01.02.2021, 3467 Zeichen
Auch für den heimischen Markt ging es zum Wochenausklang nach unten, wenngleich das Minus für den ATX mit 0,7% deutlich geringer als für die großen europäischen Indices ausfiel, auf Wochensicht gesehen bedeutete das einen Rückgang von 3,8%, für den gesamten Monat blieb aber ein Zuwachs von 3,8% bestehen. Nach einem schwachen Beginn setzte eine rasche Erholung ein, wobei knapp nach Mittag sogar der positive Bereich erreicht werden konnte, bevor das heimische Börsenbarometer dann wieder in negatives Terrain abrutschte. Belastung kam von den zunehmenden Sorgen um die Corona-Krise, viele Anleger befürchten, dass in den vergangenen Wochen zu großer Optimismus bezüglich einer raschen Erholung herrschte und demzufolge zu viel Erholungspotential in die Kurse eingepreist wurde. Verkaufsdruck lastete vor allem auf den großen Banken, die sich aber gegen Sitzungsende befestigen konnten und einen Teil der Verluste wettmachten. Die Bawag schloss 1,6% tiefer, die Raiffeisen verlor 1,1% und die Erste Group endete 1,0% tiefer. Die Deutsche Bank hatte die Einstufung als „Hold“ sowohl für Raiffeisen als auch für die Erste Group bestätigt, zusätzlich wurde das Kursziel für letztere von 21,0 Euro auf 24,0 Euro angehoben. SRC Research nahm die Einstufung für CA Immo von „Buy“ auf „Accumulate“ zurück, gleichzeitig wurde das Kursziel von 37,0 Euro auf 39,0 Euro nach oben revidiert, das Immobilienunternehmen musste 0,6% nachgeben. Die Berenberg Bank erhöhte das Kursziel für Wienerberger von 30,0 Euro auf 36,0 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung, nach einem überwiegend positiven Kursverlauf rutschte der Ziegelhersteller gegen Ende noch leicht ins Minus und endete 0,1% tiefer. Kapsch TrafficCom fand bei einer Ausschreibung in Slowenien für die Errichtung eines Systems einer elektronische Autobahnvignette für Pkw keine Berücksichtigung, für den Mautsystemanbieter ging es 1,9% nach unten. Marinomed konnte nach der vorläufigen Zahlenvorlage 0,8% zulegen, das Biotech-Unternehmen hat seinen Umsatz im Vorjahr um 33 Prozent auf 8,1 Millionen Euro gesteigert. Gewinner des Tages war Lenzing, der Faserhersteller konnte sich um 4,5% verbessern, gefolgt von Rosenbauer, wo es um 3,1% nach oben ging. Ebenfalls gesucht war Immofinanz mit einem Kursplus von 2,5%. Die Liste der Verlierer wurde von FACC angeführt, der Flugzeugzulieferer musste nach dem Höhenflug weiter abgeben und beendete den Handel am Freitag mit einem Minus von 7,0%, auch Schoeller-Bleckmann wurde weiter verkauft, für den Ölfeldausrüster ging es 2,5% nach unten. Morgen wird AT&S Zahlen vorlegen, am Donnerstag folgt die OMV und am Freitag dann Raiffeisen.
Unternehmensnachrichten
Immofinanz/S Immo
Am Freitag gab Immofinanz bekannt, dass die RPR Privatstiftung einen Geschäftsanteilskaufvertrag über den Verkauf ihres Geschäftsanteils an der RPPK Immo GmbH mit Revenite Austria S.à r.l., eine Tochter von Aggregate Holdings, abgeschlossen hat. Dieser Geschäftsanteilskaufvertrag steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass EUROVEA Services s.r.o., welche neben der RPR Privatstiftung den zweiten Geschäftsanteil an der RPPK Immo GmbH hält, der Übertragung bis spätestens 31. März 2021 zustimmt. Für den Fall des Eintritts dieser aufschiebenden Bedingung wird Herr Ronny Pecik dem Aufsichtsrat seinen Rücktritt als Mitglied des Vorstands der IMMOFINANZ AG anbieten. Zudem hat sich Pecik von nahezu all seinen S Immo Anteilen getrennt und diese ebenfalls an die Revenite Austria S.à r.l. veräußert.
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Aktien auf dem Radar:CA Immo, Semperit, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Rosenbauer, FACC, Frequentis, Heid AG, Kapsch TrafficCom, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, BTV AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Porr, Strabag, Verbund, VIG, Bayer, BASF, Fresenius Medical Care, Symrise, SAP, Deutsche Telekom, Siemens Energy.
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