13.09.2022, 2938 Zeichen
Die Wolftank Group verzeichnet einen guten Auftragseingang, allein in den letzten Wochen seien im Wasserstoff- und LNG-Bereich Aufträge in Höhe von insgesamt rund 3,7 Mio. Euro verbucht worden, informiert das Unternehmen, das Infrastrukturlösungen für emissionsfreie Mobilität entwickelt sowie auch schlüsselfertige, modulare Wasserstoff- und LNG-Betankungsanlagen. Um etwaige stockende Lieferketten zu vermeiden und die reibungslose Umsetzung von großen Projekten zu gewährleisten, habe man sich "mit vorausschauenden Maßnahmen" abgesichert, wie es heißt. Um den steigenden Liquiditätsbedarf zu gewährleisten, erwägt das Management bei positiver Marktsituation auch Kapitalmaßnahmen, die von der Emission von Anleihen bis zu einer Kapitalerhöhung gehen könnten, teilt das Unternehmen mit.
Zu den neuesten Auftragseingängen im Wasserstoff-Bereich zählen unter anderem zwei Projekte in Spanien: Soeben hat die Wolftank Group eine Doppelausschreibung für die Lieferung und Installation eines Elektrolyseurs sowie einer Wasserstoff-Betankungsanlage auf den Kanarischen Inseln gewonnen. Auf dem Festland wiederum wird ein H2 Smart Container – eine mobile Wasserstoff-Tankstelle – an ein spanisches Unternehmen geliefert. Ein weiterer H2 Smart Container geht demnächst in Tschechien in Betrieb, für den österreichischen Postbus liefert der Konzern in den kommenden Wochen eine Wasserstoff-Bustankstelle. Auch in Australien wurde die Gruppe gerade mit der Projektierung einer Wasserstofftankstelle beauftragt.
"Die Nachfrage für unsere Infrastrukturlösungen im Wasserstoff-Bereich ist enorm hoch, selbst wenn sie sich nur schrittweise – auf Grund von komplexen und lange dauernden Förder-, Finanzierungs- und Genehmigungsprozessen – zu konkreten Aufträgen materialisieren werden. Der hohe Bedarf ist jedenfalls klar und ich rechne mittelfristig mit einem weiteren deutlichen Anstieg", sagt Peter Werth, CEO der Wolftank Group.
Nicht nur die Wasserstoff-Lösungen, auch ein weiterer Innovationsbereich der Wolftank Group zieht kräftig an. CEO Peter Werth: "Das aktuelle Umfeld in Europa ist von Unsicherheiten in der Energieversorgung geprägt. Viele Unternehmen wollen sich kurzfristig gegen etwaige Ausfälle absichern. Hier kommen unsere LNG Gasversorgungs-Ersatzanlagen ins Spiel, für die wir eine hervorragende Auftragslage verzeichnen." Unter anderem hat der Konzern in Zusammenarbeit mit dem Partner Molgas eine Bestellung für fünf LNG Gasversorgungs-Ersatzanlagen in Italien und Deutschland erhalten. Molgas ist eine jener starken Partnerschaften, die die Wolftank Group im vergangenen Jahr eingegangen ist. Weitere wurden mit dem führenden italienischen Telekom-Anbieter TIM, mit SFC Energy, der Q8-Gruppe und dem Gasversorger Snam sowie durch die Übernahme von 50 Prozent an der italienischen Gesellschaft Mares abgeschlossen. Damit konnte das Unternehmen konsequent seine Positionierung im Bereich der erneuerbaren Energien weiter ausbauen.
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Wolftank Adisa GmbH Innsbruck (Bild: Wolftank Adisa)
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