25.03.2022, 4317 Zeichen
Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:
Zu Mayr-Melnhof heißt es: "Nach der jüngsten Vorlage der Zahlen 2021 haben wir unsere Schätzungen überarbeitet und senken unsere Empfehlung von Akkumulieren auf Halten mit neuem Kursziel EUR 168,50/Aktie (zuletzt: EUR 210,5). Neben der Unsicherheit, die die russischen und ukrainischen Standorte betrifft, sollte der Ukraine-Krieg nicht bald eingedämmt werden, sind die Kosteninflation und daraus resultierende Preiserhöhungen das Hauptthema 2022. Wir bleiben jedoch bei unserer Einschätzung, dass MM basierend auf seinem robusten Geschäftsmodell, der stabilen organischen Nachfrage und den zwei Großakquisitionen 2022 solide Ergebnisse wird halten können.
Zu Semperit: "Das Management bestätigte, dass das EBITDA 2022 voraussichtlich wesentlich unter den durchschnittlichen Markterwartungen (EUR 100-120 Mio.) liegen wird. Obwohl der Umsatzanteil von Russland und Ukraine zusammen unter 5% liegt, sieht sich Semperit mit einem schwierigen Markt- umfeld mit starken Steigerungen der Energie- und anderen Inputfaktorpreise, Materialengpässen und Lieferkettenproblemen konfrontiert. Die Tendenz beim Preis von Medizinprodukten ist nachgebend und Management rechnet mit einer Normalisierung zur Vorpandemie-Preisniveaus im Verlauf des GJ 2022. Der Vorstand will den langfristigen strategischen Plan, den Fokus auf das Industriesegment zu verlagern – gestützt durch Akquisitionen – fortführen. Der Ausstieg aus dem Geschäft mit Medizinhandschuhen bleibt fix auf dem Plan, jedoch Zeitpunkt und Form bleiben offen. Obwohl die Guidance für 2022 auf einen herausfordernden kurzfristigen Ausblick hindeutet, denken wir, dass auf aktuellen Kursniveaus die versprechende langfristige Industriesegment-Strategie (inklusive möglicher Übernahmen als Kurstreiber) sowie die solide Bilanz (mit Netto-Finanzmittelüberschuss von EUR 144 Mio. Ende 2021) nicht adäquat eingepreist sind."
Zu Palfinger "Palfinger erwartet, dass die LKW-Produktion in Europa heuer um bis zu 20% einbrechen könnte und die Fertigung von am LKW montierten Arbeitsgeräten um 10 -12%. Neben der stockenden LKW-Produktion sieht sich Palfinger auch mit Schwierigkeiten in Russland (größter Kunde Kamaz musste seinen Output wegen fehlender Komponenten um 60% reduzieren), der eingeschränkten Halbleiterverfügbarkeit und den steigenden Rohstoffpreisen konfrontiert. Wir erwarten, dass sich die Situation erst in der 2. Jahreshälfte 2022 entspannen wird wenn es den LKW-Bauern gelingt, die Lieferketten neu zu strukturieren. Trotz weit zurückgekommenem Kursniveau sehen wir daher einen Einstieg in die Aktie zum jetzigen Zeitpunkt als verfrüht an."
Zu Agrana: "Der Umsatzanteil von Russland und der Ukraine war 2020/21 laut Angaben des Unternehmens mit unter 4% relativ niedrig. Agrana betreibt jedoch in beiden Ländern Produktionsstandorte im Frucht-Segment (mit einem Assetwert von zusammen rund EUR 80 Mio. am Ende GJ 2020/21). Während die Geschäftsentwicklung vor Sondereinflüssen aus dem Ukraine-Krieg 2021/22 über unseren Schätzungen lag, deutet die geplante Abschreibung ein sehr schwieriges Marktumfeld an. Wir denken auch, dass Agrana wie fast alle Unternehmen von steigenden Input- und Energiepreisen im aktuellen Wirtschaftsjahr betroffen sein wird. Dennoch sehen wir diese negativen Entwicklungen meistens schon eingepreist. Wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung."
Zu CA Immo: "Der Vorstand der CA Immo wird aufgrund der derzeit hohen Unsicherheiten erst im Laufe des Jahres einen konkreten Finanzausblick für 2022 geben. Wir haben diese Woche im Vorfeld der Zahlen unsere Schätzungen für die CA Immo überarbeitet und bestätigen in unserer neuen Aktienanalyse unsere Akkumulieren-Empfehlung mit neuem Kursziel 34 Euro/Aktie (zuletzt: EUR 43). Die Reduktion des Kursziels reflektiert dabei die hohen Dividendenzahlungen von insgesamt 6 Euro über die letzten 12 Monate sowie geringere Wachstumsannahmen. Wir sehen aber weiterhin den Abschlag von rund 25% zum EPRA NTA 2021 als nicht gerechtfertigt, da die CA Immo mit ihren vorwiegend großen, modernen Gebäuden in Top-Lagen und erstklassigem Mietermix über ein widerstandsfähiges Geschäftsmodell verfügt."
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