30.04.2021, 1514 Zeichen
Der Strabag-Konzern verbuchte im Geschäftsjahr 2020 eine Leistung von 15,4 Mrd. Euro und damit um 7 Prozent weniger als im Jahr davor. Der konsolidierte Konzernumsatz betrug 14,7 Mrd. Euro (-6 Prozent). Der Auftragsbestand per 31.12.2020 stieg gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent auf 18,4 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 5 Prozent auf 1.174,45 Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich ebenso um 5 Prozent auf 630,65 Mio. Euro, was einer EBIT-Marge von 4,3 Prozent nach 3,8 Prozent im Jahr 2019 entspricht. Zurückzuführen ist dies auf ein Zusammentreffen vieler positiver Faktoren insbesondere im Verkehrswegebau in den Kernmärkten. Das Konzernergebnis 2020 lag bei 395,22 Mio. Euro – eine Zunahme um 6 Prozent.
CEO Thomas Birtel: „Für 2021 erwarten wir eine leichte Leistungssteigerung, wenngleich sich die EBIT-Marge, unsere wichtigste finanzielle Steuerungskennzahl, wieder normalisieren sollte, insbesondere in Hinblick auf die aktuell beobachtbaren Preissteigerungen bei Baumaterialien.“
Konkret geht man davon aus, im Geschäftsjahr 2021 eine Leistung geringfügig über Vorjahresniveau zu erzielen. Diese Annahme sei durch den hohen Auftragsbestand gut unterlegt. Nach der außergewöhnlichen Ergebnissituation im abgelaufenen Geschäftsjahr sollte 2021 mit einer EBIT-Marge von unter 4,0 Prozent wieder eine Normalisierung eintreten.
Es soll eine Dividende für 2020 von 1,90 Euro je Aktie vorgeschlagen werden (für 2019: 0,9 Euro).
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Thomas Birtel (Strabag)
, (© Michaela Mejta/photaq.com) >> Öffnen auf photaq.com
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