15.01.2025, 3849 Zeichen
Die Initiative Kapitalmarkt Österreich erneuert ihre Forderungen und appelliert an die derzeitigen Regierungs-Verhandlungspartner FPÖ und ÖVP, die Stärkung der privaten Vorsorge als zentrales Thema in das Regierungsprogramm aufzunehmen. Gefordert werden die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für die 2. Säule, ein steuerbegünstigtes Vorsorgedepot, der Ausbau der Finanzbildung sowie die Stärkung des heimischen Kapitalmarkts durch u.a. die Wiedereinführung der Behaltefrist und Maßnahmen bei der Wertpapier-KESt, die Förderung von Mitarbeiter:innen-Beteiligungsmodellen, die Vereinfachung von Kapitalerhöhungen und steuerliche Gleichbehandlung von Eigen- und Fremdkapital. Fritz Mostböck, Präsident der ÖVFA und Mitinitiator der Initiative. „Investition in Kapitalmärkte bietet privaten Anlegern für ihr Arbeitsleben langfristig vorzusorgen und gleichzeitig das Budget für eine gesunde Wirtschaft und Wohlstand nachhaltig zu entlasten." „Bei der privaten Altersvorsorge besteht Handlungsbedarf. In der aktuellen Vorsorgestudie geht nur ein Viertel der befragten Österreicher:innen davon aus, dass die staatliche Pension im Alter ausreichend sein wird“, ergänzt Paul Severin, Vorstandsmitglied der ÖVFA. Stefan Maxian, Vorstandsmitglied der ÖVFA erläutert: „Die Stärkung der Eigenkapitalbasis österreichischer Unternehmen ist eine wesentliche Voraussetzung für mehr Wohlstand und Wirtschaftswachstum“.
Siehe auch http://www.kapitalmarkt-stimme.at/spotify
Die UBM hat erneut Top-Ratings von Nachhaltigkeitsagenturen erhalten: So wurde der Immobilien-Developer ewta von der Ratingagentur ISS ESG mit dem Prime Status bestätigt, EcoVadis vergab zum dritten Mal in Folge die Platin-Stufe. Zudem ist UBM seit 2022 Mitglied im österreichischen Nachhaltigkeitsindex (VÖNIX). „ESG bleibt relevant, alleine schon, weil wir uns die Folgen eines ungebremsten Klimawandels finanziell nicht leisten können“, erklärt Thomas G. Winkler, CEO der UBM Development AG. „Wie bei jedem Megatrend werden allerdings Übertreibungen der letzten Jahre, wie das Lieferkettengesetz, korrigiert werden müssen.“
UBM (
Akt. Indikation: 16,95 /17,30, 0,74%)
Die Bawag hat gestern eine Grüne Anleihe am Kapitalmarkt platziert. Das gesamte Volumen an Grünen Anleihen, welches in den vergangenen vier Monaten platziert wurde, beläuft sich nunmehr auf 1 Mrd. Euro, wie die Bank auf Anfrage mitteilt. Zu den Investoren zählen laut Bawag professionelle internationale Investoren wie Fondsgesellschaften, Vermögensverwalter, Banken und Pensionskassen. Die Emissionserlöse werden für die Finanzierungen von thermisch zu sanierenden Immobilien von Privatpersonen verwendet, wie es seitens der Bank heißt. Medienberichten zufolge fungierten die Banken Barclays, Danske Bank, Deutsche Bank, Erste Group und TD Securities als Stabilisierungsmanager für die Anleihe mit der Bezeichnung „BAWAG P.S.K. EUR Bmk 7NC6 Green Snr Pref“.
Bawag (
Akt. Indikation: 86,25 /86,40, 1,62%)
Aktienkäufe: Die ehemalige VIG-Chefin und mehrfache Aufsichtsrätin Elisabeth Stadler hat zu Jahresbeginn einige ihrer Aktienpositionen aufgestockt und aufgrund ihrer Position Insider-Käufe gemeldet, etwa bei Andritz, Post oder auch voestalpine.
wienerberger kooperiert seit einigen Jahren mit der internationalen gemeinnützigen Organisation Habitat for Humanity International, um Wohnraum für Menschen in Not zu schaffen. Seit 2012 haben wienerberger und Habitat for Humanity International viele derartige Projekte mit Schwerpunkt auf Europa und Nordamerika realisiert. Anfang dieses Jahres verlängerten sie ihre Partnerschaft um weitere drei Jahre (2025-2027). Insgesamt wurden bisher durch die Zusammenarbeit von wienerberger und Habitat for Humanity International über 600 Wohneinheiten geschaffen.
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 15.01.)
Börsepeople im Podcast S25/06: Bernhard Haas
Bawag
Uhrzeit: 13:04:20
Veränderung zu letztem SK: -1.36%
Letzter SK: 154.10 ( 2.12%)
UBM
Uhrzeit: 13:04:20
Veränderung zu letztem SK: -0.43%
Letzter SK: 17.50 ( -0.57%)
Bildnachweis
1.
mind the #gabb
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