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ATX-Trends: Frequentis, voestalpine, Flughafen Wien, Kapsch TrafficCom ...

Auch die heimische Börse ist zum Wochenbeginn kurz vor Handelsschluss in die Verlustzone gerutscht und musste 0,1% abgeben. Eine der Aktien, die im Blickpunkt stand, war die Technologiefirma Frequentis, die im ersten Halbjahr ein Plus von 30 Prozent bei den Auftragseingängen verzeichnen konnte und derzeit voll ausgelastet ist, wie der Unternehmenschef Norbert Haslacher bekanntgab. Dass darüber hinaus die 30,9 Millionen Euro, die durch die Pleite der Commerzialbank Mattersburg höchstwahrscheinlich verloren sind, bereits abgeschrieben sind, liess den Titel gestern um 4,9% zulegen. Die Deutsche Bank legte eine neue Analyse zum Stahlkonzern voestalpine vor, darin wurde das Kursziel von 25,0 Euro auf 27,0 Euro angehoben und die Einstufung unverändert auf „Buy“ belassen, für den Titel hatte das keine Auswirkungen, die Aktie beendete den Handel unverändert zum Freitag. Einen guten Tag hatten die Bankentitel, die Erste Group konnte sich um 2,1% verbessern, die Bawag und die Raiffeisen erzielten jeweils ein Plus von 0,3%, lediglich die kleinere Addiko Bank musste 0,7% nachgeben. Gewinner des Tages war der Flughafen Wien, der nach den deutlichen Abgaben der letzten Zeit eine eindrucksvolle Erholungsbewegung starten konnte und mit einem Zuwachs von 5,9% aus dem Handel ging. Ebenfalls gut nachgefragt war Lenzing, für den Faserhersteller brachte der Tag ein Plus von 2,8%, auch Kapsch TrafficCom zählte zu den klaren Gewinnern, für den Anbieter von Mautsystemen ging es um 2,7% nach oben. Gesucht war auch Do & Co, das Cateringunternehmen konnte um 2,2% vorrücken. Die Liste der Verlierer wurde von Wienerberger angeführt, der Ziegelkonzern musste 2,8% abgeben, auch Polytec war wenig beliebt, für den Autozulieferer brachte der Handel einen Rückgang von 2,6%. Des Weiteren wurde auch AT&S verkauft, der Leiterplattenhersteller verbilligte sich um 2,3%.

 

(20.10.2020)



 

Bildnachweis

1.

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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.

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    (20.10.2020)



     

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