13.08.2021, 2306 Zeichen
Die Autobank Aktiengesellschaft (AutoBank AG) hat der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) heute den Eintritt der Zahlungsunfähigkeit gemäß § 73 Abs 1 Zif 6 BWG angezeigt. Auslöser dafür ist eine sofort fällig gestellte Regressforderung der Einlagensicherung Austria Ges.m.b.H. (ESA) an die AutoBank AG in Höhe von über 70 Mio. Euro. Das ist jener Betrag, der von der ESA bisher an die Kundinnen und Kunden der AutoBank AG ausbezahlt wurde. Die Auszahlungen erfolgten, nachdem die FMA die Fortführung des Geschäftsbetriebs mit Bescheid vom 30.7.2021 untersagt und damit den Sicherungsfall ausgelöst hat. Damit konnte die mögliche geordnete Abwicklung der Bankgeschäfte nicht mehr durchgeführt werden. „Somit sind wir aktuell nicht in der Lage, die fälligen Verpflichtungen (Forderung der ESA) aus liquiden Mitteln zu begleichen“, so der Vorstand der AutoBank AG.
Die Erfüllung der Verbindlichkeiten der AutoBank AG gegenüber der ESA könnte nur dann erfolgen, wenn bestehende Portfolien (z.B.: Leasing- und Kreditverträge mit Privat- und Firmenkunden) zeitnah verkauft würden, oder wenn es zu einer entsprechender Zahlungsvereinbarung mit der ESA käme. "Kurzfristige Portfolioverkäufe, noch dazu unter Druck, wären zum wirtschaftlichen Nachteil der Bank, da diese voraussichtlich deutlich unter Wert verkauft werden müssten. Dies hat sich auch in allen Berechnungen zur geordneten Abwicklung konsistent gezeigt.“, so der Vorstand der AutoBank AG.
Die unter Einbezug von externen Experten erstellten Abbaupläne sowie der extern erstellte Überschuldungsstatus haben ergeben, dass die Bank bislang weder überschuldet noch zahlungsunfähig gewesen ist, somit eine geordnete Abwicklung der AutoBank AG wirtschaftlich möglich gewesen wäre und am Ende voraussichtlich ein niedriger einstelliger Millionenbetrag übrigbliebe. Der Vorstand der AutoBank AG betont daher, dass „es bis zur Untersagung des Geschäftsbetriebs möglich gewesen wäre, die Bank wie geplant abzuwickeln. Wären wir ein Industriebetrieb und keine Bank, wäre das auch so passiert. Aufgrund der Untersagung des Geschäftsbetriebs (FMA Bescheid vom 30. Juli 2021) und der nunmehrigen Regressforderung der ESA ist diese Möglichkeit jedoch vom Tisch und ein Insolvenzverfahren das wahrscheinlich folgende Szenario für die Abwicklung“, so der Vorstand.
Wiener Börse Party #1117: ATX deutlich fester, FACC wieder im ATX-Rennen, Semperit ist Aktie des Tages, guter Verbund/Strugl-Sager
Aktien auf dem Radar:Semperit, Flughafen Wien, UBM, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Kapsch TrafficCom, AT&S, OMV, ATX, ATX Prime, ATX TR, Agrana, ATX NTR, CA Immo, RBI, Mayr-Melnhof, Amag, Athos Immobilien, Bawag, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Reploid Group AG, Austriacard Holdings AG, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post.
A1 Telekom Austria
Die an der Wiener Börse notierte A1 Telekom Austria Group ist führender Provider für digitale Services und Kommunikationslösungen im CEE Raum mit mehr als 24 Millionen Kunden in sieben Ländern und bietet Kommunikationslösungen, Payment und Unterhaltungsservices sowie integrierte Business Lösungen an.
>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
Wiener Börse Party #1106: ATX zu Mittag 4 Prozent im Minus, ein fehlendes Listing bzw, warum mir diese Marktphase in die Hände spielt
Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...
Daido Moriyama
A Hunter (English Version
2019
Getsuyosha, bookshop M
Yasuhiro Ishimoto
Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
1958
Geibi Shuppan
Lisette Model
Lisette Model
1979
Aperture
Léon-Paul Fargue & Roger Parry & Fabian Loris
Banalité
1930
Librairie Gallimard