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PIR-News: Kostad, Wiener Börse-Notierungslöschungen, Marktkapitalisierungs-Studie, Versicherer-Bericht der FMA (Christine Petzwinkler)

29.12.2021, 3402 Zeichen

Beim Börseneuling Kostad wächst das Risiko, dass essenzielle Bauteile in der vorgelagerten Lieferkette nur mit wesentlicher Verzögerung geliefert werden können. Dies könne bei der Tochtergesellschaft Kostad Steuerungsbau GmbH dazu führen, dass zeitweilig die Produktion zurückgefahren werden müsse, so das Unternehmen. Aus unternehmerischer Vorsicht werden daher Anträge auf Kurzarbeit in Österreich und in der Schweiz vorbereitet, teilt der Hersteller von Schnell-Ladesäulen mit. "Das Ausmaß der notwendigen Ausnutzung bleibt abzuwarten," heißt es. Von Seiten eines wesentlichen Lieferanten von elektronischen Bauteilen werde mit einer Entspannung der Liefersituation erst ab März 2022 gerechnet. Die Engpässe bei elektrotechnischen Bauteilen und insbesondere Elektrochips sei ein branchenweites Phänomen, weshalb eine kurzfristige Ersatzbeschaffung nicht möglich sei, informiert Kostad, die erst seit Mitte Dezember an der Wiener Börse gelistet ist.

Exit: Der letzte Handelstag von Eyemaxx Real Estate AG im direct market sowie De Raj Group AG im standard market auction der Wiener Börse ist der 30. Dezember 2021, wie die Wiener Börse mitteilt.

Marktkapitalisierung: Die Zahl der US-amerikanischen Unternehmen, die sich zum Jahresende unter den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt platzieren können, ist im Vergleich zum Vorjahr von 58 auf 61 gestiegen und erreicht damit den höchsten Stand seit Beginn der Erhebungen durch EY im Jahr 2007. Wertvollstes Unternehmen der Welt ist zum Jahresende 2021 Apple mit einem Börsenwert von knapp 3,0 Billionen US-Dollar, gefolgt von Microsoft (2,6 Billionen US-Dollar) und der Google-Muttergesellschaft Alphabet (2,0 Billionen US-Dollar). Von den zehn höchstbewerteten Unternehmen der Welt haben nur zwei Unternehmen ihren Sitz nicht in den USA: Der saudi-arabische Ölkonzern Saudi Aramco belegt den vierten Platz, der taiwanesische Chiphersteller TSMC liegt auf Rang zehn. Europäische Unternehmen schaffen es nicht unter die Top 10, das wertvollste europäische Unternehmen ist derzeit der französische Luxusgüterkonzern LVMH auf Rang 19. Aus Österreich ist kein Unternehmen in den Top 500 vertreten. „Die Bedeutung Europas an den Weltbörsen schrumpft, die Gewichte verschieben sich immer weiter in Richtung USA“, stellt Gerhard Schwartz, Partner und Leiter des Assurance-Bereichs bei EY Österreich, fest.

Die FMA hat den Bericht zur Lage der österreichischen Versicherungswirtschaft veröffentlicht. Die Covid-19-Turbulenzen haben die hohe Solvabilitätsquote zwar unter Druck gebracht – der Median der Solvabilitätsquote lag zum Jahresultimo 2019 bei 230 Prozent, 2020 bei 216 Prozent –, sie erholte sich aber im ersten Halbjahr 2021 wieder signifikant, und zwar auf 221Prozent. Somit verfügt mehr als die Hälfte der Versicherer über doppelt so viel Eigenmittel als aufsichtsrechtlich erforderlich. Trotz des schwierigen Umfeldes sei überdies bisher auch keine Verschlechterung der Kreditqualität, also der Bonität, des Veranlagungsportfolios der Versicherungsunternehmen feststellbar, so der Bericht. Die FMA rechnet aber damit, dass wegen der geringeren Erträge und höheren Risiken von Anleihen die Versicherer langfristig verstärkt in alternative Anlageklassen investieren werden.
Uniqa ( Akt. Indikation:  8,01 /8,03, -0,25%)
VIG ( Akt. Indikation:  24,85 /24,90, 0,30%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 29.12.)


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