11.08.2022, 2608 Zeichen
Das Catering-Unternehmen DO & CO hat im 1. Quartal seines Geschäftsjahres 22/23 den Umsatz um 180 Prozent auf 288,31 Mio. Euro gesteigert. Alle drei Divisionen verzeichneten eine erhöhte Nachfrage und sorgten dafür, dass DO & CO sogar das umsatzstärkste Quartal der Unternehmenshistorie erreicht hat. Wermutstropfen ist die Abwertung der türkischen Lira, wodurch sich ein negativer Effekt auf den Konzernumsatz in Höhe von 51,30 Mio. Euro ergeben hat.
Das EBITDA wurde im 1. Quartal auf 29,16 Mio. Euro gesteigert (VJ: 22,26 Mio. Euro), die EBITDA-Marge beträgt 10,1 Prozent (VJ: 21,6 Prozent). Das EBIT liegt bei 14,83 Mio. Euro und konnte um 54 Prozent erhöht werden, das Konzernergebnis verbesserte sich im 1. Quartal ebenso um 54 Prozent auf 3,35 Mio. Euro. Laut Unternehmen war das Ergebnis im 1. Quartal stark durch die Anwendung der Regelungen des IAS 29 „Rechnungslegung in Hochinflationsländern“ auf die Abschlüsse der türkischen Tochtergesellschaften belastet. Ohne Anwendung des IAS 29 würde das Konzernergebnis bei 7,78 Mio. Euro liegen.
Mit einem Umsatz von 219,65 Mio. Euro hat die Division Airline Catering das umsatzstärkste Quartal der Unternehmensgeschichte verzeichnet. Das Unternehmen betont, dass der gesamte Airline Catering Markt aber erst maximal 70 Prozent vom Vorkrisenniveau ausmacht. Im zurückliegenden 1. Quartal starteten neue Deals, etwa mit Etihad Airways Flügen ex New York-JFK.
News gibt es im Event Catering-Bereich: Der Paddock Club in Miami wird ab der kommenden Formel 1 Saison 2023 für die nächsten fünf Jahre von DO & CO betrieben. Wie berichtet, errichtet das Unternehmen in Miami derzeit eine Gourmetküche, die Ende des Geschäftsjahres den Betrieb aufnehmen wird. Im ersten Schritt soll dieser sechste US-Standort als Logistikhub für die Event Catering Aktivitäten in Nord-, Mittel- und Südamerika genutzt werden, wie es heißt.
Im Ausblick meint DO & CO, dass "grundsätzlich eine starke Nachfrage in allen Unternehmensbereichen zu verzeichnen ist". Insbesondere in der Division International Event Catering seien einige große Ausschreibungen am Laufen, die vielversprechend, aber noch nicht final entschieden seien.
Bezüglich steigender Rohstoff- und Energiepreise geht das Management von DO & CO davon aus, dass wesentliche Teile der Kostenerhöhungen weitergegeben werden können, wie es heißt. Auch auf die schwierige Situation hinsichtlich neuer MitarbeiterInnen wird reagiert: Hier sei es das Ziel, DO & CO zu einem der besten Arbeitgeber zu machen, der sehr viel an Flexibilität, beste Bezahlung und Karrieremöglichkeiten zu bieten habe, wie es seitens des Unternehmens heißt.
Börsepeople im Podcast S25/14: Andrea Maier
1.
Do&Co, Airline Catering, Iberia, Fotoquelle: doco.com
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