29.04.2021, 1767 Zeichen
Andritz hat Zahlen für das 1. Quartal präsentiert. Der Umsatz ging um 1,1 Prozent auf 1.493,2 Mio. Euro zurück, die Ergebnis-Kennzahlen verbesserten sich allerdings deutlich. Das operative Ergebnis (EBITA) stieg um 58,2 Prozent auf 110,9 Mio. Euro, das EBIT erhöhte sich um +79,2 Prozent auf 96,4 Mio. Euro, das Konzernergebnis verdoppelte sich praktisch im Jahresvergleich und erreichte 62,1 Mio. Euro (Q1 2020: 31,5 Mio. Euro). CEO Wolfgang Leitner: "Wir sind mit der Geschäftsentwicklung im 1. Quartal 2021 sehr zufrieden. Positiv stimmt uns vor allem die Entwicklung des Auftragseingangs, der die Basis für die zukünftige Umsatz- und Ergebnisentwicklung darstellt. Hinsichtlich der Entwicklung der von uns bedienten Märkte sind wir auch für die kommenden Monate vorsichtig optimistisch und erwarten eine insgesamt solide Projekt- und Investitionstätigkeit." Der Auftragseingang betrug 1.729,5 Mio. Euro und lag damit um 6,7 Prozent unter dem Vorjahresvergleichsquartal (Q1 2020: 1.852,9 Mio. Euro), der einen Großauftrag im Geschäftsbereich Pulp & Paper enthalten hatte. Vor allem die Geschäftsbereiche Metals und Hydro konnten im Quartalsvergleich den Auftragseingang deutlich steigern. Auch der Auftragseingang des Servicegeschäfts entwickelte sich sehr erfreulich und stieg gegenüber den Vorquartalen deutlich an. Der Auftragsstand per 31. März 2021 betrug 7.071,3 Mio. Euro und ist damit gegenüber Ultimo 2020 (31. Dezember 2020: 6.774,0 Mio. Euro) angestiegen.
Das Unternehmen bestätigte den Ausblick und rechnet weiter mit einem Anstieg des berichteten EBITA (2020: 391,7 Mio. Euro). Das um Sondereffekte bereinigte EBITA sollte - in Abhängigkeit von der Umsatzentwicklung - in etwa stabil im Vergleich zum Vorjahr sein (EBITA 2020 bereinigt: 471,1 Mio. Euro).
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