25.08.2022, 3091 Zeichen
Marinomed Biotech hat die Umsatzerlöse im 1. Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr auf 4,9 Mio. Euro (H1 2021: 3,2 Mio. Euro; +52 Prozent) steigern können. Innerhalb der drei Segmente Virologie, Immunologie und Sonstiges war die Virologie, einschließlich der OTC-Produktlinie Carragelose, für den Großteil der Einnahmen verantwortlich, informiert das Unternehmen.
Die F&E-Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr auf 3,3 Mio. Euro gesunken (H1 2021: 4,3 Mio. Euro, -22 Prozent). Aufgrund der neuen erweiterten Strategie 2025 werden laut Marinomed momentan überwiegend Laborstudien durchgeführt, was weniger kostenintensiv ist. Mit dem Voranschreiten der Rx-Medikamentenkandidaten in die formale präklinische und später in die klinische Entwicklung sowie mit der außerdem geplanten Erweiterung der Pipeline werden die F&E-Aufwendungen in den kommenden Jahren voraussichtlich wieder steigen, kündigt das Unternehmen an.
Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug -2,5 Mio. Euro, eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum (H1 2021: -3,6 Mio. Euro; +31 Prozent). Der Periodenfehlbetrag betrug 3,8 Mio. Euro (H1 2021: 4,4 Mio. Euro) und liegt "im Rahmen des Geschäftsplans", wie es heißt.
Die liquiden Mittel beliefen sich am Ende des zweiten Quartals 2022 auf 11,0 Mio. Euro (31. Dez. 2021: 5,8 Mio. Euro).
Das Unternehmen rechnet mit einem weiteren Wachstum der Carragelose-Umsätze und einem leichten Anstieg der F&E-Aufwendungen, so dass für 2022 ein operativer Verlust erwartet wird. Mittelfristig plant Marinomed, die operative Profitabilität zu erreichen.
CEO Andreas Grassauer: „Geschäftsentwicklung und Sichtbarkeit des Unternehmens haben für uns oberste Priorität. Wir arbeiten daran, unsere Strategie zum Aufbau eines Marinosolv- und Carragelose-basierten Rx-Segments voranzutreiben und planen für unsere ersten Zielindikationen derzeit die konkreten präklinischen bzw. klinischen Entwicklungsarbeiten. Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte in unserer wissenschaftlichen Entwicklung zu gehen sowie unsere Aktivitäten im Partnering weiter zu intensivieren. Im ersten Halbjahr 2022 waren wir auch mit unserem neuen Geschäftsfeld Solv4U erfolgreich, einem Angebot an externe Partner, unsere Marinosolv-Technologie zur Solubilisierung von pharmazeutischen Wirkstoffen zu nutzen. Wir haben bereits eine Reihe von Machbarkeitsstudien abgeschlossen und sind dabei, mehrere umfangreichere Folgeprojekte zu starten.“
Pascal Schmidt, CFO von Marinomed, sagte: „Wir befinden uns Dank der steigenden Einnahmen sowie der Auszahlung von 6 Mio. Euro mit der letzten Tranche aus unserer Finanzierungsvereinbarung mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) in einer stabilen finanziellen Lage und gehen mit mehr als 11 Mio. Euro liquiden Mitteln ins zweite Halbjahr. Das hat es uns ermöglicht, unser flexibles Finanzierungsprogramm mit Nice & Green vorübergehend zu pausieren. Wir freuen uns darauf, unsere Aktionäre und potenziellen Investoren in der zweiten Jahreshälfte auf mehreren Konferenzen über die Fortschritte zu informieren und unsere Investor-Relations-Aktivitäten weiter voranzutreiben.”
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