Gastbeitrag, Gastbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
28.02.2023, 4134 Zeichen
Es ist natürlich immer möglich, bei einem Besuch in der Spielbank zu den Glückspilzen zu gehören und dort wirklich den großen Coup zu landen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass das gelingt, verschwindend gering. Heute ist das Glücksspiel in Deutschland dank des in Kraft getretenen Glücksspielstaatsvertrages vom Juli 2021 endlich legal.
Nun wird der Glücksspielmarkt mit Hilfe der Limitdatei LUGAS genauestens überwacht. Hierbei handelt es sich um das länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem. Heute erlebt das Glücksspiel auch an der Börse einen spannenden Aufschwung.
Gerade in den vergangenen Jahren hatte es die Branche nicht leicht, weil kaum Tourismus stattfinden konnte. Davon wiederum waren aber natürlich primär Städte wie Las Vegas abhängig. Inzwischen aber steigt der Tourismus wieder deutlich an und das merkt natürlich auch die boomende Glücksspielbranche. Davon profitiert natürlich nicht nur die Metropole Las Vegas, sondern auch in Europa tut sich einiges.
Besonders im digitalen Markt ist ein enormer Anstieg zu verzeichnen. Vor allem die neuen Regelungen und damit die Legalisierung des Glücksspielmarktes spielen hier eine entscheidende Rolle.
Zusätzlich gibt es aber auch noch etliche Anbieter, die über eine internationale Lizenz verfügen. Das sorgt dafür, dass die Marktentwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Viele Experten sehen darin ein großes Wachstumspotenzial für die Zukunft.
Für Anleger gibt es vielschichtige Investment-Optionen. Ein paar sehr wichtige Aktien kommen aus den USA. Dazu zählen beispielsweise: Bally’s Resorts, Boyd Gaming, Corp, Caesars Entertainment, Full House Resorts, Las Vegas Sands, MGM Resorts und Wynn Resorts. Bei diesen Unternehmen handelt es sich zum Teil um große Hotels in Las Vegas oder um kleinere Casinos und Spielhallen.
Wer nicht so sehr an Einzelaktien interessiert ist, kann aber auch in ETFs investieren, wie das VanEck Gaming ETF. Beteiligt sind derzeit 36 Unternehmen. Dazu zählt auch mit Playtech ein sehr großer und namhafter Hersteller von Slot Machines.
Wer lieber in europäische Unternehmen investieren möchte, für den könnten die folgenden Unternehmen sehr interessant sein:
In der Vergangenheit waren die Börsenzeiten überaus turbulent, dennoch hat der Newsflow deutlich gezeigt, dass die Unternehmen, die mit der Glücksspielbranche im Zusammenhang standen, sich an der Börse behaupten konnten. Die Branche selbst hat zwar im stationären Sektor gelitten, dennoch hat die Digitalisierung und die ständig steigende Anzahl an Online-Casinos dazu geführt, dass das Gambling eine absolute Wachstumsbranche geworden ist.
Noch ist nicht klar zu sagen, wie sich das digitale Geschäft und der Umsatz der stationären Anbieter zueinander verhalten. Derzeit steht die Frage im Raum, ob die virtuellen Spielhallen zunehmend die stationären Spielstätten verdrängen werden, oder ob es sich hier um einen Wachstumsmarkt handelt, der für beide Segmente groß genug ist.
Hier wie überall anders auch gilt auf jeden Fall, dass man auch innerhalb des Gambling eine ausreichende Diversifizierung betreibt und sich nicht nur auf einige wenige Unternehmen beschränkt. Zwar handelt es sich hier eindeutig um eine Wachstumsbranche, dennoch gibt es in jeder Branche immer wieder mal wieder den ein oder anderen Verlierer. Dank einer entsprechend breit gestreuten Verteilung im eigenen Portfolio minimiert man das Risiko sehr deutlich.
Angesichts dessen bietet der VanEck Gaming ETF eine gute Lösung. Das gilt insbesondere für Einsteiger, die sich ein bisschen Glücksspiel ins Portfolio holen möchten. Vor allem dann, wenn sie nicht besonders daran interessiert sind, sich intensiv mit den Details der Unternehmen zu beschäftigen. Fakt ist aber, dass Gambling-Aktien nicht den Kern einer Anlagestrategie ausmachen, sondern zusätzlich ins Portfolio aufgenommen werden sollten.
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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