10.11.2022, 1891 Zeichen
Die Polytec Group hat den Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2022 um 3,6 Prozent auf 430,7 Mio. Euro gesteigert. Im Umsatz sei die teilweise Weitergabe der Mehrkosten enthalten, wobei sich das Produktionsvolumen verringert habe, erklärt das Unternehmen. Daher sei eine direkte Vergleichbarkeit nur bedingt gegeben.
Im Marktbereich Passenger Cars & Light Commercial Vehicles liegt der Umsatz bei 318,9 Mio. Euro (+8,6 Prozent), während der Umsatz im Marktbereich Commercial Vehicles im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,5 Prozent auf 71,7 Mio. Euro gesteigert werden konnte. Der Marktbereich Smart Plastics & Industrial Applications ging im Vergleich zu den neun Monaten des Vorjahres um 25,2 Prozent auf 40,1 Mio. Euro zurück, da es bei einem wesentlichen Kunden ab dem 2. Quartal 2022 zu deutlichen Umsatzrückgängen gekommen war, wie das Unternehmen erklärt.
Die Ergebnissituation sei von reduzierten Abrufmengen und wiederholten, kurzfristigen Abrufstornierungen sowie dem hohen Preisniveau von Material und Energie deutlich belastet, so das Unternehmen. Das EBITDA der Polytec Group belief sich in den ersten neun Monaten 2022 auf 25,0 Mio. Euro (verglichen mit 28,3 Mio. Euro in der Vorjahresperiode). Die EBITDA-Marge in den drei Quartalen 2022 reduzierte sich von 6,8 Prozent auf 5,8 Prozent. Das EBIT liegt bei 0,24 Mio. Euro (verglichen mit 7,0 Mio. in der Vorjahresperiode). Die EBIT-Marge reduzierte sich somit von 1,7 auf 0,1 Prozent. Das Konzernergebnis wird mit -1,9 Mio. Euro ausgewiesen (verglichen mit +3,6 Mio. Euro in der Vorjahresperiode).
Für das Gesamtjahr geht das Management von einem positiven EBIT aus. Eine fundierte und quantitative Einschätzung zur Umsatz- und Ergebniserwartung für das Gesamtjahr 2022 sei allerdings derzeit nach wie vor schwer möglich. Weiterhin würden Kundenverhandlungen über Preiserhöhungen und Kompensationen stattfinden, so das Unternehmen.
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Polytec Headquarter (Bild: Polytec)
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