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S Immo-Vorstand lehnt Immofinanz-Angebot klar ab, Stand alone-Variante bevorzugt

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03.06.2021, 3250 Zeichen

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der S Immo sprechen sich klar gegen das Übernahmeangebot der Immofinanz aus. "Der Vorstand lehnt das Angebot der Immofinanz entschieden ab. Es ist unattraktiv, da es weder den aktuellen EPRA-NAV noch die zu erwartende Steigerung des inneren Werts der S Immo berücksichtigt", erklärt CEO Bruno Ettenauer. Beim Erwerb des S Immo-Aktienpakets im Jahr 2018 hatte die Immofinanz einen Aufschlag von 15 Prozent auf den damaligen ERPA-NAV gezahlt. "Den Aktionären der S Immo steht jetzt - drei Jahre später - ebenfalls ein Preis zu, der dem Wert der Aktie entspricht. Davon ist der angebotene Preis weit entfernt", setzt Ettenauer seine Argumentation fort.

Die S Immo hebt hervor, dass die Immofinanz laut ihrem am 31.05.2021 veröffentlichten Quartalsbericht zum 1. Quartal 2021 die Wertpapiere der S Immo mit 23,58 Euro je Aktie bilanziert. "Somit gesteht die Immofinanz den Aktionären der S Immo nicht einmal den Preis zu, mit dem sie selbst die S Immo in ihren Büchern führt", erläutert Ettenauer.

Für den Fall, dass das Übernahmeangebot scheitert, hat der Vorstand der S Immo bereits konkrete und klar fokussierte Pläne für die S Immo AG. "Die S Immo ist alleine ertragsstark und zukunftsfähig. Wir streben die Entflechtung der Gesellschaften an und planen unsere Beteiligungen an der Immofinanz und der CA Immo zu veräußern. Die Erlöse sollen wieder in unser Kerngeschäft investiert werden. Die S Immo folgt damit einer Strategie, die auf Wertwachstum durch Entwicklung in Deutschland und auf attraktive Cashflows aus den CEE-Märkten abzielt. So schaffen wir im Interesse unserer Aktionäre Werte und sind in der Lage, weiterhin ordentliche Dividenden zu zahlen. Vor diesem Hintergrund ist das Angebot der Immofinanz nicht attraktiv und einer Stand alone-Variante deutlich unterlegen", führt Ettenauer weiter aus.

Durch die Gestaltung des Angebots wurde der S Immo die Abhaltung einer außerordentlichen Hauptversammlung am 24.06.2021 vorgegeben, in der auf Antrag der Immofinanz über die Streichung des Höchststimmrechts in der Satzung der Gesellschaft entschieden werden soll. "Die Hauptversammlung wird somit zu einem Zeitpunkt stattfinden, an dem noch nicht klar ist, ob die Aktionäre das Übernahmeangebot überhaupt mehrheitlich angenommen haben werden", merkt die Gesellschaft an. Bruno Ettenauer bekräftigt seine frühere Kritik an dieser Vorgehensweise: "Der im Übernahmeangebot vorgegebene Ablauf folgt nicht der wirtschaftlich logischen Praxis. Unsere Aktionäre werden im Rahmen des Angebots gehörigen rechtlichen Risiken ausgesetzt. Wir empfehlen unseren Aktionären daher, gegen die Aufhebung des Höchststimmrechts zu stimmen."

"Unabhängig von der Beschlussfassung in der außerordentlichen Hauptversammlung empfehlen Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären, mit der Entscheidung über die Annahme des Angebots bis zur Veröffentlichung des Ergebnisses der Bewertung des Immobilienportfolios zum Halbjahr 2021 zuzuwarten. Der Vorstand wird turnusmäßig eine externe umfassende Bewertung des gesamten Liegenschaftsportfolios vornehmen, deren Ergebnisse zeitnah nach dem 30.06.2021, jedenfalls noch innerhalb der restlichen Annahmefrist des Angebots (dem 16.07.2021) bekannt gegeben werden", heißt es seitens der S Immo.



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Brunot Ettenauer, CEO S Immo, Credit: Andreas Jakwerth, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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    Der Vorstand und der Aufsichtsrat der S Immo sprechen sich klar gegen das Übernahmeangebot der Immofinanz aus. "Der Vorstand lehnt das Angebot der Immofinanz entschieden ab. Es ist unattraktiv, da es weder den aktuellen EPRA-NAV noch die zu erwartende Steigerung des inneren Werts der S Immo berücksichtigt", erklärt CEO Bruno Ettenauer. Beim Erwerb des S Immo-Aktienpakets im Jahr 2018 hatte die Immofinanz einen Aufschlag von 15 Prozent auf den damaligen ERPA-NAV gezahlt. "Den Aktionären der S Immo steht jetzt - drei Jahre später - ebenfalls ein Preis zu, der dem Wert der Aktie entspricht. Davon ist der angebotene Preis weit entfernt", setzt Ettenauer seine Argumentation fort.

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    "Unabhängig von der Beschlussfassung in der außerordentlichen Hauptversammlung empfehlen Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären, mit der Entscheidung über die Annahme des Angebots bis zur Veröffentlichung des Ergebnisses der Bewertung des Immobilienportfolios zum Halbjahr 2021 zuzuwarten. Der Vorstand wird turnusmäßig eine externe umfassende Bewertung des gesamten Liegenschaftsportfolios vornehmen, deren Ergebnisse zeitnah nach dem 30.06.2021, jedenfalls noch innerhalb der restlichen Annahmefrist des Angebots (dem 16.07.2021) bekannt gegeben werden", heißt es seitens der S Immo.



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