12.06.2021, 2269 Zeichen
Aus dem Equity weekly der Erste Group: "Der globale Aktienmarktindex legte in der letzten Woche in EUR um +0,2% zu. Der S&P 500 notierte in EUR wenig verändert (+0,1%). Der Stoxx 600 stieg um +0,4%, der Nikkei notierte unverändert. Der globale Schwellenländerindex fiel in EUR um -0,3%.
Die Energiepreise stiegen im Wochenverlauf an. Erdöl der Sorte Brent notierte um +2,2% höher. Der Preisanstieg seit Jahresbeginn beträgt +40%. Der am Donnerstag berichtete Anstieg der US-Konsumentenpreise auf 5% (j/j) fiel höher aus als vom Konsensus erwartet worden war. Die Reaktion des Goldpreises darauf war moderat positiv. Der Preisrückgang der Vortage wurde rasch ausgeglichen. Der Goldpreis legte im Wochenvergleich in EUR um +0,2% zu, der Silberpreis stieg in EUR um +0,6%.
Die Renditen von US-Staatsanleihen sind in den letzten Wochen weiter gesunken. Sie fielen auf 1,43%. Die Realverzinsung erreichte in den letzten Tagen das niedrigste Niveau seit vielen Jahren. Das ist grundsätzlich ein sehr positives Umfeld für Gold. Es gibt einen negativen Zusammenhang zwischen der Goldpreisentwicklung und der Entwicklung der Realverzinsung. Da die Opportunitätskosten für das Halten von Gold weggefallen sind, erhält der Preis von diesem Faktor einen wichtigen Auftrieb.
Staatsanleihen sind derzeit keine attraktive Alternative zu Gold. Aktien hingegen schon. Das Gewinnwachstum der globalen Unternehmen fällt nämlich heuer besonders stark aus. Die Konsensus-Erwartung für 2021 ist ein Anstieg der Gewinne um +37,4%. Die Umsätze der Firmen sollten heuer um +13,6% ansteigen. Die Prognosen für 2022 sind ebenfalls positiv.
Das für das kommende Jahr erwartete Gewinnwachstum beträgt +10% und das prognostiziere Umsatzwachstum +6,4%. Bei diesen positiven mittelfristigen Aussichten für Aktien erscheint es wahrscheinlich, dass Investoren weiterhin verstärkt in Aktien investieren werden. Der Goldpreis sollte daher trotz des positiven Umfelds einer stark negativen Realverzinsung in den kommenden Monaten nur moderat ansteigen.
Ausblick: Wir erwarten in der kommenden Woche eine Seitwärtsbewegung des globalen Aktienmarktindex. Der Gesundheitssektor dürfte eine relative Stärke zum Gesamtmarkt aufweisen. Der Goldpreis sollte im aktuellen Umfeld negativer realer Zinsen leicht zulegen."
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