65 Euro) je Aktie erhöht werden. CEO Joachim Schönbeck schätzt das Wachstumspotenzial über 2023 hinaus zuversichtlich ein, "weil wir in allen Geschäftsbereichen innovative Technologien und Lösungen bereithalten, die unseren Kunden dabei helfen, die Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und umweltgerechte Energieerzeugung voranzutreiben.“
Der Auftragseingang erreichte mit 9.263,4 Mio. Euro einen Rekordwert und lag damit deutlich über dem Vorjahr (+17,6% versus 2021: 7.879,7 Mio. Euro). Alle vier Geschäftsbereiche trugen zur Steigerung bei. Der Auftragsstand zum Jahresende 2022 betrug 9.976,5 Mio. Euro und war damit deutlich höher als der Vorjahresvergleichswert (+22,2% versus 2021: 8.165,8 Mio. Euro). Der Umsatz erreichte mit 7.542,9 Mio. Euro einen neuen Höchstwert (+16,7 Prozent versus 2021: 6.463,0 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBITA) erhöhte sich auf 648,5 Mio. Euro, ebenso einen Höchstwert (+18,7% versus 2021: 546,5 Mio. Euro). Alle vier Geschäftsbereiche trugen zur Ergebnissteigerung bei. Die Rentabilität (EBITA-Marge) stieg auf 8,6 Prozent (2021: 8,5 Prozent). Das Konzernergebnis erhöhte auf 402,6 Mio. Euro (+25,1% versus 2021: 321,7 Mio. Euro).
Aufgrund der weiterhin guten Geschäftsentwicklung und des hohen Auftragseingangs im vergangenen Geschäftsjahr erwartet Andritz, seinen profitablen Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2023 fortzusetzen und rechnet sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis mit einer Steigerung gegenüber 2022.
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