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Abwärtstrend bei Aktien noch nicht beendet - Goldpreis im Aufwärtstrend

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12.03.2022, 3016 Zeichen

Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Der globale Aktienmarktindex notierte in der letzten Woche in EUR um -1,9% tiefer. Der S&P 500 verlor im Wochenvergleich in EUR -1,8%, der Stoxx 600 gab um -2,3% nach. Der Nikkei 225 gab stärker nach. Er notierte EUR letzte Woche um -3,3% niedriger. Der globale Schwellenländerindex erlitt einen Rückgang in EUR um -5,4%. Der VIX-Index stieg weiter an.

In der letzten Woche erzielten in Europa nur die Sektoren Versorger und Energie positive Performances. Die Sektoren Versicherung und Gesundheit wiesen eine relative Stärke zu Gesamtmarkt auf. Die Branchenindizes für Automobile und Zulieferer, Lebensmittel & Getränke sowie Konsumgüter bzw. Medien gaben hingegen am stärksten nach.

Der europäische Aktienmarkt befindet sich noch in einem Abwärtstrend. Der Prozentsatz von Aktien, die sich über ihren 200-Tages-Durchschnittslinien befinden, ist stark gesunken, aber noch nicht auf jenes Niveau, das üblicherweise eine bevorstehende Trendwende anzeigt. Demnach dürfte eine Bodenbildung des Aktienmarktes noch einige Zeit beanspruchen.

Die aktuellen Konsensus-Prognosen für die Umsätze und Gewinne der europäischen Firmen gehen derzeit von Zuwächsen um ca. +7% im Jahr 2022 aus. Die Schätzungen dürften allerdings in den nächsten Wochen aufgrund der kriegsbedingten Folgen der Wirtschaftssanktionen gegen Russland und wegen der stark steigenden Energiepreise nach unten revidiert werden. Das Aufwärtspotenzial des Aktienmarktes wird dadurch vermindert. Die Bewertung des Marktes nach dem KGV ist aufgrund der starken Gewinnzuwächse in den letzten Quartalen und wegen des Indexrückgangs deutlich gesunken. Das KGV 2022 beträgt nunmehr 13,9x. Es liegt unter dem historischen Durchschnitt. Dieser beträgt 15,9x.

Der Goldpreis befestigte sich in diesem aktuell sehr volatilen Umfeld um +3,6%. Er überschritt im Wochenverlauf die psychologisch wichtige Marke von USD 2.000 und notiere kurzzeitig in der Nähe seines Allzeithochs. Die US-Realverzinsung ist weiterhin stark negativ. Die jüngsten Inflationsdaten aus den USA (CPI:+7,9% j/j) zeigen eine weiter stark ansteigende US- Inflation. Die Rendite von US-Staatsanleihen ist leicht angestiegen. Sie beträgt derzeit 1,98%. Die anhaltende kriegerischen Auseinandersetzung in Europa förderte zuletzt sichere Hafen-Flüsse in Gold. Derzeit begünstigen die negativen Realrenditen und die bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten einen weiteren Goldpreisanstieg. Wir erwarten daher, dass sich der Goldpreis in den nächsten Wochen moderat aufwärts entwickeln wird.

Ausblick. In der nächsten Woche berichten nur wenige Unternehmen, darunter BMW, Volkswagen, RWE und E.ON über ihren Geschäftsverlauf im letzten Quartal. Die Lieferkettenprobleme und der Energiepreisanstieg werden bei diesen Firmen zu einer Eintrübung der Aussichten führen. Der globale Aktienmarktindex befindet sich in einem Abwärtstrend, der aktuell noch nicht beendet ist. Wir erwarten, dass der globale Aktienmarktindex in der nächsten Woche leicht schwächer notieren wird.



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Autor
Christine Petzwinkler
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