11.08.2021, 2426 Zeichen
Die Analysten von Raiffeisen Research haben nach Bekanntgabe von Zahlen ihre Meinung zu Addiko und Wienerberger veröffentlicht:
Zu Addiko heißt es: "Addiko hat in Q2 einen Gewinn von EUR 1,1 Mio. erzielt und damit unsere Erwartungen und die des Marktes deutlich verfehlt, was auf die Buchung von Rückstellungen für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit CHF-Krediten in Kroatien zurückzuführen ist. Das sonstige Ergebnis wurde durch die Buchung einer Rückstellung für Rechtsrisiken in Höhe von EUR 7,1 Mio. im Zusammenhang mit Rechtsverfahren in Bezug auf einseitige CHF-Zinsänderungen und Währungsklauseln in Kroatien negativ beeinflusst. Die Betriebskosten bewegen sich im Rahmen. Für das Jahr 2021 hat das Management die Hauptziele bestätigt: 1) stabile Nettobankerträge im Jahresvergleich, 2) Betriebsaufwendungen unter EUR 174 Mio., 3) CET 1-Ziel von >18,6 % und 4) Bruttokredite in Höhe von EUR 3,5 Mrd., wovon die Schwerpunktsegmente um >5 % steigen sollen. Die Bank hat das Risikokostenziel dahingehend modifiziert, dass inkl. sonstigem Ergebnis die Risikokosten <1 % auf die Nettokredite betragen sollen (kons. bei 1,4 %). Wir sehen die operative Performance als neutral an (gut bei Wachstum und F&CI, schwächer beim Asset-Quality-Mix), während es am Management liegt, die Auswirkungen der CHF-Kredite in Kroatien zu quantifizieren und zu erklären. Die Dividende ist noch nicht zu 100 % geklärt, da noch einige Gespräche mit den Aufsichtsbehörden ausstehen könnten."
Zu Wienerberger heißt es: "Wienerberger hat gute Zahlen für das Q2 vorgelegt, welche die vor kurzem erfolgte Anhebung des Ausblicks untermauern. Das obere Ende des Zielkorridors erscheint erreichbar. Wienerberger hat im Q2 2021 ein EBITDA von EUR 201 Mio. generiert und damit die vor rund einem Monat vorab veröffentlichte Indikation von mehr als EUR 198 Mio. bestätigt. Der Umsatz legte um 26 % auf EUR 1,07 Mrd. zu und übertraf unsere Schätzung um ca. 6 %. Aufgrund von Sonderabschreibungen auf Goodwill bzw. Beteiligungen lag der Nettogewinn mit EUR 85 Mio. unter unserer Schätzung von EUR 100 Mio. Für das Geschäftsjahr 2021 hat das Management den EBITDA-Ausblick bereits im Vorfeld von EUR 600-620 Mio. auf EUR 620-640 Mio. angehoben. Das untere Ende der neuen Bandbreite impliziert ein im Jahresvergleich stabiles Ergebnis im H2. Angesichts weiterer Effizienzmaßnahmen und intakter Wachstumsaussichten erscheint uns das Erreichen des oberen Endes als durchaus realistisch."
Börsepeople im Podcast S24/24: Harald Weygand
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