Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Dr. Reuter IR zu Water Ways, Bayer und K+S

Magazine aktuell


#gabb aktuell



06.01.2022, 10172 Zeichen

Wasser – viel mehr als ein Lebenselixier

 

Die Weltbevölkerung wächst – rund zehn Milliarden Menschen leben nach Prognosen der Vereinten Nationen bis 2050 auf der Erde. Das sind zwei Milliarden mehr als aktuell. Damit steigt der Bedarf an Süßwasser. Schon bis zum Ende dieses Jahrzehnts schätzen die UN-Wissenschaftler, dass 40 Prozent mehr Wasser gebraucht wird als verfügbar ist. Das Weltwirtschaftsforum malte dann auch im Jahr 2019 ein düsteres Bild und erklärte Wasserknappheit und seine Folgen zu einer der größten Gefahren für die 20er Jahre.

 

Am meisten Wasser verbraucht die Landwirtschaft - rund 70 Prozent der genutzten Wasservorräte kommen hier zum Einsatz. Damit auch in Zukunft die Ernährung für die immer größere Zahl an Menschen sichergestellt ist, sind Lösungen für einen effizienten Einsatz der „Blauen Goldes“ also dringend nötig.

 

Mit der Digitalisierung und neuen Technologien stehen Instrumente bereit, den Wasserverbrauch deutlich zu reduzieren. Ein Schlüssel dazu sind intelligente Bewässerungssysteme, wie sie die Firma Water Ways anbietet. Auch Großkonzerne wie Bayer und K+S, für die Landwirtschaft ein wesentlicher Geschäftsbereich ist, sehen in der Schonung der Ressourcen inzwischen eine Grundlage zum künftigen Unternehmenserfolg.

 

Water Ways Technologies Spezialist für intelligente Bewässerungssysteme

 

Die beste Lösung den Wassereinsatz zu senken sind intelligente Bewässerungssysteme. Sie sorgen dafür, dass bis zu 95 Prozent des Wassers tatsächlich bei der Pflanze ankommen. Bei traditionellen Bewässerungstechniken dagegen versickert oder verdunstet häufig mehr als die Hälfte der kostbaren Ressource. Das israelisch-kanadische Unternehmen Water Ways Technologies (ISIN CA9411881043) ist ein Spezialist auf diesem Gebiet. Neben der Technik bietet Water Ways aber auch das entsprechende Wissen rund um effiziente Bewässerung. Das Unternehmen schult und berät Landwirte und ist Dienstleister für Wartung und technischen Support der Anlagen. Bei alldem hilft die Erfahrung eines hochindustrialisierten Wüstenstaates: Zwar sind in Israel nur 20 Prozent der Fläche nutzbar, trotzdem baut das Land 95 Prozent seiner Nahrungsmittel selbst an.

 

Mit seinem System DataWays verbindet Water Ways smarte Tropfbewässerung mit dem Internet der Dinge (IoT). Dazu nutzt das System bereits vorhandene Sensoren, die alle Messwerte an eine Datenbank senden. Dort schlägt die Stunde der Algorithmen – sie werten die verfügbaren Daten permanent aus. Auch Daten, die von Drohnen gesammelt werden, fließen in die Analyse-Plattform mit ein. So wissen die Landwirte zu jeder Zeit genau über den Zustand ihrer Felder Bescheid und können aus der Ferne steuern, wieviel Wasser, Dünger und Pflanzenschutzmittel die jeweilige Pflanzenart zum Wachstum braucht. Außerdem können sie sofort reagieren, wenn irgendwo ein rotes Licht aufleuchtet.

 

Seine Expertise exportiert Water Ways mittlerweile in 40 Länder der Erde. Die Kunden kommen unter anderem aus Äthiopien, Mexiko oder China. Im ersten Quartal 2021 legte Water Ways ein Umsatzplus in Höhe von 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hin. Ein Grund dafür war ein Großauftrag aus Usbekistan für ein Baumwoll-Bewässerungsprojekt. Die Monate danach waren für das Unternehmen ebenfalls lukrativ – bis Ende des dritten Quartals lag der Umsatz 65 Prozent höher als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Für das Jahr 2022 hat allein die Niederlassung in Kanada bereits Aufträge in Höhe von fast drei Millionen Euro in der Tasche. Außerdem kommen immer mehr Kunden dazu, die Water Ways IoT-basierte Bewässerungssysteme für den Anbau von medizinischem Cannabis nutzen. Für CEO Ohad Haber Grund zur Hoffnung, dass Water Ways Lösungen bald Standard für Israels Cannabisindustrie sind.

 

Bayer AG Weltmarktführer im Bereich Agrochemie

 

Auch beim Megakonzern Bayer (ISIN DE000BAY0017) steht das Thema Wasser weit oben auf der Agenda. Die Leverkusener sind seit der Monsanto-Übernahme Weltmarktführer im Bereich Agrochemie. Neue Technologien sollen hier helfen, dem Klimawandel zu trotzen und dennoch immer mehr Menschen zu versorgen. Bayer forscht an Pflanzen, die auch bei Extremwetter wie Dürre oder heftigen Regenfällen nicht kaputtgehen. Dazu zählt eine spezielle Reissorte. Sie ist darauf gezüchtet, flutartige Überschwemmungen zu überstehen und so auch in extremen Wetterverhältnissen ausreichend Ernte abzuwerfen. Für den Markt in Nordamerika entsteht eine Maissorte, die kürzer ist und daher bei Stürmen nicht so leicht abknickt. Eine Verbesserung mit der sich in den Tornado-geplagten USA fünf bis 25 Prozent Ernteausfall verhindern lassen könnten. Mit der Tochterfirma Climate Corporation entwickelt Bayer digitale Möglichkeiten, Daten über Wetter und Böden zu sammeln. Es gibt sogar ein eigenes Dürre-Team, das in Notfällen bereitsteht.

 

Für seine Aktivitäten im Bereich Klima und Wasser hat die Ratingorganisation CDP (Carbon Disclosure Project) Bayer schon mehrfach ausgezeichnet. Bayer selbst bezeichnet Nachhaltigkeit als eine tragende Säule der Konzernstrategie. Auch Bonuszahlungen an die Führungskräfte sind teilweise mit dem Erreichen von Klimaschutzzielen verbunden.

 

Nach einem durchwachsenen Jahr 2020 ist Bayer wieder auf Wachstumskurs. Im dritten Quartal legte der Umsatz um 14,3 Prozent zu. Zugpferd des Wachstums war vor allem die Pflanzenschutzsparte – sie ist um 25,8 Prozent gewachsen. Aber auch die Nachfrage nach freiverkäuflichen Medikamenten im Bereich Consumer Health beschert gute Zahlen.

 

K+S AG Menge der Salzabwässer mehr als halbiert

 

Als Hersteller von Kalidünger und Salzprodukten hat die Kasseler K+S AG (ISIN DE000KSAG888) heutzutage eine schwierige Mission: Einerseits sind ihre Düngemittel wichtiger Bestandteil bei der weltweiten Produktion von Nahrungsmitteln. Andererseits belasten Rückstände, die bei der Herstellung entstehen, Gewässer und Böden. Es gilt also Wirtschaftlichkeit und Naturschutz unter einen Hut zu bringen.

 

Seit Beginn des neuen Jahrtausends hat das Unternehmen ordentlich investiert und damit die Menge der Salzabwässer mehr als halbiert. Im Werk in Werra endete mit dem alten Jahr zudem eine Ära in Sachen Entsorgung: Fast 100 Jahre lang war es üblich, die hochkonzentrierte Lauge in tiefe Gesteinsformationen zu pumpen. Diese Versenkung hat K+S bereits in den vergangenen Jahren zurückgefahren und zum Jahresende ganz eingestellt. Ein Teil der Rückstände wird jetzt weiterhin in die Werra eingeleitet, aber auch damit soll Ende 2027 Schluss sein. Für die Zukunft setzt K+S auf eine Lösung, die Werra und Grundwasser entlastet: Die Salzabwässer sollen in der stillgelegten Grube Springen im benachbarten Thüringen dauerhaft entsorgt werden.

 

Ein Etappenziel bei der langfristigen Entsorgung ist erreicht. Auch sonst lief es 2021 gut für K+S. Die Nachfrage nach Kalidünger ist entgegen den Prognosen deutlich gestiegen. Zwar leiden die Düngemittelhersteller unter den gestiegenen Energiepreisen, aber letztlich sind die Kunden bereit, auch deutlich höhere Preise zu bezahlen. Insbesondere Brasilien, Indien oder China mit ihren riesigen landwirtschaftlichen Flächen sind Hauptabnehmer. Seit 2017 betreibt K+S eine Mine mit großen Reserven im kanadischen Saskatchewan. Hier will das Unternehmen bis 2025 jährlich 2,9 Millionen Tonnen Kaliumcarbonat abbauen. Das Ziel scheint erreichbar, wenn man sieht, dass gerade die Marke von zwei Millionen Tonnen übertroffen wurde. Der Börsenwert von K+S hat sich seit April fast verdoppelt. Allerdings sind die vergangenen Jahre auch von deutlichen Verlusten geprägt. Das liegt zum einen an den hohen Schulden, zum anderen an den niedrigen Preisen für Düngemittel.

 

Möchten Sie auf dem Laufenden gehalten werden über interessante Nebenwerte-Aktien? Dann lassen Sie sich in unseren Verteiler eintragen mit dem Stichwort: „Nebenwerte“. Einfach per Email an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu

 

Disclaimer/Risikohinweis

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt.

 

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

 

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Es werden nur Quellen verwendet, die die Autoren für seriös halten. Dennoch kann für die verwendeten Informationen keine Haftung übernommen werden. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

 

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung der Water Ways Technologies AG vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

 

Interessenkonflikte: Mit der Water Ways Technologies AG existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der Water Ways Technologies AG. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von Water Ways Technologies können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

 

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

Dr. Reuter Investor Relations

Dr. Eva Reuter

Friedrich Ebert Anlage 35-37

60327 Frankfurt

+49 (0) 69 1532 5857

www.dr-reuter.eu

 

Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu 

 



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1130: ATX zu Mittag 3,7 Prozent fester, Do&Co und FACC zweistellig im Plus, Porr 157, Hallo zu einem neuen PIR-Partner




 

Aktien auf dem Radar:DO&CO, Zumtobel, AT&S, Semperit, Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, Rosenbauer, SBO, Marinomed Biotech, Addiko Bank, Amag, Andritz, Bawag, CA Immo, Erste Group, FACC, Kapsch TrafficCom, Lenzing, OMV, Palfinger, Bajaj Mobility AG, Porr, RBI, Strabag, Uniqa, Verbund, voestalpine, Wienerberger, Wiener Privatbank, BKS Bank Stamm, BTV AG.


Random Partner

Vontobel
Als internationales Investmenthaus mit Schweizer Wurzeln ist Vontobel auf die Bereiche Private Clients und Institutional Clients spezialisiert. Der Erfolg in diesen Bereichen gründet auf einer Kultur der Eigenverantwortung und dem Bestreben, die Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu übertreffen.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 21-22: Strabag(2)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: OMV(4), Frequentis(1), Bawag(1), Uniqa(1), Verbund(1), Wienerberger(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: Strabag(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: VIG(1), Strabag(1), OMV(1)
    Star der Stunde: FACC 2.04%, Rutsch der Stunde: Flughafen Wien -1.53%
    Star der Stunde: Flughafen Wien 0.77%, Rutsch der Stunde: Bajaj Mobility AG -2.86%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Kontron(2), CPI Europe AG(1)
    Star der Stunde: SBO 0.83%, Rutsch der Stunde: Bajaj Mobility AG -2.48%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: OMV(2), CA Immo(1), RBI(1)

    Featured Partner Video

    Börsepeople im Podcast S24/03: Ruth Jedliczka

    Ruth Jedliczka ist Geschäftsführerin Mischek Bauträgerservice mit Schwerpunkt Akquisition und Quartiersentwicklung. Seit 1999 ist die Managerin mit Architektur-Hintergrund im Unternehmen und gibt e...

    Books josefchladek.com

    Siri Kaur
    Sistermoon
    2025
    Void

    Otto Neurath & Gerd Arntz
    Gesellschaft und Wirtschaft : bildstatistisches Elementarwerk
    1930
    Bibliographisches Institut AG

    Pedro J. Saavedra
    Donde el viento da la vuelta
    2023
    Self published

    Marcel Natkin (ed.)
    Le nu en photographie
    1937
    Éditions Mana

    Stephen Shore
    Uncommon Places
    1982
    Aperture

    Dr. Reuter IR zu Water Ways, Bayer und K+S


    06.01.2022, 10172 Zeichen

    Wasser – viel mehr als ein Lebenselixier

     

    Die Weltbevölkerung wächst – rund zehn Milliarden Menschen leben nach Prognosen der Vereinten Nationen bis 2050 auf der Erde. Das sind zwei Milliarden mehr als aktuell. Damit steigt der Bedarf an Süßwasser. Schon bis zum Ende dieses Jahrzehnts schätzen die UN-Wissenschaftler, dass 40 Prozent mehr Wasser gebraucht wird als verfügbar ist. Das Weltwirtschaftsforum malte dann auch im Jahr 2019 ein düsteres Bild und erklärte Wasserknappheit und seine Folgen zu einer der größten Gefahren für die 20er Jahre.

     

    Am meisten Wasser verbraucht die Landwirtschaft - rund 70 Prozent der genutzten Wasservorräte kommen hier zum Einsatz. Damit auch in Zukunft die Ernährung für die immer größere Zahl an Menschen sichergestellt ist, sind Lösungen für einen effizienten Einsatz der „Blauen Goldes“ also dringend nötig.

     

    Mit der Digitalisierung und neuen Technologien stehen Instrumente bereit, den Wasserverbrauch deutlich zu reduzieren. Ein Schlüssel dazu sind intelligente Bewässerungssysteme, wie sie die Firma Water Ways anbietet. Auch Großkonzerne wie Bayer und K+S, für die Landwirtschaft ein wesentlicher Geschäftsbereich ist, sehen in der Schonung der Ressourcen inzwischen eine Grundlage zum künftigen Unternehmenserfolg.

     

    Water Ways Technologies Spezialist für intelligente Bewässerungssysteme

     

    Die beste Lösung den Wassereinsatz zu senken sind intelligente Bewässerungssysteme. Sie sorgen dafür, dass bis zu 95 Prozent des Wassers tatsächlich bei der Pflanze ankommen. Bei traditionellen Bewässerungstechniken dagegen versickert oder verdunstet häufig mehr als die Hälfte der kostbaren Ressource. Das israelisch-kanadische Unternehmen Water Ways Technologies (ISIN CA9411881043) ist ein Spezialist auf diesem Gebiet. Neben der Technik bietet Water Ways aber auch das entsprechende Wissen rund um effiziente Bewässerung. Das Unternehmen schult und berät Landwirte und ist Dienstleister für Wartung und technischen Support der Anlagen. Bei alldem hilft die Erfahrung eines hochindustrialisierten Wüstenstaates: Zwar sind in Israel nur 20 Prozent der Fläche nutzbar, trotzdem baut das Land 95 Prozent seiner Nahrungsmittel selbst an.

     

    Mit seinem System DataWays verbindet Water Ways smarte Tropfbewässerung mit dem Internet der Dinge (IoT). Dazu nutzt das System bereits vorhandene Sensoren, die alle Messwerte an eine Datenbank senden. Dort schlägt die Stunde der Algorithmen – sie werten die verfügbaren Daten permanent aus. Auch Daten, die von Drohnen gesammelt werden, fließen in die Analyse-Plattform mit ein. So wissen die Landwirte zu jeder Zeit genau über den Zustand ihrer Felder Bescheid und können aus der Ferne steuern, wieviel Wasser, Dünger und Pflanzenschutzmittel die jeweilige Pflanzenart zum Wachstum braucht. Außerdem können sie sofort reagieren, wenn irgendwo ein rotes Licht aufleuchtet.

     

    Seine Expertise exportiert Water Ways mittlerweile in 40 Länder der Erde. Die Kunden kommen unter anderem aus Äthiopien, Mexiko oder China. Im ersten Quartal 2021 legte Water Ways ein Umsatzplus in Höhe von 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hin. Ein Grund dafür war ein Großauftrag aus Usbekistan für ein Baumwoll-Bewässerungsprojekt. Die Monate danach waren für das Unternehmen ebenfalls lukrativ – bis Ende des dritten Quartals lag der Umsatz 65 Prozent höher als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Für das Jahr 2022 hat allein die Niederlassung in Kanada bereits Aufträge in Höhe von fast drei Millionen Euro in der Tasche. Außerdem kommen immer mehr Kunden dazu, die Water Ways IoT-basierte Bewässerungssysteme für den Anbau von medizinischem Cannabis nutzen. Für CEO Ohad Haber Grund zur Hoffnung, dass Water Ways Lösungen bald Standard für Israels Cannabisindustrie sind.

     

    Bayer AG Weltmarktführer im Bereich Agrochemie

     

    Auch beim Megakonzern Bayer (ISIN DE000BAY0017) steht das Thema Wasser weit oben auf der Agenda. Die Leverkusener sind seit der Monsanto-Übernahme Weltmarktführer im Bereich Agrochemie. Neue Technologien sollen hier helfen, dem Klimawandel zu trotzen und dennoch immer mehr Menschen zu versorgen. Bayer forscht an Pflanzen, die auch bei Extremwetter wie Dürre oder heftigen Regenfällen nicht kaputtgehen. Dazu zählt eine spezielle Reissorte. Sie ist darauf gezüchtet, flutartige Überschwemmungen zu überstehen und so auch in extremen Wetterverhältnissen ausreichend Ernte abzuwerfen. Für den Markt in Nordamerika entsteht eine Maissorte, die kürzer ist und daher bei Stürmen nicht so leicht abknickt. Eine Verbesserung mit der sich in den Tornado-geplagten USA fünf bis 25 Prozent Ernteausfall verhindern lassen könnten. Mit der Tochterfirma Climate Corporation entwickelt Bayer digitale Möglichkeiten, Daten über Wetter und Böden zu sammeln. Es gibt sogar ein eigenes Dürre-Team, das in Notfällen bereitsteht.

     

    Für seine Aktivitäten im Bereich Klima und Wasser hat die Ratingorganisation CDP (Carbon Disclosure Project) Bayer schon mehrfach ausgezeichnet. Bayer selbst bezeichnet Nachhaltigkeit als eine tragende Säule der Konzernstrategie. Auch Bonuszahlungen an die Führungskräfte sind teilweise mit dem Erreichen von Klimaschutzzielen verbunden.

     

    Nach einem durchwachsenen Jahr 2020 ist Bayer wieder auf Wachstumskurs. Im dritten Quartal legte der Umsatz um 14,3 Prozent zu. Zugpferd des Wachstums war vor allem die Pflanzenschutzsparte – sie ist um 25,8 Prozent gewachsen. Aber auch die Nachfrage nach freiverkäuflichen Medikamenten im Bereich Consumer Health beschert gute Zahlen.

     

    K+S AG Menge der Salzabwässer mehr als halbiert

     

    Als Hersteller von Kalidünger und Salzprodukten hat die Kasseler K+S AG (ISIN DE000KSAG888) heutzutage eine schwierige Mission: Einerseits sind ihre Düngemittel wichtiger Bestandteil bei der weltweiten Produktion von Nahrungsmitteln. Andererseits belasten Rückstände, die bei der Herstellung entstehen, Gewässer und Böden. Es gilt also Wirtschaftlichkeit und Naturschutz unter einen Hut zu bringen.

     

    Seit Beginn des neuen Jahrtausends hat das Unternehmen ordentlich investiert und damit die Menge der Salzabwässer mehr als halbiert. Im Werk in Werra endete mit dem alten Jahr zudem eine Ära in Sachen Entsorgung: Fast 100 Jahre lang war es üblich, die hochkonzentrierte Lauge in tiefe Gesteinsformationen zu pumpen. Diese Versenkung hat K+S bereits in den vergangenen Jahren zurückgefahren und zum Jahresende ganz eingestellt. Ein Teil der Rückstände wird jetzt weiterhin in die Werra eingeleitet, aber auch damit soll Ende 2027 Schluss sein. Für die Zukunft setzt K+S auf eine Lösung, die Werra und Grundwasser entlastet: Die Salzabwässer sollen in der stillgelegten Grube Springen im benachbarten Thüringen dauerhaft entsorgt werden.

     

    Ein Etappenziel bei der langfristigen Entsorgung ist erreicht. Auch sonst lief es 2021 gut für K+S. Die Nachfrage nach Kalidünger ist entgegen den Prognosen deutlich gestiegen. Zwar leiden die Düngemittelhersteller unter den gestiegenen Energiepreisen, aber letztlich sind die Kunden bereit, auch deutlich höhere Preise zu bezahlen. Insbesondere Brasilien, Indien oder China mit ihren riesigen landwirtschaftlichen Flächen sind Hauptabnehmer. Seit 2017 betreibt K+S eine Mine mit großen Reserven im kanadischen Saskatchewan. Hier will das Unternehmen bis 2025 jährlich 2,9 Millionen Tonnen Kaliumcarbonat abbauen. Das Ziel scheint erreichbar, wenn man sieht, dass gerade die Marke von zwei Millionen Tonnen übertroffen wurde. Der Börsenwert von K+S hat sich seit April fast verdoppelt. Allerdings sind die vergangenen Jahre auch von deutlichen Verlusten geprägt. Das liegt zum einen an den hohen Schulden, zum anderen an den niedrigen Preisen für Düngemittel.

     

    Möchten Sie auf dem Laufenden gehalten werden über interessante Nebenwerte-Aktien? Dann lassen Sie sich in unseren Verteiler eintragen mit dem Stichwort: „Nebenwerte“. Einfach per Email an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu

     

    Disclaimer/Risikohinweis

     

    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt.

     

    Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

     

    Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Es werden nur Quellen verwendet, die die Autoren für seriös halten. Dennoch kann für die verwendeten Informationen keine Haftung übernommen werden. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

     

    Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung der Water Ways Technologies AG vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

     

    Interessenkonflikte: Mit der Water Ways Technologies AG existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der Water Ways Technologies AG. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von Water Ways Technologies können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

     

    Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

    Dr. Reuter Investor Relations

    Dr. Eva Reuter

    Friedrich Ebert Anlage 35-37

    60327 Frankfurt

    +49 (0) 69 1532 5857

    www.dr-reuter.eu

     

    Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu 

     



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1130: ATX zu Mittag 3,7 Prozent fester, Do&Co und FACC zweistellig im Plus, Porr 157, Hallo zu einem neuen PIR-Partner




     

    Aktien auf dem Radar:DO&CO, Zumtobel, AT&S, Semperit, Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, Rosenbauer, SBO, Marinomed Biotech, Addiko Bank, Amag, Andritz, Bawag, CA Immo, Erste Group, FACC, Kapsch TrafficCom, Lenzing, OMV, Palfinger, Bajaj Mobility AG, Porr, RBI, Strabag, Uniqa, Verbund, voestalpine, Wienerberger, Wiener Privatbank, BKS Bank Stamm, BTV AG.


    Random Partner

    Vontobel
    Als internationales Investmenthaus mit Schweizer Wurzeln ist Vontobel auf die Bereiche Private Clients und Institutional Clients spezialisiert. Der Erfolg in diesen Bereichen gründet auf einer Kultur der Eigenverantwortung und dem Bestreben, die Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu übertreffen.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 21-22: Strabag(2)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: OMV(4), Frequentis(1), Bawag(1), Uniqa(1), Verbund(1), Wienerberger(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: Strabag(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: VIG(1), Strabag(1), OMV(1)
      Star der Stunde: FACC 2.04%, Rutsch der Stunde: Flughafen Wien -1.53%
      Star der Stunde: Flughafen Wien 0.77%, Rutsch der Stunde: Bajaj Mobility AG -2.86%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Kontron(2), CPI Europe AG(1)
      Star der Stunde: SBO 0.83%, Rutsch der Stunde: Bajaj Mobility AG -2.48%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: OMV(2), CA Immo(1), RBI(1)

      Featured Partner Video

      Börsepeople im Podcast S24/03: Ruth Jedliczka

      Ruth Jedliczka ist Geschäftsführerin Mischek Bauträgerservice mit Schwerpunkt Akquisition und Quartiersentwicklung. Seit 1999 ist die Managerin mit Architektur-Hintergrund im Unternehmen und gibt e...

      Books josefchladek.com

      Olga Ignatovich
      In the Shadow of the Big Brother
      2025
      Arthur Bondar Collection WWII

      Stephen Shore
      Uncommon Places
      1982
      Aperture

      Pedro J. Saavedra
      Donde el viento da la vuelta
      2023
      Self published

      Richard Avedon
      Nothing Personal
      1964
      Atheneum Publishers

      Otto Neurath & Gerd Arntz
      Gesellschaft und Wirtschaft : bildstatistisches Elementarwerk
      1930
      Bibliographisches Institut AG