08.04.2022, 2737 Zeichen
Rosenbauer hat die finalen Zahlen präsentiert. Wie bereits berichtet, ist der Umsatz 2021 mit 975,1 Mio Euro schwächer als im vorangegangenen Rekordjahr (2020: 1.044,2 Mio Euro) ausgefallen. Die Ursachen für diesen Rückgang waren, wie bereits bekannt, Lieferkettenprobleme und Produktionsstörungen, die ab Jahresmitte auftraten und die sich in den folgenden Monaten zusehends verschärften. Durch verzögerte Fahrzeugübergaben und den neuerlichen Lockdown im Dezember in Österreich verschoben sich Umsätze über den Jahreswechsel hinaus. Das EBIT erreichte auf Grund des niedrigeren Bruttoergebnisses lediglich 35,0 Mio Euro (2020: 57,7 Mio Euro). Die EBIT-Marge belief sich auf 3,6 Prozent (2020: 5,5 Prozent). Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug in der Berichtsperiode 28,9 Mio. Euro(2020: 51,3 Mio Euro). Angesichts des rückläufigen Ergebnisses schlagen der Vorstand und Aufsichtsrat für das Jahr 2021 der Hauptversammlung eine Dividende von 0,90 Euro (2020: 1,50 Euro) je Aktie vor.
Im abgelaufenen Jahr verzeichnete der Rosenbauer Konzern mit 1.064,3 Mio. Euro (2020: 1.007,7 Mio. Euro) wieder einen Auftragseingang auf dem sehr hohen Vorkrisenniveau. Dabei haben fünf der sechs Vertriebsregionen zugelegt. Den größten relativen Zuwachs wies die Area APAC aus. Die Nachfrage lag im Jahresverlauf durchwegs über den Erwartungen. So konnte im Mai eine große Ausschreibung der schwedischen Streitkräfte über 22 Flughafenlöschfahrzeuge gewonnen und im August ein Auftrag über 76 hochgeländegängige Waldbrandlöschfahrzeuge der deutschen Bundeswehr an Land gezogen werden. Der Auftragsbestand lag mit 1.145,2 Mio. Euro zum 31. Dezember 2021 (2020: 1.072,1 Mio. Euro) deutlich über einem Konzernjahresumsatzes.
Ausgehend von den aktuellen globalen Konjunkturprognosen und eigenen Branchenbeobachtungen kann für 2022 von einem neuerlichen Wachstum der weltweiten Feuerwehrindustrie ausgegangen werden. Insbesondere in den entwickelten Volkswirtschaften Nordamerikas und Europas scheint die Investitionsbereitschaft trotz der Covid-19-Pandemie ungebrochen und es werden unverändert die entsprechenden Budgetmittel für den Brand- und Katastrophenschutz bereitgestellt. Die schwache Branchenkonjunktur auf den asiatischen Feuerwehrmärkten wird sich hingegen im laufenden Jahr nur geringfügig verbessern. Chinas Feuerwehrmarkt bleibt wegen der Importbeschränkungen weiter schwer zugänglich. Die Nachfrage in den Ländern des Mittleren Ostens ist von der weiteren Entwicklung des zuletzt stark gestiegenen Ölpreises abhängig. Gleichzeitig sorgen die anhaltenden Lieferkettenstörungen und der Druck auf die internationalen Energie- und Rohstoffmärkte durch den Einmarsch Russlands in die Ukraine weiter für hohe Volatilität, heißt es im Ausblick.
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