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Fazits zu Warimpex, S Immo, Immofinanz, Zumtobel, AT&S ...

Magazine aktuell


#gabb aktuell



03.07.2021, 6946 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" wieder die Unternehmens-News heimischer Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu Warimpex heißt es: In unserer neuen Aktienanalyse zur Warimpex bestätigen wir unsere Kaufempfehlung mit leicht höherem Kursziel von EUR 1,75/Aktie (zuvor: EUR 1,60). Wir haben unsere Schätzungen für das Hotelgeschäft aufgrund der schnelleren Erholung dank der raschen Corona-Impfungen angehoben. Obwohl sich der Ausblick für das Hotelgeschäft zunehmend aufhellt und der Immobiliensektor in den letzten zwei Monaten zu den stärksten Segmenten im Stoxx 600 zählt, profitierte die Warimpex-Aktie bis dato noch nicht von diesen Trends. Sie notiert immer noch mit – in unseren Augen – weit zu hohen Abschlägen von rund 50% zum Buchwert. Was der Aktie noch mehr geschadet hat als die Pandemie war die Abwertung des russischen Rubel. Dieser hat sich allerdings in den letzten Monaten stabilisiert bzw. erholt, was die Ergebnisse der Warimpex stützen sollte. Zudem startet der Immobilienentwickler zwei neue Projekte in Polen (Mogilska III undBiałystok), die für Wachstumspotential sorgen. Diese und zwei weitere Projekte sind in unserem Modell und der Bewertung berücksichtigt, weitere geplante Ausbaustufen bzw. Projekte sowie Grundstücksreserven bieten zusätzlich Potenzial.

Ad S Immo meinen die Erste-Experten: In der außerordentlichen Hauptversammlung fand sich keine notwendige Mehrheit, das Höchststimmrecht aufzuheben, unter anderen stimmten die Großaktionäre Aggregate, Peter Korbacka und die Erste Asset Management dagegen. Damit ist eine Bedingung für das Angebot der Immofinanz (EUR 22,25) nicht erfüllt worden, und die Immofinanz gab am Montag bekannt, eine Übernahme nicht mehr weiter zu verfolgen. Die S Immo wird sich nun von ihren Anteilen an der CA Immo und der Immofinanz trennen und dafür ihr Immobilienportfolio deutlich aufstocken. Wir rechnen mit einer signifikanten Steigerung der Cashflows und Dividenden, die sich dann auch positiv auf die weitere Aktienkursentwicklung auswirken sollte. Mit der Aggregate gibt es einen zweiten Großaktionär, der für die S Immo bieten könnte, das allerdings erst im nächsten Jahr. Der Aktienkurs der S Immo rutschte Richtung EUR 20-Marke ab, was wir durch- aus als attraktive Zukaufniveaus sehen, angesichts der angekündigten Portfolioaufwertungen zum Halbjahr, die den NAV/Aktie über EUR 26 pushen sollten.

Und die Meinung zu Immofinanz: Die Immofinanz ist zum wiederholten Male bei dem Versuch gescheitert, das Höchststimmrecht aus der Satzung der S Immo zu bekommen. Da diese wesentliche Bedingung für ihr Angebot an die S Immo Aktionäre nicht erfüllt wurde, ist eine Übernahem vom Tisch. Daraufhin trat Investor Ronny Pecik von seiner Funktion als CEO zurück und verkaufte sein Aktienpaket an Peter Korbacka, der nun mit 13 Mio. Aktien zweitgrößter Anteilseigner nach der S Immo ist. Für Immofinanz-Aktionäre sehen wir in der gescheiterten Übernahme keine Nachteile, da die Überschneidungen der beiden Unternehmen in unseren Augen begrenzt waren und somit auch keine nennenswerten Synergien zu erzielen gewesen wären. Die Immofinanz sollte sich nun wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, die hohe Liquidität sollte es ihr ermöglichen, ihr Portfolio weiter aufzustocken. Wir erwarten eine sukzessive Steigerung der Cashflows und eine Rückkehr zur alten Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von rund 75% der Cashflows. Mit dem Rücktritt von Ronny Pecik wird auch der Weg frei zur Ernennung eines neuen CEO mit klarer Strategie, was ebenfalls zur Reduktion des Abschlags zum Buchwert beitragen sollte.

Zu den Zumtobel-Zahlen sagen die Experten: Zumtobel hatte bereits Anfang Juni vorläufige Zahlen für 2020/21 präsentiert, sodass der Fokus nun auf Dividendenvorschlag (EUR 0,20/Aktie) und Ausblick lag. Wie bereits berichtet fiel der Umsatz 20/21 infolge der Corona-Pandemie um 7,7% auf EUR 1,04 Mrd. Dank gesunkener Aufwendungen in Vertrieb und Verwaltung, geringerer Restrukturierungskosten und eines positiven Steuereffekts lag das Jahresergebnis mit EUR 45,6 Mio. deutlich über dem Vorjahreswert von EUR 14,5 Mio. Für das Geschäftsjahr 2021/22 erwartet der Vorstand ein Umsatzplus von 4-7% sowie eine EBIT-Marge von 4-5%. Im Großen und Ganzen keine Überraschungen: Der Ausblick für 21/22 deckt sich mit den aktuellen Konsensus-Schätzungen und inkludiert Aufholeffekte aus der Corona-Pandemie (besonders UK, F). In der Telekonferenz mit Investoren und Analysten sprach das Management aber auch von negativen Auswirkungen der aktuellen Chip-Knappheit sowie der steigenden Rohstoffpreise auf das 2. Quartal. Wir bleiben daher auf aktuellen Kursniveaus weiter an der Seitenlinie.

Im Research-Update zu AT&S heißt es: In unserem neuen Company Report zur AT&S-Aktie haben wir das neue Werk für IC-Substrate in Malaysien in unseren Schätzungen berücksichtigt, wodurch unser Kursziel von EUR 33/Aktie auf EUR 45/Aktie nach oben springt. Wir bleiben klar bei unserer Kaufempfehlung. Der beschleunigte Ausbau des Werks Chongquin III und das neue Werk in Malaysien ermöglichen AT&S, zu einem führenden Anbieter für elektronische Verbindungslösungen aufzusteigen. Die Nachfrage nach IC-Substraten, deren Knappheit derzeit für Produktionsverzögerungen in einer Reihe von Industrien führt, wird in den kommenden Jahren weiter stark steigen für die Anwendung in Hochleistungsrechnern, Datenzentren, Gaming, 5G, Automotive und KI. Wir rechnen damit, dass AT&S seinen Umsatz bis 2025/26 auf über EUR 3 Mrd. verdreifachen und das EBITDA vervierfachen wird. Der höhere Anteil des IC-Substrate-Geschäfts mit besseren Margen rechtfertigt auch eine Ausweitung der EBITDA-Multiples auf 5-8x vom historischen Niveau von 4x. Obwohl die AT&S-Aktie seit Jahresbeginn um 40% zugelegt hat und wir kurzfristig keine unmittelbaren Kurstrigger sehen, so erwarten wir mittelfristig weiteres signifikantes Kurspotential aus der Geschäftsausweitung und Margenexpansion.

Zu CA Immo: Starwood erhöht das Angebot für die CA Immo von EUR 35 auf EUR 37 pro Aktie, der Kurs zieht dementsprechend an. Das Angebot kann bis 14. Juli angenommen werden. Wir empfehlen Anlegern, das Angebot nicht anzunehmen. Der EPRA NTA (vergleichbar mit dem EPRA NAV, „Nettoimmobilienwert“) lag zuletzt bei EUR 41,14 pro Aktie, der EPRA NRV („Net reinstatement value“), das ist der Betrag, den man bezahlen müsste, um die Immobilien zu erwerben inklusive Nebenkosten, betrug zum 31.3. EUR 44.52 pro Aktie. Alleine aus den sechs Projekten, die derzeit entwickelt werden, wird sich der EPRA NRV noch einmal um rund EUR 5.60 erhöhen, d.h. dann auf über EUR 50 pro Aktie steigen. Die Grundstücksreserven der CA Immo in Berlin, Frankfurt und München sind in diesem Wert ebenfalls noch nicht adäquat abgebildet. Aus unserer Sicht gibt es überhaupt keinen Grund, die Aktie zu verkaufen bzw. anzudienen. Unser Kursziel beträgt derzeit EUR 43.



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