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Fazits zu Immofinanz, Andritz, Verbund, Palfinger, RBI ...

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#gabb aktuell



31.07.2021

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" wieder die Unternehmens-News heimischer Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zur den Zahlen von Andritz: "Wie bereits vergangene Woche kommentiert, ist die Aktie auf Basis EV/EBITDA günstig bewertet und notiert mit Abschlägen zum Mitbewerb. Das nunmehrige Jahresziel könnte bei anhaltender Marktaktivität sogar übertroffen werden. Als Risiko ist hingegen die Ausbreitung der Covid-Varianten zu sehen, sofern sie zu neuen Eindämmungsmaßnahmen zu einer Verlangsamung der Wirtschaftsentwicklung führen sollten. Nachdem heuer erstmals das mittelfristige Margenziel von 8% (EBITA) erreicht werden sollte, gehen wir davon aus, dass in nächster Zukunft ein neues, höheres, mittelfristiges Margenziel ausgegeben wird. Wir bleiben klar bei unserer Kauf-Empfehlung."

Zu Immofinanz heißt es: "Mit dem Rücktritt von Ronny Pecik als CEO fällt nun ein wesentlicher Grund für einen Kursabschlag im Vergleich zu anderen Unternehmen weg. Als wesentliche Kurstreiber sehen wir das starke Momentum auf der Ergebnisseite, sowie die Rückkehr zu einer attraktiven Dividendenpolitik. Zudem glauben wir, dass die Immofinanz nun selbst Ziel eines Übernahmeversuchs werden könnte. Der Sohn des tschechischen Milliardärs Radovan Vitek hat seinen Anteil an der Immofinanz unlängst auf über 10% aufgestockt. Radovan Vitek ist Haupteigentümer der CPI Property Group, die so wie die Immofinanz in Deutschland und Osteuropa tätig ist. Deren Marktkapitalisierung beträgt derzeit EUR 6,3 Mrd."

Und die Meinung zu Palfinger: "Im Hinblick auf die vorgelegten Halbjahreszahlen wirkt v.a. der Jahresausblick mit zumindest EUR 150 Mio. EBIT konservativ. Der Umsatz soll für das GJ21 zumindest EUR 1,75 Mrd. erreichen. Obwohl sich nun im 3Q21 Preissteigerungen bei Rohmaterialien negativ auf die Marge auswir- ken sollen, sehen wir dennoch ein Übertreffen des angepeilten EBIT als wahrscheinlich und schließen eine Anhebung des Ausblicks im weiteren Jahresverlauf nicht aus. Der Mittelfristausblick 2024 mit einer EUR 2 Mrd.- Umsatzmarke könnte bei anhaltend guten Marktumfeld bereits 2023, wenn nicht sogar 2022 erzielt werden. Auch die nun für das 4. Quartal geplante Auflösung der Kreuzbeteiligung mit Sany (7,5% Anteil an Palfinger) sehen wir als Kurstrigger. Wir sehen uns daher mit unserem Kursziel von EUR 40 und einer Akkumulieren-Empfehlung gut aufgestellt."

Zu RBI meinen die Analysten: "Der Ausblick für 2021 wurde erhöht. Für das Gesamtjahr 2021 wird ein Kreditwachstum im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich (ohne Equa bank Akquisition) erwartet. Für die Risikokosten erwartet das Management eine Neubildungsquote von rund 50 Basispunkten (bisher: 75bp; 2020: 68bp, H1/21: 23bp), während sich der Konzern-ROE (Eigenkapitalrendite) von 6,4% im abgelaufenen Jahr steigern soll (H1/21: 9,6%). Wir bleiben bei unserer Kaufempfehlung, denn mit Abschlägen zum Buchwert von fast 50% bleibt die Aktie schlichtweg zu billig."

Die Einschätzung zu Verbund: "Der Verbund profitiert weiterhin von den gestiegenen Stromgroßhandelspreisen. Der Verbund erhöhte daher auch den Ausblick für das aktuelle Geschäftsjahr. Für das Gesamtjahr rechnet das Management nun mit einem EBITDA in einer Bandbreite zwischen EUR 1,31 und 1,41 Mrd. und einem Nettoergebnis zwischen EUR 580 und 650 Mio. Bisher lag der Ausblick für das EBITDA in der Range EUR 1,18-1,35 Mrd. und für das Nettoergebnis zwischen EUR 490 und 600 Mio. Der neue Ausblick entspricht nun wieder den Konsensusschätzungen. Aufgrund der hohen Bewertung ändert sich an unserer Halten-Empfehlung nichts."

 




 

Bildnachweis

1. Trading, Chart, Bildschirm, grün - https://de.depositphotos.com/166844682/stock-photo-business... -   >> Öffnen auf photaq.com

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Trading, Chart, Bildschirm, grün - https://de.depositphotos.com/166844682/stock-photo-business-line-chart.html, (© https://depositphotos.com)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Fazits zu Immofinanz, Andritz, Verbund, Palfinger, RBI ...


    31.07.2021

    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" wieder die Unternehmens-News heimischer Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    Zur den Zahlen von Andritz: "Wie bereits vergangene Woche kommentiert, ist die Aktie auf Basis EV/EBITDA günstig bewertet und notiert mit Abschlägen zum Mitbewerb. Das nunmehrige Jahresziel könnte bei anhaltender Marktaktivität sogar übertroffen werden. Als Risiko ist hingegen die Ausbreitung der Covid-Varianten zu sehen, sofern sie zu neuen Eindämmungsmaßnahmen zu einer Verlangsamung der Wirtschaftsentwicklung führen sollten. Nachdem heuer erstmals das mittelfristige Margenziel von 8% (EBITA) erreicht werden sollte, gehen wir davon aus, dass in nächster Zukunft ein neues, höheres, mittelfristiges Margenziel ausgegeben wird. Wir bleiben klar bei unserer Kauf-Empfehlung."

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    Und die Meinung zu Palfinger: "Im Hinblick auf die vorgelegten Halbjahreszahlen wirkt v.a. der Jahresausblick mit zumindest EUR 150 Mio. EBIT konservativ. Der Umsatz soll für das GJ21 zumindest EUR 1,75 Mrd. erreichen. Obwohl sich nun im 3Q21 Preissteigerungen bei Rohmaterialien negativ auf die Marge auswir- ken sollen, sehen wir dennoch ein Übertreffen des angepeilten EBIT als wahrscheinlich und schließen eine Anhebung des Ausblicks im weiteren Jahresverlauf nicht aus. Der Mittelfristausblick 2024 mit einer EUR 2 Mrd.- Umsatzmarke könnte bei anhaltend guten Marktumfeld bereits 2023, wenn nicht sogar 2022 erzielt werden. Auch die nun für das 4. Quartal geplante Auflösung der Kreuzbeteiligung mit Sany (7,5% Anteil an Palfinger) sehen wir als Kurstrigger. Wir sehen uns daher mit unserem Kursziel von EUR 40 und einer Akkumulieren-Empfehlung gut aufgestellt."

    Zu RBI meinen die Analysten: "Der Ausblick für 2021 wurde erhöht. Für das Gesamtjahr 2021 wird ein Kreditwachstum im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich (ohne Equa bank Akquisition) erwartet. Für die Risikokosten erwartet das Management eine Neubildungsquote von rund 50 Basispunkten (bisher: 75bp; 2020: 68bp, H1/21: 23bp), während sich der Konzern-ROE (Eigenkapitalrendite) von 6,4% im abgelaufenen Jahr steigern soll (H1/21: 9,6%). Wir bleiben bei unserer Kaufempfehlung, denn mit Abschlägen zum Buchwert von fast 50% bleibt die Aktie schlichtweg zu billig."

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