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ATX-Trends: Andritz, FACC, Do&Co, Zumtobel, S Immo, Post ...

13.07.2021, 3656 Zeichen

Die Wiener Börse hat am Montag mit leichten Aufschlägen geschlossen. Nachdem sie ursprünglich mit Verlusten in den Handel gestartet war, lieferte im Späthandel die positive Stimmung an den US-Börsen Rückenwind und der ATX konnte noch eine Verbesserung von 0,1% erzielen. Es gab nur vereinzelt Meldungen zu den einzelnen Unternehmen, allerdings meldeten sich Analysten zu zwei Aktien zu Wort, die Deutsche Bank hob das Kursziel für voestalpine von 36,0 Euro auf 37,0 Euro an und liess die Einstufung als „Hold“ unverändert, der Stahlkonzern musste aber den guten Zuwächsen zum Wochenausklang Tribut zollen und verbilligte sich um 2,0%. Goldman Sachs passte das Kursziel für Andritz leicht von 52,0 Euro auf 53,0 Euro nach oben an, die Anlageempfehlung wurde unverändert auf „Buy“ belassen, der Anlagenbauer konnte um 1,1% vorrücken. FACC konnte gleich um 2,7% nach oben klettern, dem Flugzeugzulieferer halfen positive Nachrichten aus der Luftfahrtbrachen, so verhandelt Air France-KLM mit den beiden Flugzeugbauern Airbus und Boeing über die Lieferung von 160 Maschinen für die Mittelstrecke. Der Airline-Caterer Do & Co konnte von dieser Meldung nicht profitieren sondern musste 3,6% abgeben. Die Banken hatten einen gemischten Tag, für die Bawag ging es um 1,6% nach unten, die Erste Group handelte über weite Strecken des Tages um Minus, konnte sich aber dann gegen Ende hin erholen und schlussendlich 0,4% stärker schliessen und die Raiffeisen konnte mit einer 0,6% festeren Notierung aus dem Handel gehen. Gemischt war auch die Entwicklung bei den Ölwerten, die OMV konnte sich in die Gewinnzone vorarbeiten und mit einem Plus von 1,0% den Tag beenden, Schoeller-Bleckmann hingegen verzeichnete nach der deutlichen Erholung von letztem Freitag einen neuerlichen Rückgang von 2,0%. Einen schwachen Tag hatte Polytec, für den Autozulieferer ging es um 2,8% nach unten. Weiter hoch oben in der Gunst der Anleger angesiedelt bleibt Zumtobel, für den Leuchtenhersteller kam es zu einem Zuwachs von 2,1%.

S Immo
Der Vorstand der börsennotierten S IMMO AG hat gestern beschlossen, die Beteiligung an der CA Immobilien Anlagen AG (i.e. 6.340.681 Aktien entsprechend rund 5,96% des Grundkapitals) zu veräußern und beabsichtigt, die Aktien in das Übernahmeangebot der SOF-11 Klimt CAI S.à r.l., eine von der Starwood Capital Group kontrollierte Gesellschaft, einzuliefern. Auf Basis des Angebotspreises von €37,00/Aktie erwartet die Gesellschaft einen Mittelzufluss (vor Steuern) von rund €234,6 Mio. und die Realisierung eines Veräußerungserfolgs von knapp €100 Mio. über den Gesamtinvestitionszeitraum. Zusätzlich hat S IMMO AG aus dieser Beteiligung insgesamt Dividendenzahlungen in Höhe von rund €25 Mio. vereinnahmt. Die aus dem Verkauf dieser Beteiligung freiwerdenden Mittel sollen für direkte Immobilieninvestments verwendet werden.

Österreichische Post
Die bank99, Tochtergesellschaft der Österreichischen Post AG, übernimmt das Privatkundengeschäft der niederländischen ING Group in Österreich. Dies teilten die Österreichische Post und die ING Montagabend in Aussendungen mit. Damit werden über 100.000 Kundinnen und Kunden und eine Bilanzsumme von rund €1,7 Mrd. übernommen. Das Firmenkundengeschäft der Zweigniederlassung verbleibt bei der ING. Die bank99 sei mit der ING-DiBa AG (Frankfurt am Main) übereingekommen. Die Übernahme erfolge vorbehaltlich der noch ausständigen aufsichts- und wettbewerbsbehördlichen Genehmigung. Sie betrifft vor allem Girokonten, Konsum- und Hypothekarkredite sowie Wertpapierveranlagungen, nicht umfasst sind die reinen Sparkunden. Die bank99 AG gehört zu 80 Prozent der Post AG, 20 Prozent hält die Grawe Bankengruppe.


(13.07.2021)

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