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28.07.2020, 1661 Zeichen

Sir Robert says: OMV: Die Technische Analyse ist kein Allheilmittel. Liegt man mal falsch, wiegt dies jedoch nicht so schwer, weil Analyse und Strategie auch immer ein Stop-Limit gehört. Triggern bedeutet, wdie ursprüngliche Einschätzung der Lage war falsch. Als Trader setzt man nun entweder auf’s Gegenteil, wenn sich’s rentiert, also das entsprechende Kursziel weit genug entfernt ist, oder wählt einen anderen Trade. Besonders schöne Beispiele für erfolgreiche Trades der letzten Tage sind die Ausbrüche bei EUR/USD und Gold, aber auch Silber, gar nicht zu reden von Rohöl mit 49,90 -> 21,80 -> 43,50. Die globalen Märkte sind nicht im Fokus hier, also sehen wir uns in Österreich um.

Heute sehen wir uns die OMV an, und mit diesem Indexschwergewicht haben wir gleich einen Bezug zur Gesamtsituation an den Aktienmärkten, der Diamantformation in Dow und S&P, die eine Korrektur erwarten lassen und dem Measured Move („MM“) am ATX, der auf eine mögliche Outperformance – endlich mal! – des österreichischen Aktienmarkts hindeutet.

Die OMV stagniert unterhalb einer Fibonacci-Linie, 31,90. Der rote Trendkanal hat sich bei 16,90 und 38.38 erwartungsgemäß bestens bewährt, als Unterstützung im Covid-19-Crash und hernach als Widerstand. Ab 27,00 ist der Drop gen‘ 22,52 – 20,00 indiziert, ab 27,90 bereits sehr wahrscheinlich. Als Stop wäre die Bid-/Ask-Line bei 30,10 zu erwägen, als Kauflimit 31,00 (-> 32,00 – 32,90). Umsetzen könnte man den bearishen MM etwa mittels Short-Zertifikats, z.B. mit Faktor 13 von Goldman.

OMV ( Akt. Indikation:  29,00 /29,08, -0,95%)

(Der Input von Robert Schittler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 28.07.)



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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.

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    Sir Robert says: Bearisher Measured Move bei OMV (Robert Schittler)


    28.07.2020, 1661 Zeichen

    Sir Robert says: OMV: Die Technische Analyse ist kein Allheilmittel. Liegt man mal falsch, wiegt dies jedoch nicht so schwer, weil Analyse und Strategie auch immer ein Stop-Limit gehört. Triggern bedeutet, wdie ursprüngliche Einschätzung der Lage war falsch. Als Trader setzt man nun entweder auf’s Gegenteil, wenn sich’s rentiert, also das entsprechende Kursziel weit genug entfernt ist, oder wählt einen anderen Trade. Besonders schöne Beispiele für erfolgreiche Trades der letzten Tage sind die Ausbrüche bei EUR/USD und Gold, aber auch Silber, gar nicht zu reden von Rohöl mit 49,90 -> 21,80 -> 43,50. Die globalen Märkte sind nicht im Fokus hier, also sehen wir uns in Österreich um.

    Heute sehen wir uns die OMV an, und mit diesem Indexschwergewicht haben wir gleich einen Bezug zur Gesamtsituation an den Aktienmärkten, der Diamantformation in Dow und S&P, die eine Korrektur erwarten lassen und dem Measured Move („MM“) am ATX, der auf eine mögliche Outperformance – endlich mal! – des österreichischen Aktienmarkts hindeutet.

    Die OMV stagniert unterhalb einer Fibonacci-Linie, 31,90. Der rote Trendkanal hat sich bei 16,90 und 38.38 erwartungsgemäß bestens bewährt, als Unterstützung im Covid-19-Crash und hernach als Widerstand. Ab 27,00 ist der Drop gen‘ 22,52 – 20,00 indiziert, ab 27,90 bereits sehr wahrscheinlich. Als Stop wäre die Bid-/Ask-Line bei 30,10 zu erwägen, als Kauflimit 31,00 (-> 32,00 – 32,90). Umsetzen könnte man den bearishen MM etwa mittels Short-Zertifikats, z.B. mit Faktor 13 von Goldman.

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